News | Beiträge ab Seite 155
Medizin
Erforschung von Darmkrebs bei jungen Erwachsenen
Weltweit leben mehr als 5 Millionen Menschen mit Darmkrebs. Es ist die dritthäufigste Krebserkrankung und betrifft leider auch immer mehr junge Erwachsene. Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs unterstützt daher die Erforschung der Ursachen und Risikofaktoren für die Entstehung von Darmkrebs in jungen Jahren. Aktuell ist sie an verschiedenen Studien und Projekten beteiligt und hat nun im Rahmen der PerMiCCion-Studie einen Filmdreh und ein Fotoshooting mit 7 jungen Darmkrebsbetroffenen aus ganz Deutschland durchgeführt.
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Medizin
Neuer Therapieansatz gegen Leukämie-Auslöser HTLV-1
Es löst aggressive Formen der Leukämie oder eine unheilbare Rückenmarkerkrankung aus, die zur Lähmung führt: Das HTLV-1-Virus (Humanes T-lymphotropes Virus 1) ist das vielfach unbeachtete, aber nicht weniger heimtückische Geschwisterkind des AIDS-Erregers HIV – es zählt ebenfalls zu den Retroviren. Eine Gruppe von Forschenden der TU Dresden, des Unternehmens PROVIREX Genome Editing Therapies und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun einen ersten Machbarkeitsnachweis für einen möglichen Therapieansatz erbracht. Ihre Erkenntnisse haben sie im Fachjournal Molecular Therapy veröffentlicht.
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Gesundheitspolitik
Lange Wartezeiten bei radiologischen Untersuchungen
Beim Verdacht auf eine Krebserkrankung ist schnelles Handeln erforderlich. Dennoch warten deutschlandweit zahlreiche Betroffene aufgrund von Fachkräftemangel und der Unterfinanzierung des Gesundheitssystems monatelang auf einen Diagnosetermin beim Radiologen. Wer beispielsweise eine Mammografie zur Brustkrebsdiagnose benötigt, muss sich in Niedersachsen bis zu 180 Tage und in einigen Regionen Bayerns sogar bis zu 248 Tage gedulden. Die verzögerten Diagnosen führen jedoch auch zu einem späteren Start von lebenswichtigen Behandlungen – mit verheerenden Folgen. Denn je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser lässt sich das ungehemmte Zellwachstum zügeln.
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
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Lesen Sie 2x jährlich die digitale Ausgabe des JOURNAL HÄMATOLOGIE und bringen Sie sich auf den neuesten Stand zu Leukämien, Lymphomen, Anämien, Gerinnungsstörungen und mehr. Jetzt lesen!
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Gesundheitspolitik
Gesundheitsminister der Länder fordern mehr Forschung zu Impfschäden
Die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder fordern vom Bund eine stärkere Förderung der Forschung zu Corona-Impfschäden. Das beschlossen sie bei einer Videokonferenz am Montag.
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Gesundheitspolitik
Ambulante Medizin im Aufwind – Fallzahlen steigen auch bei Magen-Darm-Ärzten
Die Statistik der Kassenärztlichen Versorgung zeigt es deutlich: Im Vergleich zu 2019 hat die Zahl der Fälle, die in Praxen niedergelassener Ärzte behandelt worden sind, im ersten Halbjahr 2022 um rund 5% zugelegt. Facharztpraxen sind mit rund 6% Zuwachs sogar noch stärker in Anspruch genommen worden.
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News
Über 40% der Deutschen leiden unter Schlafproblemen
Besonders nach der Zeitumstellung fällt es vielen Menschen nicht leicht, ausreichend Schlaf zu finden. Wie eine Umfrage* zeigt, sind Schlafprobleme jedoch ein ganzjähriges Problem.
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Auf unserer Webseite journalhaema.de finden Sie unsere Berichterstattung rund um maligne und benigne Bluterkrankungen – übersichtlich, modern und immer aktuell!
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Medizin
Lange Wartezeiten bei radiologischen Untersuchungen
Beim Verdacht auf eine Krebserkrankung ist schnelles Handeln erforderlich. Dennoch warten deutschlandweit zahlreiche Betroffene aufgrund von Fachkräftemangel und der Unterfinanzierung des Gesundheitssystems monatelang auf einen Diagnosetermin bei Radiolog:innen.
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Hämatologie
PNH: Iptacopan als mögliche neue Therapieoption
Die Monotherapie mit dem oralen Faktor-B-Inhibitor Iptacopan könnte eine neue Behandlungsalternative für Patient:innen mit paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie (PNH) sein, die nur inadäquat auf die intravenöse Standardtherapie mit Anti-C-5-Inhibitoren ansprechen. Das legen Daten der Studie APPLY-PNH nahe, die Prof. Dr. Alexander Röth, Universitätsklinikum Essen, präsentierte.
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Gesundheitspolitik
Corona-Warnapp soll Anfang Juni in „Schlafmodus“ gehen
Die millionenfach genutzte Corona-Warnapp des Bundes soll angesichts der entspannteren Pandemielage Anfang Juni in einen „Schlafmodus“ gehen. Bis zum 30. April soll die Warnfunktion für andere Nutzer:innen der App nach einem positiven Test noch verwendet werden können, wie das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage mitteilte.
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Gesundheitspolitik
VDAB zur Pflegereform: Eindämmung der Leiharbeit wird das Problem nicht lösen
Leiharbeit ist ein sehr großes Problem in der professionellen Pflege. Zum einen sind Pflegeeinrichtungen oftmals auf Leiharbeiter:innen angewiesen, zum anderen machen sich Leiharbeitsfirmen eben genau diese Abhängigkeit zunutze und verschärfen damit die Situation zusätzlich.
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Medizin
ARASTEP-Studie untersucht Darolutamid + ADT bei HSPC-Patienten mit hohem BCR-Risiko
Die neue Phase-III-Studie ARASTEP wird die Wirksamkeit des oralen Androgenrezeptor-Inhibitors (ARi) Darolutamid plus Androgendeprivationstherapie (ADT) im Vergleich zur alleinigen ADT bei hormonsensitivem Prostatakrebs (HSPC) untersuchen. Die Studie schließt Patienten mit hohem biochemischem Rezidivrisiko (BCR), die keine Hinweise auf eine metastasierte Erkrankung durch konventionelle Bildgebung und ein positives PSMA-PET/CT-Ergebnis zu Studienbeginn haben, ein. BCR ist dabei definiert durch steigende Prostata-spezifische Antigen-(PSA)-Werte mit einer PSA-Verdopplungszeit unter 12 Monaten nach Primärtherapie (Operation oder Strahlentherapie) (1, 2).
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Medizin
Neue Therapie-Strategien bei ITP und PNH
Bei seltenen hämatologischen Erkrankungen ist das therapeutische Repertoire oft recht begrenzt. Umso mehr kommt es darauf an, neue Möglichkeiten - etwa bei der paroxysmalen nächtlichen Hämoglobinurie (PNH) und der Immunthrombozytopenie (ITP) - für die Patient:innen individuell auszuschöpfen. So fand die 67. Jahrestagung der GTH (Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V.) unter dem Motto „the patient as a benchmark” statt. Welchen Stellenwert haben dabei das Arzt-Patientengespräch, innovative Coaching-Programme und neue patient:innenfreundliche Therapieoptionen? Dies diskutierten Expert:innen anhand der aktuellen Datenlage und herausfordernden Patient:innenfällen aus ihrem Praxisalltag im Rahmen des Sobi-Symposiums „Partizipative Entscheidungsfindung bei ITP & PNH“.
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Medizin
Der Patient* als Maßstab: Neue Therapie-Strategien bei ITP und PNH
Bei seltenen hämatologischen Erkrankungen ist das therapeutische Repertoire oft recht begrenzt. Umso mehr kommt es darauf an, neue Möglichkeiten – etwa bei der paroxysmalen nächtlichen Hämoglobinurie (PNH) und der Immunthrombozytopenie (ITP) – für den einzelnen Patienten individuell auszuschöpfen. So fand die 67. Jahrestagung der GTH (Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V.) unter dem Motto „the patient as a benchmark” statt. Welchen Stellenwert haben dabei das Arzt-Patientengespräch, innovative Coaching-Programme und neue patientenfreundliche Therapieoptionen? Dies diskutierten Experten anhand der aktuellen Datenlage und herausfordernder Patientenfälle aus ihrem Praxisalltag im Rahmen des Sobi-Symposiums „Partizipative Entscheidungsfindung bei ITP & PNH“.
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Gesundheitspolitik
Lauterbach offen für Enquete-Kommission zur Corona-Politik
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich offen für eine von der FDP und Union geforderte Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Politik gezeigt. „Ich bin da wirklich mit jeder Entscheidung komplett einverstanden. Und käme es zu einer solchen Kommission, würden wir auch mitmachen“, sagte Lauterbach im Podcast des Nachrichtenportals „The Pioneer“. Als Minister stehe es ihm aber nicht zu, über die Einrichtung einer solchen Kommission zu entscheiden. Daher wolle er abwarten, wie sich der Bundestag entscheidet, sagte er demnach.
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Gesundheitspolitik
Seit Kriegsbeginn über 2.000 Ukrainer:innen auf Europas Kliniken verteilt
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor über einem Jahr sind mehr als 2.000 ukrainische Patient:innen in europäische Krankenhäuser gebracht worden. Die Verletzten und Kranken werden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens auf Kliniken in 20 europäischen Länder verteilt, wie die EU-Kommission mitteilte.
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Gesundheitspolitik
Bund und Länder für zügigere Fortschritte bei Klinikreform
Bund und Länder wollen sich bei der Neuaufstellung der Krankenhäuser in Deutschland gemeinsam um zügigere Fortschritte bemühen. Dazu soll nun ein „Basisvorschlag“ erarbeitet werden, welche Konsequenzen sich aus Kernelementen der Reform vor Ort ergeben, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach nach Beratungen mit den Ländern am Donnerstag ankündigte. So solle man sehen können, welche Kliniken profitierten oder in Probleme kämen und wie Effekte für die Versorgungssicherheit seien. „Dann kann die Debatte konkreter werden, und wir können schneller in Richtung Eckpunkte bis zur Sommerpause hinarbeiten“, sagte der SPD-Politiker. Das sei nach wie vor das Ziel.
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Gesundheitspolitik
EU-Indien-Abkommen: Ärzte warnen vor erschwertem Medikamenten-Zugang
Ärzte ohne Grenzen (MSF) warnt wegen der Freihandelsabkommen-Verhandlung zwischen der EU und Indien vor einem erschwerten Zugang für ärmere Länder zu Generika-Medikamenten. Es bestehe die Gefahr, dass indische Hersteller Originalmedikamente von Pharmafirmen aus der EU erst nach einer längeren Frist kopieren dürften als momentan, sagte die MSF-Expertin für den Zugang zu Medikamenten, Melissa Scharwey, der Deutschen Presse-Agentur. Diese Gefahr erschließe sich aufgrund eines veröffentlichten Entwurfs des Freihandelsabkommens, sagte sie.
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Mammakarzinom
Frühes invasives Mammakarzinom bestmöglich therapieren, das Gesundheitssystem entlasten
Der Oncotype DX Breast Cancer Recurrence Score® Test ist ein wichtiges Instrument für die Bewertung des möglichen Nutzens einer Chemotherapie bei Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem (HR+), HER2-negativem Brustkrebs – ein Symposiumsbericht*.
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Gesundheitspolitik
WHO warnt vor Personalkrise im europäischen Gesundheitssektor
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einer Personalkrise im europäischen Gesundheitssektor gewarnt. „Während unser viertes Jahr mit der Pandemie beginnt, ist unser Gesundheitspersonal müde, überlastet und oft unterbezahlt“, sagte der Direktor des WHO-Regionalbüros Europa, Hans Kluge, laut einer Mitteilung. „Unsere Gesundheitssysteme haben Schwierigkeiten, Mitarbeiter zu halten, und die nächste Generation von Mitarbeitern im Gesundheitswesen anzuziehen.“
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Gesundheitspolitik
Studie: 6% der Minderjährigen abhängig von sozialen Medien
Etwa 680.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland sind einer Studie zufolge süchtig nach Computerspielen und sozialen Medien. Diese Zahl habe sich während der Corona-Pandemie mehr als verdoppelt, heißt es in einer gemeinsamen Untersuchung der Krankenkasse DAK und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
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