Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 231

NSCLC

ALK+ NSCLC: Besseres intrakranielles Ansprechen bei TKI der 3. Generation

Die Einführung der ALK(Anaplastische Lymphomkinase-positiven)-TKI(Tyrosinkinase-Inhibitoren) vor 10 Jahren hat die Prognose von Patient:innen mit einem fortgeschrittenen ALK+ NSCLC schlagartig verbessert. Bei den meisten Patient:innen kann damit heute eine Überlebensdauer von > 5 Jahren erreicht werden. Mit Lorlatinib steht ein ALK-TKI der 3. Generation zur Verfügung, der über eine hohe Effektivität bei der ZNS-Metastasierung und bei sekundären ALK-Resistenzmutationen verfügt, sodass jetzt eine Erstlinien-Zulassung erfolgte.
 
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Mammakarzinom

Mammakarzinom: Rezidivraten durch optimale Therapiedauer effektiv senken

Trotz guter neoadjuvanter und/oder adjuvanter Behandlungsoptionen bei Brustkrebs gleich welchen Tumortyps besteht für die Patientinnen das Risiko, ein Rezidiv zu entwickeln. Mit der zusätzlichen Gabe des irreversiblen Pan-HER-Tyrosinkinase-Inhibitors Neratinib nach Abschluss der adjuvanten Therapie kann das Rezidivrisiko verringert werden (1-3). Um eine optimale Therapiedauer der extendierten Adjuvanz zu erreichen, müssen belastende Nebenwirkungen frühzeitig kontrolliert werden. Praxisnahe Möglichkeiten wurden in der Studie CONTROL untersucht (4).
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Entitätsübergreifend

DiGA in der Onkologie: Wie sie funktionieren, was sie leisten

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind in aller Munde, doch die wenigsten wissen, wie ihre Anwendung genau funktioniert: Was genau sind eigentlich DiGA? Wer bestimmt, welche DiGA offiziell gelistet werden? Wer trägt die Kosten? Wie sind DiGA juristisch geregelt? Die Antworten auf all diese Fragen rund um das Thema DiGA haben wir für Sie kompakt zusammengefasst. Außerdem stellen wir Ihnen DiGA vor, die onkologische Patient:innen unterstützen.
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Medizin

HPV-induzierte Kopf-Hals-Tumoren: CBP-Inhibitor für die zielgerichtete Therapie?

Die verschiedenen Ausprägungen von Tumoren im Kopf- und Halsbereich liegen in der Häufigkeit weltweit an sechster Stelle und enden jährlich für rund eine halbe Million Menschen tödlich. In einem Viertel der Fälle werden Kopf-Halskarzinome (HNSCC) durch humane Papillomaviren (HPV) verursacht und können derzeit nicht immer erfolgreich behandelt werden. Nun hat ein Forschungsteam unter der Leitung von Lorenz Kadletz-Wanke von der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen der MedUni Wien im Rahmen einer Studie eine neue Therapieoption entdeckt.
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Medizin

Impfdurchbrüche: Rate bei Krebspatient:innen steigt

Für Krebspatient:innen stellt COVID-19 aufgrund ihres oftmals therapie- oder erkrankungsbedingt geschwächten Immunsystems ein besonderes Risiko dar, weshalb die Impfung für sie von großer Bedeutung ist. Nun zeigt eine aktuelle Studie unter der Leitung der MedUni Wien, dass es aufgrund von Omikron zu einer steigenden Zahl von Durchbruchsinfektionen bei Menschen mit einer Krebserkrankung kommt, insbesondere während sich diese einer Krebstherapie unterziehen. Darum ist die Einhaltung von Schutzmaßnahmen und die Entwicklung von an Virusvarianten angepassten Impfstoffen für Betroffene wichtig, betonen die Forscher:innen der Studie, die soeben im renommierten Journal Cancer Cell publiziert wurde.
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Medizin

Urothelkarzinom: EU-Zulassung für Enfortumab Vedotin

Die Europäische Kommission hat Enfortumab Vedotin als Monotherapie für die Behandlung erwachsener Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom, die zuvor eine platinhaltige Chemotherapie und einen PD-1/L1-Inhibitor erhalten haben, zugelassen. Die EU-Zulassung stützt sich auf Daten aus der globalen Phase-3-Studie EV-301, die einen Vorteil für das Gesamtüberleben im Vergleich zur Chemotherapie zeigte.
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