Journal Onkologie

Leitlinie

Sarkome
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Arzt mit Stethoskop hält Tablet-Computer in Hand, auf dem Leitlinie steht.

Neue europäische Leitlinie zur Strahlentherapie bei adulten Weichgewebesarkomen der Extremitäten und Rumpfwand

Mit der Veröffentlichung der ersten klinischen Praxisleitlinie der European Society for Radiotherapy and Oncology (ESTRO) zur Strahlentherapie bei adulten Weichgewebesarkomen der Extremitäten und Rumpfwand [1] liegt erstmals eine europaweit umfassende, evidenzbasierte und international abgestimmte Empfehlung für diesen Bereich vor. Die Leitlinie wurde durch ein internationales Expertengremium unter Einbeziehung von Spezialist:innen aus Europa und Nordamerika erarbeitet und durch die American Society for Radiation Oncology (ASTRO) unterstützt. Ziel der Leitlinie ist es, eine strukturierte und praxisnahe Orientierung für die Indikationsstellung, Planung und Durchführung der Strahlentherapie zu geben. Grundlage bilden eine systematische Literaturrecherche sowie ein konsentierter Expertenprozess, in dem insgesamt 13 klinisch relevante Schlüsselfragen definiert und beantwortet wurden.
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Medizin
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Aktualisierte S3-Leitlinie zum Endometriumkarzinom

Aktualisierte S3-Leitlinie zum Endometriumkarzinom

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie Endometriumkarzinom überarbeitet. Die Leitlinie gibt unter anderem evidenzbasierte Empfehlungen für eine risikoadaptierte Therapie, mit der unnötige Eingriffe vermieden werden können, sowie Hinweise zur Diagnostik und Therapie seltener histologischer Subtypen und erblicher Varianten. Die S3-Leitlinie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) sowie unter Mitwirkung von 35 weiteren Fachgesellschaften und Organisationen. Finanziert wurde die Überarbeitung von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie.
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Medizin
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expanda Hämophilie und Hämostase 2026

Von-Willebrand-Erkrankung: Leitlinien-Update und neue Daten zur Prophylaxe

Im Rahmen des Online-Seminars „expanda Hämophilie und Hämostase" referierte Dr. Carmen Escuriola-Ettingshausen, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin in der Praxisgemeinschaft am Hämophilie-Zentrum Rhein Main (HZRM) in Frankfurt, über aktuelle Entwicklungen bei der Von-Willebrand-Erkrankung. In diesem Video gibt sie einen Überblick über den Stand der internationalen Leitlinien und stellt neue Studiendaten zur Langzeitprophylaxe mit plasmatischen und rekombinanten Von-Willebrand-Faktor-Konzentraten vor.
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Magenkarzinom
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Mann hält Magen-Modell vor sich (Gastritis, Ulzera, Krebs)
Aktualisierte Leitlinie: State-of-the-art

Von der Leitlinie in die Praxis: Aktuelles Management des Magenkarzinoms

Das Magenkarzinom nimmt aktuell den 5. Platz unter den Krebserkrankungen bezüglich Mortalität ein und gehört somit zu den häufigsten Krebstodesursachen weltweit. Während des letzten Jahrhunderts sank zwar die altersstandardisierte Inzidenz des Magenkarzinoms, jedoch stieg die Gesamtzahl der Fälle, vermutlich bedingt durch die Alterung der Bevölkerung in Asien [1, 2]. Fortschritte in Diagnostik und Therapie haben das Management komplexer und individueller gemacht. Frühstadien sind oft heilbar durch eine Kombination aus Chirurgie und systemischer Therapie. Bei lokal fortgeschrittenen Tumoren verbessert die perioperative Chemotherapie das Überleben – seit kurzem nun auch ergänzt durch Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) [3].
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Kolorektales Karzinom
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Diagnostische und therapeutische Leitlinienempfehlungen in der Versorgungsrealität
Metastasiertes Kolorektalkarzinom (mCRC)

Diagnostische und therapeutische Leitlinienempfehlungen in der Versorgungsrealität

In der Behandlung des metastasierten Kolorektalkarzinoms (mCRC) steht eine konsequente Molekulardiagnostik und eine biomarkergestützte Therapie, abhängig von der Primärtumorlokalisation im Fokus internationaler und nationaler Leitlinienempfehlungen [1-3]. Wie diese Empfehlungen in Deutschland umgesetzt werden und welchen Einfluss dies auf den Therapieerfolg haben kann, zeigen aktuelle Daten der Registerstudie AIO-KRK-0424/ass [4]. Speziell für die Zweitlinie bei BRAFV600E-mutiertem mCRC stützen zudem Phase-III- und prospektive Real-World-Daten für die duale zielgerichtete Kombination aus dem BRAF-Inhibitor Encorafenib + Cetuximab einen leitliniengerechten Therapieansatz [5, 6].
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Ovarialkarzinom
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Primärtherapie des Ovarialkarzinoms

Primärtherapie des Ovarialkarzinoms

Das Ovarialkarzinom zählt bei vergleichsweiser niedriger Inzidenz zu den tödlichsten gynäkologischen Tumoren, weil es häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird und schnell Resistenzen bildet. Neue Erkenntnisse zeigen, dass es sich nicht um eine einheitliche Erkrankung handelt, sondern um verschiedene Tumorentitäten mit unterschiedlicher Bio­logie, Prognose und Therapieansprechen. Eine präzise Diagnostik, eine individuell angepasste operative und systemische Therapie sowie der gezielte Einsatz moderner Erhaltungskonzepte sind daher entscheidend, um die Überlebenschancen der Patientinnen zu verbessern. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Primärtherapie des epithelialen Ovarialkarzinoms.
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Medizin
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Meilenstein in der Präzisionsonkologie: Elacestrant in die S3-Leitlinie Mammakarzinom aufgenommen

Meilenstein in der Präzisionsonkologie: Elacestrant in die S3-Leitlinie Mammakarzinom aufgenommen

Mit der Aufnahme von Elacestrant in die S3-Leitlinie (v5.0) wird ein neuer Standard für das ESR1-mutierte ER+/HER2– mBC nach Progress und vorheriger Behandlung mit CDK4/6i gesetzt.1 Aktuelle Real-World-Daten von Rugo et al. (2026) zeigen nun die klinische Relevanz der EMERALD-Studie: In einer entscheidenden Post-hoc-Analyse erreichten PatientInnen mit ≥ 12 Monate ET + CDK4/6i Vortherapie und ESR1-Mutation ein mPFS von 8,6 Monaten – ein Ergebnis, das durch RWE-Daten mit 8,4 Monaten (rwTTNT) gestützt wird.2,3,*,**
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Medizin
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S3-Leitlinie onkologische Ernährungsmedizin aktualisiert: keine Empfehlungen für spezielle Diäten

S3-Leitlinie onkologische Ernährungsmedizin aktualisiert: keine Empfehlungen für spezielle Diäten

Die im Leitlinienprogramm Onkologie aktualisierte S3-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Onkologie" spricht sich gegen restriktive Diäten bei Krebs aus. Sogenannte Krebsdiäten und Fastenprogramme sind nicht geeignet, betonen die an der Leitlinie beteiligten Fachgesellschaften. Studien zeigen keinen Nutzen, aber ein hohes Risiko für Mangelernährung – was bei Krebspatient:innen zum Tod führen kann.
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Medizin
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Update S3-Leitlinie: Mirvetuximab-Soravtansin für das rezidivierte platinresistente Folatrezeptor-alpha positive Ovarialkarzinom empfohlen

Update S3-Leitlinie: Mirvetuximab-Soravtansin für das rezidivierte platinresistente Folatrezeptor-alpha positive Ovarialkarzinom empfohlen

Die kürzlich aktualisierte S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren (Stand: Januar 2026) [1] empfiehlt Mirvetuximab-Soravtansin mit dem Empfehlungsgrad B: Frauen mit einem platinresistenten Rezidiv eines Folat-Rezeptor-alpha(FRα)-positiven, high-grade serösen Ovarial-, Tuben- oder primären Peritonealkarzinoms, die bereits ein bis drei Vortherapien erhalten haben, sollten eine Monotherapie mit dem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) erhalten. Parallel zur Aktualisierung der nationalen Leitlinie hat die European Society for Medical Oncology (ESMO) ein Express Update ihrer Clinical Practice Guideline zur Behandlung des epithelialen Ovarialkarzinoms publiziert [2]. Auch hier stellt Mirvetuximab die empfohlene Behandlung für Patientinnen mit rezidivierendem Ovarialkarzinom mit hoher FRα-Expression nach ein bis drei vorangegangenen Therapien sowie einem platinfreien Intervall von weniger als sechs Monaten dar [2]. Mit der Aktualisierung der Leitlinien wird damit eine zielgerichtete Therapie empfohlen, die erstmals einen signifikanten Gesamtüberlebensvorteil gegenüber Chemotherapie in dieser Patientenpopulation erzielte [1-3].
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Entitätsübergreifend
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Mediziner mit Schild Diagnostik Therapie und Nachsorge

Langzeitnachsorge junger erwachsener Krebsüberlebender

Junge Erwachsene, die eine Krebserkrankung überleben (young adult cancer survivors, YACS), können mit vielfältigen physischen, psychischen und sozialen Langzeitfolgen konfrontiert werden. Da spezifische Leitlinien zur Langzeitnachsorge für YACS oft fehlen, werden meist Empfehlungen aus der Kinderonkologie übernommen. Zu den häufigsten somatischen Spätfolgen zählen Sekundärneoplasien, endokrine Störungen, kardiovaskuläre, renale und Knochen­erkrankungen sowie Fertilitätsstörungen. Nur durch eine strukturierte, individuell angepasste, interdisziplinäre und lebenslange Nachsorge können Langzeitfolgen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Besondere Bedeutung kommt der Beratung zu Lebensstil, Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen zu. In Deutschland existieren bereits einige spezialisierte Nachsorgeangebote. Der weitere Ausbau zu einer flächendeckenden Versorgung ist nicht nur für YACS essenziell, sondern langfristig ressourcen- und kostensparend.
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Entitätsübergreifend
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Das Bild zeigt eine junge Krebspatientin mit Haarverlust, die ein türkises T-Shirt trägt und auf einem Hometrainer trainiert.
Serie: Supportive Therapien – Teil 1

Bewegung als Therapieform

Eine ganze Reihe epidemiologischer und präklinischer Studien beschreibt positive Effekte von körperlicher Aktivität bei Krebs. Komplexe Mechanismen und deren Effektoren wie Myokine sind hauptsächlich in vitro untersucht, bieten aber Ansatzpunkte für eine therapieunterstützende Wirkung. Untersuchungen auf physiologischer Ebene unterstützen die Entwicklung gezielter Bewegungstherapien für onkologische Patient:innen.
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Entitätsübergreifend
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Das Bild zeigt eine Ärztin, die einer jungen Krebspatientin mit organgefarbenem T-Shirt und Kopftuch emotionale Unterstützung bietet.
Podcastserie O-Ton Onkologie

S3-Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“

Die S3-Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“ wurde umfassend überarbeitet, da sie ein zentraler Baustein in der Krebsbehandlung ist und sich die Therapielandschaft seit der letzten Version von 2022 erheblich verändert hat. Dr. Franziska Jahn, Universitätsklinikum Halle/Saale, die maßgeblich an der Entwicklung der aktuellen Leitlinie beteiligt war, beleuchtet in der Podcast-Serie „O-Ton Onkologie“ die Bedeutung der supportiven Therapie und fasst die wichtigsten Neuerungen der Leitlinie zusammen.
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O-Ton Onkologie Staffel 8
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Leitlinie Supportivtherapie

Leitlinie Supportivtherapie

Die Diagnose Krebs ist heute längst nicht mehr gleichbedeutend mit einem Todesurteil. Immer mehr Menschen leben Jahre oder sogar Jahrzehnte mit ihrer Krebserkrankung – Krebs wird zunehmend zu einer chronischen Erkrankung. Doch diese erfreuliche Entwicklung bringt neue Herausforderungen mit sich: Wie können Patient:innen trotz langwieriger Therapien eine gute Lebensqualität bewahren? Welche Nebenwirkungen bringen moderne Immuntherapien mit sich? Und wie gelingt es, dass Betroffene ihre Behandlung bis zum Ende durchhalten können? In dieser Folge von O-Ton Onkologie spricht Dr. Astrid Heinl mit Dr. Franziska Jahn vom Universitätsklinikum Halle über die aktualisierte S3-Leitlinie zur supportiven Therapie.
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Medizin
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Leitlinie zum Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen veröffentlicht

Leitlinie zum Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen veröffentlicht

Aufgrund einer Bandbreite an Therapiemöglichkeiten, die dazu beitragen, dass sich die Überlebensrate bei malignen Erkrankungen signifikant verbessert hat, kann die Funktion der Keimdrüsen (Gonadenfunktion) von Patient:innen teilweise oder komplett geschädigt werden. In der Regel hängt die mögliche gonadale Schädigung vom Alter der Patient:innen sowie der Art, Dosis und Dauer der medizinischen Therapie oder Strahlentherapie ab. Die Chance, im Nachhinein an einer therapierefraktären Infertilität zu leiden, kann für Betroffene belastend sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, Konzepte zum Erhalt der Fertilität und die Beratung darüber in die onkologische Behandlung für jene Betroffene einzubinden, die im reproduktiven Alter sind.
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Mammakarzinom
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3d rendered medical illustration of breast cancer
Pembrolizumab beim frühen triple-negativen Mammakarzinom

Wie gelingt die Umsetzung von Leitlinien & Empfehlungen in die Praxis?

Leitlinien, Empfehlungen und praxisorientierte Ratgeber empfehlen beim lokal fortgeschrittenen oder frühen triple-negativen Mammakarzinom (TNBC) mit hohem Rezidivrisiko den neoadjuvanten Einsatz von Pembrolizumab kombiniert mit Chemotherapie, gefolgt von einer adjuvanten Pembrolizumab-Monotherapie [1-4]. Dies entspricht einer Komplettierung der Therapie auf insgesamt ein Jahr. Studiendaten zeigen für diese Therapie neben überlegenem ereignisfreiem Überleben (EFS)§ und pathologischer Komplettremissionsrate§ einen signifikanten Vorteil beim Gesamtüberleben (OS). Im Experten-Interview gibt Prof. Sherko Kümmel, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde/Brustzentrum der Evang. Kliniken Essen-Mitte (KEM), Tipps zur Umsetzung von Leitlinienempfehlungen in die Praxis.
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Schilddrüsenkarzinom
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Differenzierte Schilddrüsenkarzinome bei Kindern und Jugendlichen

Differenzierte Schilddrüsenkarzinome bei Kindern und Jugendlichen

Differenzierte Schilddrüsenkarzinome (DTC) stellen bei Kindern und Jugendlichen eine seltene, jedoch biologisch und klinisch eigenständige Entität dar. Trotz häufig fortgeschrittener Stadien mit lymphogener und pulmonaler Metastasierung weisen junge Patient:innen exzellente Langzeitüberlebensraten auf. Die Therapie unterscheidet sich zunehmend von der bei Erwachsenen durch spezifische, altersadaptierte Strategien. Dieser Beitrag beleuchtet die aktuellen Erkenntnisse zu Epidemiologie, Diagnostik, Therapie und Langzeitbetreuung pädiatrischer Patient:innen mit DTC und berücksichtigt dabei insbesondere die Unterschiede zu erwachsenen Patient:innen.
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