News | Beiträge ab Seite 172
Gesundheitspolitik
Lauterbach plant Gutachten zu Cannabis-Legalisierung
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will die Pläne für eine kontrollierte Legalisierung von Cannabis mit einem Gutachten absichern. In vertraulichen Gesprächen mit der EU-Kommission zeige sich, dass „sehr gute Argumente“ benötigt würden, um sie vom eingeschlagenen Weg zu überzeugen, sagte der SPD-Politiker. Neben den Gesetzesvorbeitungen solle daher ein wissenschaftliches Gutachten in Auftrag gegeben werden. Deutlich gemacht werden solle die Erreichbarkeit der Ziele, den Schwarzmarkt zurückzudrängen und zugleich den Konsum insgesamt nicht auszudehnen, sowie einen besseren Kinder- und Jugendschutz zu erreichen.
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News
Lieferengpass: Arzneimittel-Versorgung so angespannt wie zuletzt 2020
Vom Hustensaft über Blutdrucksenker bis hin zum Brustkrebsmedikament – im Jahr 2022 herrschte bei über 560 Medikamenten ein Lieferengpass. So angespannt wie dieses Jahr war die Versorgungslage zuletzt im Covid-Jahr 2020.
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Medizin
Krebs verhindern statt behandeln: Cancer Prevention Graduate School bildet Wissenschaftler:innen in der Krebsprävention aus
Expert:innen schätzen, dass rund 40% aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermeidbar wären – ein enormes Potenzial, das derzeit nur unzureichend ausgeschöpft wird. Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) setzen sich in strategischer Partnerschaft für die nachhaltige Stärkung der Krebsprävention ein – von der Forschung bis zur Umsetzung in der Praxis. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Nationalen Krebspräventionszentrums in Heidelberg. Die Cancer Prevention Graduate School – ein Förderschwerpunktprogramm der Deutschen Krebshilfe – bildet junge Wissenschaftler:innen zu Präventionsexpert:innen aus und fördert den multidisziplinären Austausch. Im Rahmen einer Pressekonferenz auf dem Deutschen Krebskongress 2022 gaben Expert:innen einen Überblick über die aktuellen Aktivitäten und Forschungsprojekte.
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Medizin
DLBCL: EMA nimmt Zulassungsantrag für Epcoritamab an
Die europäische Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, EMA) hat den EU-Zulassungsantrag für den bispezifischen Antikörper Epcoritamab zur Prüfung angenommen. Der Antrag umfasst die Therapie Erwachsener mit rezidiviertem oder refraktärem (r/r) diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) und mindestens 2 systemischen Vortherapien.
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Mammakarzinom
Frühes und metastasiertes Mammakarzinom: Behandlungserfolge durch individualisierte Strategien
Beim frühen Mammakarzinom eröffnet eine neoadjuvante Therapie betroffenen Frauen die optimale Chance auf Heilung, doch selbst bei Nicht-Erreichen des Endpunkts pathologische Komplettremission (pCR) kann die Prognose durch individuelle postneoadjuvante Therapiekonzepte verbessert werden. Das betonte Dr. Mattea Reinisch, Essen, bei einem Symposium im Rahmen des Deutschen Krebskongresses (DKK) 2022. Der Trend zur molekular basierten zielgerichteten Therapie beim Mammakarzinom wird sich in Zukunft weiter fortsetzen, ergänzte Prof. Andreas Schneeweiss, Heidelberg. Viele Patient:innen mit metastasierten Tumoren, möglicherweise auch jene mit frühem Brustkrebs, könnten potentiell von einem molekularen Profiling profitieren.
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Gesundheitspolitik
Lauterbach: Corona-Impfungen im neuen Jahr in Praxen
Bei den Corona-Impfungen in Deutschland sollen zum Jahreswechsel einige organisatorische Neuregelungen kommen. „Die Impfungen laufen durch. Es gibt keine Finanzierungslücke“, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Dienstag in Berlin. Geplant sei aber, sie zum 1. Januar generell in den Bereich der Praxen zu überführen, wo schon der allergrößte Teil stattfinde.
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Gesundheitspolitik
Regierung will stärker gegen Engpässe bei Medikamenten vorgehen
Die Bundesregierung will stärker gegen Lieferengpässe bei Medikamenten vorgehen. Geplant sind Änderungen des Vergaberechts, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Montag in Berlin sagte. Ziel sei, Lieferketten breiter anzulegen, damit die Abhängigkeit von einzelnen Herstellern abnimmt. Die Situation sei trotz vorhandener Instrumente zu Ausweichpräparaten bei Engpässen unbefriedigend.
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News
Virostatika: Kaum Wachstum nach Corona-Boom
Virostatika sind angesichts der Verbreitung von HIV, Ebola oder seit 2020 auch COVID-19 ein durchaus relevanter Markt für die Pharmaindustrie. Dennoch bleiben die Umsätze in diesem von Gilead Sciences dominierten Markt-Segment seit Jahren relativ konstant.
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Medizin
Multiples Myelom: Anti-CD38-Antikörper erweitern Therapiespektrum
Auch wenn man Patient:innen mit Multiplem Myelom bisher keine komplette Heilung in Aussicht stellen kann, sind heute lange Überlebenszeiten bei guter Lebensqualität möglich. Daran haben auch neuere Substanzklassen wie die Anti-CD38-Antikörper ihren Anteil, die sowohl in der Erstlinie als auch in allen weiteren Linien zum Einsatz kommen können.
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Gesundheitspolitik
Zukunftsweisende Empfehlungen zur Struktur und Ausstattung von Intensivstationen
Die Qualität der Patientenversorgung auf intensiv- und notfallmedizinischen Stationen hängt maßgeblich davon ab, wie diese strukturiert und personell sowie baulich ausgestattet sind. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat bereits im Jahr 2010 Empfehlungen für eine adäquate Struktur und Ausstattung publiziert, die für die damaligen Rahmenbedingungen geschaffen waren. Mehr als 12 Jahre später haben sich die Bedingungen im deutschen Gesundheitswesen und vor allem in der Intensiv- und Notfallmedizin deutlich verändert – dabei stehen Themen wie Pflegepersonaluntergrenzen und Vorhaltung von Intensivbetten im Vordergrund einer intensiv geführten Debatte. „Aufgrund dieser Entwicklungen war es notwendig, die Empfehlungen komplett zu überarbeiten und an den Stand der aktuellen Erkenntnisse anzupassen“, kündigt DIVI-Präsident Prof. Gernot Marx an. „Hieran haben wir mit vereinten Kräften in den letzten 2 Jahren intensiv gearbeitet. Ein Meilenstein für die Zukunft der Intensivmedizin!“
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Gesundheitspolitik
Lauterbach: Hilfsprogramm für Krankenhäuser und Pflegeheime steht
Die Bundesregierung stützt Krankenhäuser und Pflegeheime angesichts der gestiegenen Energiepreise mit einem milliardenschweren Hilfsprogramm. „Die steigenden Energiekosten werden den Betrieb der Krankenhäuser nicht gefährden“, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. „Kein Krankenhaus muss die Tore schließen, weil Energie zu teuer ist.“
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Gesundheitspolitik
BDP-Resolution zum Gesundheitsdatenschutz
Gesetzlich Versicherte müssen die Hoheit über ihre Gesundheitsdaten behalten. Dies gilt vor allem für den Bereich besonders sensibler Daten, beispielsweise bei psychischen Erkrankungen und deren Behandlung. Psychotherapiedaten reichen weit in das Intim- und Privatleben hinein und bedürfen eines besonderen Schutzes.
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Gesundheitspolitik
Für kostenlose Corona-Schnelltests gelten enger gefasste Regeln
Für kostenlose Corona-Schnelltests gelten nun enger gefasste Regeln. Das legt eine am Freitag in Kraft getretene neue Verordnung fest, wie das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage bestätigte. So soll ein nahtloser rechtlicher Anschluss gewährleistet werden, auch wenn die alte Verordnung noch bis einschließlich Freitag gegolten hätte. Gratis bleiben „Bürgertests“ von Teststellen unter anderem vor Besuchen in Kliniken und Pflegeheimen sowie wenn man sich nach einer Corona-Infektion mit Bescheinigung „freitesten“ lässt.
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Gesundheitspolitik
Hartmannbund: Ehrliche Gesundheitspolitik macht keine leeren Zukunftsversprechen
Die Jungen Ärztinnen und Ärzte im Hartmannbund fordern eine ehrliche Diskussion über die (künftige) Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems und warnen in diesem Zusammenhang vor leeren Zukunftsversprechen. Jüngster Anlass für die Forderung der jungen Mediziner-Generation ist, die von Gesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbauch deklarierte kategorische Absage an Leistungskürzungen in der gesetzlichen Krankenversicherung im Zusammenhang mit der Verabschiedung des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes.
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Gesundheitspolitik
BDP: Deutlicher Handlungsbedarf bei der stationären Versorgungssituation schwer psychisch Erkrankter
Personalmangel, Energiekrise, Inflation – die Lage in Kliniken und Krankenhäusern in Deutschland spitzt sich zu. Darauf weist in diesen Tagen auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft mit Nachdruck hin. Damit stellt sich die Frage, inwieweit eine ausreichende stationäre Versorgung von Patientinnen und Patienten noch sichergestellt werden kann, insbesondere im Bereich besonders vulnerabler Gruppen, wie der stationären Versorgung schwer psychisch Erkrankter.
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News
KI im Gesundheitssystem: gerettete Leben, finanzielles Einsparpotenzial und Zeitersparnis
In einer in ausgewählten europäischen Ländern durchgeführten Deloitte-Umfrage gaben rund 7% der befragten Ärzt:innen und Krankenpfleger:innen in Deutschland an, dass Künstliche Intelligenz (KI) in ihrer Organisation genutzt würde. Damit liegt Deutschland knapp über dem EU-Durchschnitt. Wie viel Nutzen die KI für das europäische Gesundheitssystem ingesamt birgt, wurde bereits in einer anderen Studie von Deloitte untersucht und quantifiziert. Die wichtigsten Ergebnisse erfahren Sie hier!
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News
MPN-Patiententag am 03. Dezember
Infotag zu Myelofibrose, Polycythaemia vera, CML und MDS online
Der nächste MPN-Patiententag von Novartis am 3. Dezember 2022 bietet Betroffenen, Angehörigen und Interessierten die Möglichkeit, Antworten auf dringende Fragen rund um die MPN-Erkrankungen zu erhalten. Vorträge und Workshops vermitteln Experten-Wissen zu den MPN-Erkrankungen Myelofibrose (MF), Polycythaemia vera (PV) und CML (chronische myeloische Leukämie) sowie MDS. Die Teilnahme an dieser virtuellen Veranstaltung im Dezember ist nur nach Anmeldung auf www.mpn-patiententage.de möglich.
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Gesundheitspolitik
DKG zum Auslaufen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, die einrichtungsbezogene Impfpflicht zum Ende des Jahres auslaufen zu lassen und nicht mehr zu verlängern. Dazu erklärt der Vorstandsvorsitzende der DKG, Dr. Gerald Gaß:
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Gesundheitspolitik
Umfrage: Zahl der Patientenverfügungen wächst nur noch leicht
Der Anteil der erwachsenen Deutschen mit einer Patientenverfügung ist in den vergangenen Jahren laut einer Umfrage nur geringfügig gestiegen. Mit 45% sorgt weniger als jeder Zweite ab 18 Jahren auf diese Weise für den Fall eigener schwerer Krankheit vor, 2017 waren es 43%. Das geht aus Ergebnissen der repräsentativen Befragung „Sterben in Deutschland“ im Auftrag des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands hervor. Zwischen der ersten Erhebung 2012, als nur rund jeder Vierte eine Patientenverfügung hatte, und der Folgeausgabe 2017 hatte es noch einen deutlichen Zuwachs gegeben.
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Gesundheitspolitik
Kinder als Besuchende auf Intensivstationen besser einbeziehen
Dürfen Kinder und Jugendliche Papa oder Mama, Oma oder Opa oder auch Freunde auf der Intensivstation oder in der Notaufnahme besuchen? Ist das nicht zu viel für ein Kind? All die Kabel und Schläuche? Das Bangen um Leben und Tod? Seit vielen Jahren wird hierüber kontrovers diskutiert. Typische Kontra-Argumente sind etwa, dass Kinder durch die belastenden Eindrücke traumatisiert werden könnten oder wechselseitige Infektionsgefahr besteht. Es gibt aber auch viele Hinweise darauf, dass ein Besuch unter bestimmten Bedingungen gesundheitsförderlich sein kann – für alle Beteiligten. Ein 33-köpfiges interdisziplinäres Experten-Team aus Österreich, Deutschland und der Schweiz hat innerhalb der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) einen Leitfaden als Hilfestellung rund um dieses Thema veröffentlicht – die in 10 Punkte gegliederte, konsentierten Empfehlungen „Kinder als Angehörige und Besuchende auf Intensivstationen, pädiatrischen Intensivstationen und in Notaufnahmen“.
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