Journal Onkologie

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Medizin
Bluttest identifiziert Nebenwirkungsrisiko bei Immuntherapie des Melanoms

Bluttest identifiziert Nebenwirkungsrisiko bei Immuntherapie des Melanoms

Immuntherapien haben die Behandlung des metastasierten Melanoms stark verbessert, können aber schwere Nebenwirkungen auslösen. Eine Studie unter der Leitung von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Sektion Dermatoonkologie der Hautklinik am Universitätsklinikum Heidelberg und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, zeigt nun: Bereits vor Therapiebeginn im Blut nachgewiesene Autoantikörper könnten dazu beitragen, das individuelle Nebenwirkungsrisiko von Patient:innen besser einzuschätzen. Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der Thoraxklinik Heidelberg.
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Gesundheitspolitik

Arznei-Beipackzettel sollen digital werden

Für Informationen vor dem Einnehmen von Medikamenten sollen digitale Beipackzettel zum Standard werden. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant die Umsetzung entsprechender EU-Regelungen. Eine digitale Packungsbeilage biete viele Vorteile, etwa automatische Übersetzungen oder Vorlesefunktionen, sagte die CDU-Politikerin dem Nachrichtenportal Politico. Sie betonte zugleich: „Weiterhin hat jeder Patient ein Recht darauf, von der Apotheke einen ausgedruckten Beipackzettel zu erhalten.“
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Medizin

Catumaxomab als Behandlung für Malignen Aszites in Deutschland verfügbar

Der trifunktionale Antikörper Catumaxomab steht seit Dezember als Behandlung des malignen Aszites in Deutschland zur Verfügung. Catumaxomab aktiviert T-Zellen, um Krebszellen gezielt abzutöten, und bindet das Immunsystem der Behandelten ein. Dies ermöglicht ein längeres Überleben ohne Punktion und somit auch eine länger erhaltene Lebensqualität bei Menschen, die für eine andere systemische Krebstherapie nicht infrage kommen.
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Medizin
Meilenstein in der Präzisionsonkologie: Elacestrant in die S3-Leitlinie Mammakarzinom aufgenommen

Meilenstein in der Präzisionsonkologie: Elacestrant in die S3-Leitlinie Mammakarzinom aufgenommen

Mit der Aufnahme von Elacestrant in die S3-Leitlinie (v5.0) wird ein neuer Standard für das ESR1-mutierte ER+/HER2– mBC nach Progress und vorheriger Behandlung mit CDK4/6i gesetzt.1 Aktuelle Real-World-Daten von Rugo et al. (2026) zeigen nun die klinische Relevanz der EMERALD-Studie: In einer entscheidenden Post-hoc-Analyse erreichten PatientInnen mit ≥ 12 Monate ET + CDK4/6i Vortherapie und ESR1-Mutation ein mPFS von 8,6 Monaten – ein Ergebnis, das durch RWE-Daten mit 8,4 Monaten (rwTTNT) gestützt wird.2,3,*,**
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Mammakarzinom
Wirksam aber toxisch – ADCs beim mTNBC richtig managen
DKK 2026

Wirksam aber toxisch – ADCs beim mTNBC richtig managen

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) erobern die Krebstherapie insbesondere im Bereich der soliden Tumoren. ADCs bestehen aus einem monoklonalen Antikörper, der über einen Linker mit einem zytotoxischen Wirkstoff verbunden ist. ADCs der 3. Generation, wie Sacituzumab govitecan (SG) haben eine hohe Wirksamkeit. Dies führt allerdings auch zu erhöhter Toxizität, die eines entsprechenden Therapiemanagements bedarf.
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Mammakarzinom
Mammakarzinom mit niedriger HER2-Expression: Zielgerichtete Strategien nach endokriner Therapie

Mammakarzinom mit niedriger HER2-Expression: Zielgerichtete Strategien nach endokriner Therapie

Zu den zielgerichteten therapeutischen Interventionen nach endokriner oder endokrin-basierter Erstlinientherapie zählen beim Hormonrezeptor (HR)-positivem (HR+)/HER2-negativem (HER2-) Brustkrebs PARP-Inhibitoren wie Olaparib oder Talazoparib bei Patient:innen mit BRCA-Keimbahnmutationen, PIK3-Inhibitoren wie Alpelisib und Inavolisib oder der AKT-Inhibitor Capivasertib aber auch Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs).
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Kolorektales Karzinom
Metastasiertes kolorektales Karzinom: Optimierte Therapiepfade mit Liquid Biopsy und Deeskalationsstrategien

Metastasiertes kolorektales Karzinom: Optimierte Therapiepfade mit Liquid Biopsy und Deeskalationsstrategien

Auch beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) sind Biomarker-gerichtete Therapiepfade von großer Relevanz. Dr. Sebastian Stintzing, Professor für Hämatologie und Onkologie mit Schwerpunkt Medizinische und Internistische Onkologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, plädierte anlässlich des 37. Deutschen Krebskongresses in Berlin unter anderem dafür, neben der Gewebediagnostik auch eine Liquid Biopsy (LB) einzusetzen.
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Gesundheitspolitik

Teilerfolg für Klage nach Corona-Impfschaden

Im Rechtsstreit um die Haftung eines Impfstoffherstellers für Gesundheitsschäden nach einer Corona-Impfung hat eine Betroffene am Bundesgerichtshof (BGH) einen bedeutenden Teilerfolg erzielt. Das beklagte Pharmaunternehmen Astra Zeneca könnte nach der Entscheidung des höchsten deutschen Zivilgerichts verpflichtet sein, der Frau umfassend Auskunft – unter anderem zu Wirkungen und Nebenwirkungen des Impfstoffs – zu geben. Ein Beschluss darüber wurde an die Vorinstanz zurückverwiesen. Ob der Klägerin Schadenersatz zusteht, bleibt damit ebenfalls zunächst offen.
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Medizin

5-Jahres-Daten der CROWN-Studie: Lorlatinib verlängert progressionsfreies Überleben bei ALK-positivem NSCLC

Mit den 5-Jahres-Daten der CROWN-Studie liegt erstmals ein medianes progressionsfreies Überleben (mPFS) von über fünf Jahren unter einer zielgerichteten Erstlinientherapie (1L) für Patient:innen mit ALK-positivem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC (ALK+ aNSCLC) vor. Mit ALK-Inhibitoren der zweiten Generation konnte bisher ein medianes PFS von etwa zwei bis drei Jahren erreicht werden.
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Entitätsübergreifend
Onkologie von morgen – welche neuen Entwicklungen sind am Horizont?
DKK 2026

Onkologie von morgen – welche neuen Entwicklungen sind am Horizont?

Der Fortschritt in der Onkologie ist gekennzeichnet durch Sprunginnovationen. Ein Symposium beim 37. Deutschen Krebskongress beleuchtete zunächst, welche Substanzklassen in jüngerer Vergangenheit zu einem Paradigmenwechsel geführt hatten, und warf dann einen Blick in die Zukunft: Welche innovativen Substanzen könnten zu weiteren Therapiedurchbrüchen führen und wie wird Künstliche Intelligenz (KI) die Onkologie von morgen prägen?
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