Journal Onkologie

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NSCLC
 2 Min|
TKI-Kombination bei Resistenz gegen Osimertinib aufgrund von Überexpression oder Amplifikation von MET
ESMO 2026

TKI-Kombination bei Resistenz gegen Osimertinib aufgrund von Überexpression oder Amplifikation von MET

Auch hochwirksame EGFR-Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) der dritten Generation wie Osimertinib sind beim EGFR-mutierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) nur für begrenzte Zeit wirksam; den daraufhin häufig angewendeten Chemotherapien ist ebenfalls meist kein längerer Erfolg beschieden. Mit einer Kombination aus einem EGFR- und einem MET-Tyrosinkinaseinhibitor (TKI) lässt sich dieses Problem umgehen und die Prognose dieser Patient:innen deutlich verbessern, wie Shun Lu, Shanghai, beim ESMO-Kongress in Madrid berichtete.
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NSCLC
 2 Min|
Neues Antikörper-Toxin-Konjugat beim TKI-refraktären EGFR-mutierten Nicht-Plattenepithelkarzinom der Lunge
ESMO 2026

Neues Antikörper-Toxin-Konjugat beim TKI-refraktären EGFR-mutierten Nicht-Plattenepithelkarzinom der Lunge

Patient:innen mit EGFR-mutiertem nicht-squamösem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC), die auf einen Drittgenerations-EGFR-Tyrosinkinaseinhibitor (TKI) nicht mehr ansprechen, könnten künftig von einem in China entwickelten bispezifischen, gegen den EGFR und gegen HER3 gerichteten Antikörper-Toxin-Konjugat (ADC) profitieren: Es konnte in einer Phase-III-Studie das progressionsfreie Überleben verdoppeln, wie Li Zhang, Guangzhou, beim ESMO-Kongress in Madrid berichtete.
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Prostatakarzinom
 4 Min|
EIn Arzt im weißen Kittel hat ein 3D-Modell des männlcihen Urogenitaltraktes in der rechten Hand und klärt einen Patienten mit hellblauem Hemd über Prostataerkrankungen auf.
ESMO 2026

Prostatakarzinom: Darolutamid als Add-on zu ADT und Strahlentherapie senkt Risiko für Metastasierung oder Tod um 58%

Erkrankte mit Prostatakarzinom und sehr hohem Rezidivrisiko, die den selektiven Androgenrezeptor-Antagonisten Darolutamid ergänzend zur Standardtherapie aus Androgendeprivationstherapie (ADT) und Strahlentherapie (RT) erhalten, profitierten mit einer signifikanten und klinisch relevanten Reduktion des Risikos für Metastasierung oder Tod gegenüber Placebo. Das sind die Ergebnisse einer Zwischenanalyse der Phase-III-Studie DASL-HiCaP (ANZUP 1801), die als Late-Breaking Abstract im Presidential Symposium I beim Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2026 vorgestellt wurden (1). Auch bei sekundären Endpunkten zeigten sich Verbesserungen (1). Damit könnte Darolutamid künftig möglicherweise dazu beitragen, das Fortschreiten der Erkrankung bei Patienten, die trotz primär kurativ intendierter Behandlung ein sehr hohes Progressionsrisiko aufweisen, zu reduzieren bzw. zu verzögern. Die finale Analyse der Studie steht aber noch aus.
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Malignes Melanom
 5 Min|
Eine weibliche Dermatologin mit Brille untersucht mit einer Lupe den Rücken/die Haut eines Patienten.
ESMO 2026

Hochrisiko-Melanom: mRNA-Vakzine plus Pembrolizumab in der Adjuvanz verbessert rezidivfreies und fernmetastasenfreies Überleben

Die adjuvante Behandlung mit der individualisierten Neoantigen-Therapie Intismeran Autogene kombiniert mit dem Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab führt bei Patient:innen mit vollständig reseziertem Hochrisiko-Melanom im Stadium IIB bis IV zu einer statistisch signifikanten und klinisch relevanten Verbesserung der rezidivfreien sowie der fernmetastasenfreien Überlebensrate im Vergleich zu Pembrolizumab allein. Das sind Zwischenergebnisse der Phase-III-Studie INTerpath001, die Prof. Georgina V. Long, Melanoma Institute Australia, Australien, bei der Jahresstagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2026 im Presidential Symposium I als Late Breaking Abstract vorstellte [1]. Die Daten seien „ein enormer Schritt vorwärts“ im Hinblick auf eine personalisierte Krebstherapie, sagte die Expertin.
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Urothelkarzinom
 4 Min|
Die Abb. zeigt eine 3D-Darstellung von Blasenkrebs bei einer Frau.
ESMO 2026

Phase-III-Studie VOLGA: Neoadjuvantes Enfortumab Vedotin ergänzend zu perioperativem Durvalumab verbessert EFS und OS vs. SOC beim MIBC

Die perioperative Behandlung mit Durvalumab in Kombination mit neoadjuvantem Enfortumab Vedotin (EV) führte bei Patient:innen mit muskelinvasivem Blasenkarzinom (MIBC), die nicht für eine Cisplatin-haltige Chemotherapie geeignet waren oder diese ablehnten, zu einer signifikanten und klinisch relevanten Verbesserung des ereignisfreien Überlebens (EFS) und Gesamtüberlebens (OS) gegenüber dem Behandlungsstandard (SOC) einer radikalen Zystektomie mit oder ohne zugelassene adjuvante Therapie. Das sind die Ergebnisse einer geplanten Zwischenanalyse der PhaseIIIStudie VOLGA, die im Presidential Symposium I der Jahresstagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2026 vorgestellt wurden [1]. Damit konnte erneut bestätigt werden, dass Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) wie EV die Behandlungsoptionen beim MIBC erweitern.
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Urothelkarzinom
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Zwei ADCs und ein Checkpoint-Inhibitor für die Erstlinie beim fortgeschrittenen Urothelkarzinom?

Zwei ADCs und ein Checkpoint-Inhibitor für die Erstlinie beim fortgeschrittenen Urothelkarzinom?

Enfortumab vedotin (EV), ein gegen Nectin-4 gerichtetes Antikörper-Toxin-Konjugat (ADC), in Kombination mit Pembrolizumab ist derzeit die bevorzugte Erstlinientherapie beim metastasierten Urothelkarzinom. In höheren Therapielinien hat sich ein weiteres ADC, das gegen TROP2 gerichtete Sacituzumab govitecan, in Monotherapie oder in Kombination mit EV oder Pembrolizumab als wirksam erwiesen. In der Phase-Ib-Studie TROPHY-U-01 werden verschiedene Kombinationen in der Erstlinie erprobt.
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Prostatakarzinom
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Perioperative hormonelle Therapie der alleinigen Operation beim Hochrisiko-Prostatakarzinom überlegen
ESMO 2026

Perioperative hormonelle Therapie der alleinigen Operation beim Hochrisiko-Prostatakarzinom überlegen

Die radikale Prostatektomie einschließlich Dissektion der Beckenlymphknoten ist ein Standard mit kurativem Anspruch beim lokalisierten oder lokal fortgeschrittenen Hochrisiko-Prostatakarzinom. In der Phase-III-Studie PROTEUS hat eine einjährige perioperative Therapie mit Apalutamid und einer Androgendeprivation (sechs Monate vor und sechs Monate nach der Operation) sowohl das pathologische Ansprechen als auch das metastasen- und das rezidivfreie Überleben signifikant verbessert. Weil auch der Kontrollarm hier eine perioperative Androgendeprivation erhalten hatte, wurde in einer Substudie, die Alberto Briganti, Mailand, beim ESMO-Kongress in Madrid vorstellte, auch noch die alleinige chirurgische Therapie getestet.
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Entitätsübergreifend
 2 Min|
Checkpoint-Inhibitoren: die Dosisintensität lieber nicht reduzieren
ESMO 2026

Checkpoint-Inhibitoren: die Dosisintensität lieber nicht reduzieren

Die Therapie mit Immuncheckpoint-Inhibitoren hat die Behandlung vor allem von fortgeschrittenen malignen Tumoren revolutioniert. Der Frage, ob die Behandlung tatsächlich so lange erfolgen muss, wie es durch die jeweiligen Zulassungsstudien und -texte vorgegeben ist, widmete sich die industrieunabhängige französische Phase-III-Studie MOIO, die Gwenaelle Gravis, Marseille, beim ESMO-Kongress in Madrid vorstellte.
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Nierenzellkarzinom
 2 Min|
Oligometastatisches Nierenzellkarzinom: perioperatives Pembrolizumab scheint das Rezidivrisiko deutlich zu senken
ESMO 2026

Oligometastatisches Nierenzellkarzinom: perioperatives Pembrolizumab scheint das Rezidivrisiko deutlich zu senken

Patient:innen mit Nierenzellkarzinom und einem erhöhten Rezidivrisiko nach Nephrektomie werden standardmäßig mit adjuvantem Pembrolizumab behandelt. Weil die beste Therapie für oligometastatische Patient:innen, die in kurativer Absicht behandelt werden, derzeit unklar ist, wurde die randomisierte Phase-II-Studie PE-PE durchgeführt, deren erste Ergebnisse Roberto Iacovelli, Rom, beim ESMO-Kongress in Madrid präsentierte.
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NSCLC
 2 Min|
Antikörper-Toxin-Konjugat in der Erstlinie beim Nicht-Plattenepithelkarzinom der Lunge hochwirksam
ESMO 2026

Antikörper-Toxin-Konjugat in der Erstlinie beim Nicht-Plattenepithelkarzinom der Lunge hochwirksam

Für Patient:innen mit nicht-plattenepithelialen nicht-kleinzelligen Karzinomen der Lunge (nsq-NSCLC), die keine pharmazeutisch adressierbaren Treibermutationen tragen und negativ für die Expression des Immuncheckpoints PD-L1 sind, gibt es künftig eine neue Option: Das Antikörper-Toxin-Konjugat (ADC) Sacituzumab tirumotecan kann in Kombination mit dem PD-1-Inhibitor Pembrolizumab das progressionsfreie Überleben hier deutlich verlängern, wie Caicun Zhou, Shanghai, beiom ESMO-Kongress in Madrid berichtete.
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NSCLC
 4 Min|
Neuer Standard: Zweitgenerations-KRAS G12C-Inhibitor Divarasib toppt Sotorasib oder Adagrasib im Phase-III-Head-to-Head-Vergleich

Neuer zukünftiger Standard: Zweitgenerations-KRAS G12C-Inhibitor Divarasib toppt Sotorasib oder Adagrasib im Phase-III-Head-to-Head-Vergleich

Der KRAS‑G12C‑Inhibitor der zweiten Generation Divarasib ist den beiden zugelassenen Erstgenerations-Inhibitoren Sotorasib oder Adagrasib bei vorbehandelten Erkrankten mit fortgeschrittenem KRAS G12C-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) hinsichtlich des primären Endpunkts progressionsfreien Überleben (PFS) sowie der sekundären Endpunkte Gesamtüberleben (OS) und objektive Ansprechrate (ORR) signifikant und klinisch relevant überlegen. Das sind die praxisverändernden Ergebnisse der Phase-III-Studie Krascendo 1, die bei der Jahresstagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2026 als Late Breaking Abstract im Presidential Symposium II vorgestellt wurden [1]. Sie markieren einen zukünftigen neuen Behandlungsstandard bei einer Erkrankung mit hohem medizinischem Bedarf – dies umso mehr, als auch das Nebenwirkungsprofil von Divarasib günstig war [1].
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Mammakarzinom
 3 Min|
Kinasehemmer über die Progression hinaus: Abemaciclib plus Fulvestrant zeigt im Mammakarzinom leichte PFS-Vorteile
ESMO 2026

Kinasehemmer über die Progression hinaus: Abemaciclib + Fulvestrant zeigt beim Mammakarzinom leichte Vorteile

Ein Erstlinienstandard für Erkrankte mit einem fortgeschrittenen Hormonrezeptor-positiven (HR+), HER2-negativen (HER2-) Mammakarzinom ist die Behandlung mit einem CDK4/6-Inhibitor (CDK4/6i) in Kombination mit einem Aromataseinhibitor (AI). Eine mögliche Therapieoption im Fall einer Progression ist die Strategie „CDK4/6i nach CDK4/6i“. Diese verfolgt auch die postMONARCH-Studie, die die Kombination aus Abemaciclib und dem selektiven Östrogen-Rezeptor-Degrader (SERD) Fulvestrant untersuchte. Nachdem die Phase-III-Studie bereits eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) durch Abemaciclib + Fulvestrant gegenüber Fulvestrant + Placebo gezeigt hatte [1], wurden auf dem Jahreskongress der European Society for Medial Oncology (ESMO) 2026 die finalen Daten zum Gesamtüberleben (OS) vorgestellt: Das mediane OS war numerisch länger, statistische Signifikanz wurde jedoch verfehlt [2].
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SCLC
 4 Min|
ESMO 2026

ES-SCLC: Erstlinien-Erhaltung mit Tarlatamab plus Durvalumab verlängert substanziell das Überleben

Eine Erstlinien-Erhaltungstherapie mit dem bispezifischen T-Zell-Engager (BiTE) Tarlatamab zusammen mit dem Checkpoint-Inhibitor Durvalumab nach Ansprechen auf eine initiale platinbasierte Chemotherapie plus Durvalumab verlängert bei Erkrankten mit kleinzelligem Lungenkarzinom im Stadium Extensive-Stage (ES-SCLC) das Gesamtüberleben gegenüber einer alleinigen Durvalumab-Erhaltung in klinisch relevantem Ausmaß. Das sind die Ergebnisse einer Zwischenanalyse der Phase‑III‑Studie DeLLphi-305, die bei der Jahresstagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2026 im Presidential Symposium I als Late Breaking Abstract vorgestellt wurde [1]. Es handelt sich um die erste Phase‑III‑Studie mit einer bispezifischen T‑Zell‑Engager‑(BiTE)‑Therapie, die im Setting der Erstlinien‑Erhaltung beim schwer behandelbaren ES‑SCLC einen relevanten Überlebensvorteil nachweist; das Fachpublikum in Madrid reagierte auf die vermutlich praxisverändernden Daten mit Standing Ovations.
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Urothelkarzinom
 4 Min|
Perioperative Therapie mit Enfortumab-Vedotin und Pembrolizumab schränkt die Lebensqualität gegenüber einer neoadjuvanten Chemotherapie nicht ein
ESMO 2026

Perioperative Therapie mit Enfortumab-Vedotin und Pembrolizumab schränkt Lebensqualität gegenüber neoadjuvanter Chemotherapie nicht ein

Erkrankte mit muskelinvasivem Blasenkarzinom (MIBC) haben trotz neoadjuvanter Behandlung ein hohes Rezidivrisiko. In der jüngst publizierten Phase-III-Studie KEYNOTE-B15/EV-304 hatte die Kombination aus dem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) Enfortumab-Vedotin und dem Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab (EV/Pembro) gegenüber einer neoadjuvanten Chemotherapie mit Cisplatin/Gemcitabin (Cis/Gem) bei Cisplatin-geeigneten Erkrankten mit MIBC zu signifikant besseren Ergebnissen in überlebensrelevanten Endpunkten geführt [1]. Eine auf dem Jahreskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) vorgestellte Analyse zu Patient-Reported-Outcomes (PRO) ergab, dass sich beide Behandlungsarme in puncto gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) kaum unterschieden [2].
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Malignes Melanom
 4 Min|
ESMO 2026

BRAF-V600-mutiertes Melanom: Zielgerichtete Therapie plus Checkpoint-Inhibitor in der Erstlinie toppt alleinige Checkpoint-Inhibition

Die BRAF-Inhibition ist beim fortgeschrittenen Melanom mit BRAF-V600-Mutation ein relevanter Therapiebaustein. Eingesetzt wird er meist nach einer Checkpoint-Inhibitor-Therapie, nachdem die DREAMseq- und die 4-Jahres-Daten der SECOMBIT-Studie einen Vorteil für diese Sequenz gezeigt hatten [1, 2]. Auf dem Jahreskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) stellte Prof. Dirk Schadendorf, Universitätsklinikum Essen, nun die finale Analyse der STARBOARD-Studie vorgestellt, die bereits in der Erstlinie eine Kombination aus dem BRAF-Inhibitor Encorafenib, dem MEK-Inhibitor Binimetinib und dem Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab einsetzte und mit der alleinigen Immuntherapie verglich [3]. Die Wirksamkeit der Dreifachtherapie war alleinigem Pembrolizumab hinsichtlich der objektiven Ansprechrate (ORR; primärer Endpunkt) und des progressionsfreien Überlebens (PFS; sekundärer Endpunkt) signifikant und klinisch relevant überlegen.
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Ösophaguskarzinom
 3 Min|
ESMO 2026

Ösophaguskarzinom: Pembrolizumab als Add-on zur definitiven Radiochemotherapie ohne Vorteil

Wird bei Erkrankten mit nicht resezierbarem, lokal fortgeschritteten Ösophaguskarzinom die standardmäßig verabreichte definitive Radiochemotherapie (dRCT) in der Erstlinie durch eine PD-1-Checkpoint-Inhibition mit Pembrolizumab ergänzt, wirkt sich das nicht positiv auf das ereignisfreie Überleben (EFS) aus – auch dann nicht, wenn die PD-L1-Expression sehr hoch ist (CPS ≥ 10). Das sind die Ergebnisse der Phase-III-Studie KEYNOTE-975, die beim Jahreskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2026 präsentiert wurden [1]. Da sich in der vorgestellten zweiten Interimsanalyse beim koprimären Endpunkt EFS bei PD-L1-positiven (CPS ≥ 10) Erkrankten keine Vorteile durch die zusätzliche Immuntherapie zeigten, wird der zweite primäre Endpunkt Gesamtüberleben (OS) nicht mehr final ermittelt; die Studie wird vorzeitig gestoppt.
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Medizin
 3 Min|

MEDEAconnect 2026: Zwei Abende, ein Thema – Lungenkarzinom. Sind Sie dabei?

Der Countdown läuft: Am 11. und 12. November findet die MEDEAconnect 2026 online statt. Zwei Abende, jeweils zwei Stunden – vollgepackt mit aktuellen Themen rund um das Lungenkarzinom, fachlicher Einordnung und Raum für Diskussionen. Von NSCLC und SCLC bis hin zur KI in der Thoraxonkologie. Wer sich 2026 noch einmal kompakt auf den aktuellen Stand bringen möchte, sollte sich jetzt anmelden.
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