Journal Onkologie

News | Beiträge ab Seite 175

Gesundheitspolitik

Rückgang bei neuen Auszubildenden in der Pflege

Im vergangenen Jahr haben rund 4.000 Menschen weniger als im Jahr 2021 einen Ausbildungsvertrag in der Pflege abgeschlossen. Das sei nach – allerdings vorläufigen – Zahlen ein Rückgang um 7%, berichtete das Statistische Bundesamt. Während im Jahr 2021 noch 56.300 neue Ausbildungsverträge in der Pflege abgeschlossen wurden, waren es 2022 nur 52.300. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 146.500 Menschen in der Ausbildung zum Beruf der Pflegefachfrau beziehungsweise des Pflegefachmanns.
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Gesundheitspolitik

Hilfsorganisation sieht Anwerbung von Gesundheitsfachkräften kritisch

Die Hilfsorganisation Brot für die Welt hat vor den Konsequenzen der Anwerbung von Gesundheitsfachkräften für die ärmeren Herkunftsländer gewarnt. „Die Corona-Pandemie hat den weltweiten Mangel an Gesundheitspersonal schonungslos offengelegt. Infolgedessen wird der Wettbewerb um Fachkräfte im Gesundheitswesen zusätzlich angeheizt – auch von deutscher Seite“, teilte die Organisation in Berlin mit. Die Länder des globalen Südens seien „Verlierer in diesem Wettstreit“.
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Gesundheitspolitik

PwC Impulspapier: Warum sich Nachhaltigkeit für Krankenhäuser lohnt

Krankenhäuser stehen von intern und extern unter Druck: Fachkräfte sind rar, Strukturvoraussetzungen sind zu erfüllen, die Kosten steigen, Ambulantisierung und Digitalisierung schreiten voran und der Markt konsolidiert sich weiter. Dazu kommen unsichere Zukunftsperspektiven durch die geplante Krankenhausreform. Somit drängt sich die Frage auf, wie Maßnahmen mit dem Fokus Nachhaltigkeit parallel angegangen und finanziert werden können.
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Medizin

Neuartige Gentherapie zur Behandlung des Glioblastoms

Ein Konsortium der Onkologischen Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Center) in Dresden, Frankfurt-Marburg und Leipzig/Jena entwickelt eine neuartige Gentherapie zur Behandlung des Glioblastoms. Ziel ist es, gleichzeitig ein Tumor-unterdrückendes Gen (p53) in die Krebszellen einzuschleusen und Mechanismen zu unterbinden, welche die Genfunktion blockieren können. Hierfür entwickeln die Wissenschaftler:innen unter anderem ein neues Nanopartikel-Transportsystem. Das von Forschenden der Hochschulmedizin Dresden und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) geleitete Projekt „NANO-REPLACE“ wird von der Deutschen Krebshilfe mit rund einer Million Euro gefördert.
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Medizin
Multiples Myelom

Erster in zweiter Linie: Der first-in-class selektive XPO1-Inhibitor erweitert das Behandlungsschema

Als maligne Neoplasie präsentiert sich das Multiple Myelom (MM) mit wiederholten Rezidiven, die im Krankheitsverlauf zunehmend therapierefraktär werden (1). Begegnen lässt sich dieser Herausforderung mit einem Wechsel der Wirkstoffklassen (2). Der XPO1-Inhibitor Selinexor bietet einen neuen Wirkmechanismus zugelassen mit Bortezomib und Dexamethason ab der Zweitlinie.
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Gesundheitspolitik

BVMed: Drohende Engpässe in der Wundversorgung

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) sieht in einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach „dringenden gesetzlichen Handlungsbedarf bei der Wundversorgung im GKV-System“. Beim Nutzennachweis für „sonstige Produkte zur Wundbehandlung“ müsse kurzfristig im Versorgungsgesetz I eine Fristverlängerung sowie konkrete Vorgaben an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zu den Verfahrens- und Evidenzforderungen getroffen werden. So sollen negative Folgen für Menschen mit chronischen Wunden nach dem aktuellen Stichtag 2. Dezember 2023 verhindert werden. Den „Brandbrief“ an den Minister haben neben dem BVMed-Vorstandsvorsitzenden Dr. Meinrad Lugan und BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll auch neun CEOs der im BVMed organisierten Hersteller von Verbandmitteln und Wundauflagen unterschrieben.
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Gesundheitspolitik

Bundesärztekammer: GOÄ-Novelle jetzt umsetzen

Nach 3 Jahrzehnten des Stillstands ist die Geduld der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland zu Ende. Die Bundesärztekammer sowie die ärztlichen Verbände und Fachgesellschaften fordern den Bundesgesundheitsminister auf, seiner Verantwortung für Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzten gerecht zu werden und die völlig veraltete Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) von Grund auf zu reformieren. Bis es so weit ist, geben die Organisationen ihren Mitgliedern Hinweise zur adäquaten Vergütung von zuwendungsintensiven Leistungen.
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Medizin

GBG Jahrestreffen: TruDy (DESTINY-Breast05): T-DXd vs. T-DM1 bei HER2-positiven Hochrisikopatientinnen mit verbleibendem invasivem Brustkrebs nach neoadjuvanter Therapie

Die TruDy-Studie (DESTINY-Breast05-Studie) untersucht, ob sich durch die Behandlung mit dem Antibody-Drug-Konjugat (ADC) Trastuzumab Deruxtecan (T-DXd) verglichen mit dem aktuellen Standard-ADC Trastuzumab Emtansin (T-DM1) die Prognose der Patient:innen noch weiter verbessern lässt. In die weltweit durchgeführte, randomisierte, Phase-III-Studie werden Patient:innen mit HER2-positivem Brustkrebs und hohem Rückfallrisiko eingeschlossen, die nach einer neoadjuvanten Chemotherapie noch einen nachweisbaren Tumorrest in der Brust und/oder in den Lymphknoten aufweisen. Prof. Dr. Michael Untch, Berlin, erläutert im Video die Details der Studie.
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Medizin
Studie der German Breast Group (GBG) in Zusammenarbeit mit der AGO-B

GBG Jahrestreffen: SASCIA-Studie: Sacituzumab Govitecan in der postneoadjuvanten Therapie des frühen HER2-negativen Mammakarzinoms

SASCIA ist eine prospektive, internationale, multizentrische, randomisierte, offene Phase-III-Studie, in der die Wirksamkeit und Sicherheit des Antibody-Drug-Konjugats (ADC) Sacituzumab Govitecan (SG) als postneoadjuvante Therapie mit einer Chemotherapie (Platin-basiert oder Capecitabin) nach Wahl des Arztes/ der Ärztin bei HER2-negativen Patient:innen (TNBC oder HR-positiv) mit hohem Rückfallrisiko, die nach neoadjuvanter Chemotherapie eine Resterkrankung aufweisen, verglichen wird. Das primäre Studienziel ist das invasive krankheitsfreie Überleben (iDFS). Prof. Dr. Frederik Marmé, Mannheim, erläutert im Video die Details der Studie.
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Medizin

GBG Jahrestreffen: GeparPiPPa-Studie zu ET + Pertuzumab und Trastuzumab + Inavolisib vs. ET + Inavolisib bei HER2+, HR+, PIK3CA-mutiertem primären Brustkrebs

Die gemeinsame Studie GeparPiPPa der GBG, IBCSG und AGO-B untersucht die potenzielle Wirksamkeit und Sicherheit von Inavolisib bei der neoadjuvanten Behandlung von HER2-positivem, HR-positivem, PIK3CA-mutiertem Brustkrebs. Unsere Expertin PD Dr. med. Mattea Reinisch, Stellvertretende Direktorin der Evangelischen Kliniken Essen-Mitte und Leiterin des zertifizierten Brustzentrums, stellt Ihnen die Studienergebnisse im Video vor.
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Medizin

GBG Jahrestreffen: CAMBRIA-1: Sequentielle endokrine Therapie mit Camizestrant beim ER+/HER2- frühen Mammakarzinom

CAMBRIA-1 ist eine internationale multizentrische Phase-II-Studie, in die 4.300 Patient:innen eingeschlossen werden sollen. Die Studie vergleicht die Therapie mit dem oralen selektiven Estrogenrezeptor Degrader (SERD) Camizestrant bei Patient:innen mit HR-positivem, HER2-negativem frühen Mammakarzinom mit intermediärem oder hohem Rezidivrisiko, die bereits 2 bis 5 Jahre mit einer endokrinen Standardtherapie (ET) behandelt wurden, mit Weiterführung der Standard-ET nach Wahl des Arztes/ der Ärztin. Prof. Elmar Stickeler, Aachen, stellte die Studie beim GBG- Jahrestreffen vor.
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Gesundheitspolitik

Kabinett bringt Pflegereform und Arznei-Absicherung auf den Weg

Angesichts immer höherer Kosten für die Pflege sollen Entlastungen für Millionen Pflegebedürftige kommen – aber auch höhere Pflegebeiträge. Das Bundeskabinett brachte einen Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf den Weg. Demnach soll der allgemeine Pflegebeitrag zum 1. Juli um 0,35 Prozentpunkte angehoben werden und für Menschen ohne Kinder noch etwas stärker. Für Familien mit 2 oder mehr Kindern soll es Entlastungen geben. Pflegebedürftige zu Hause und im Heim sollen Anfang 2024 finanzielle Verbesserungen erhalten. Das Kabinett beschloss zudem einen Entwurf, der Arzneimittellieferungen wirksamer gegen Engpässe absichern soll.

 
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Medizin

SG-BCC 2023: Prof. Dr. med. Nadia Harbeck – Was war neu zur systemischen Therapie des frühen Mammakarzinoms in der St. Gallen Breast Consensus Abstimmung?

Den Abschluss und das Highlight des alle 2 Jahre stattfindenden Kongresses bildet der „St. Gallen International Consensus on the Primary Treatment of Individuals with Early Breast Cancer“, in dem ein 70-köpfiges Expertengremium über die Standards in der Behandlung von Personen mit Brustkrebs im Frühstadium von einem Expertenpanel abstimmt. Prof. Nadia Harbeck, München, ist seit Jahren Mitglied des Abstimmungspanels und erläutert die wichtigsten Abstimmungsergebnisse zur systemischen Therapie und kommentiert, ob es Punkte gibt, die in Deutschland anders gesehen werden.
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Gesundheitspolitik

DKG: Kliniken verzeichnen fast 9 Milliarden Euro Defizit

Das Gesamtdefizit, das die Krankenhäuser infolge der Inflationskrise kontinuierlich ansammeln, ist zum Monatsende auf 8,95 Milliarden Euro angewachsen. Das ist das Ergebnis einer Berechnung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Demnach häufen die deutschen Kliniken jeden Monat rund 740 Millionen zusätzliches Defizit an. Ursache dafür sind die stark gestiegenen Preise seit dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die Bundesregierung hat es bisher versäumt, die immense wirtschaftliche Last mit einem Inflationsausgleich von den Krankenhäusern zu nehmen. 96% der deutschen Kliniken können ihre Ausgaben nicht mehr aus den laufenden Einnahmen finanzieren. Dazu erklärt der Vorstandsvorsitzende der DKG Dr. Gerald Gaß:
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