Journal Onkologie

Digitalisierung & Präzisionsmedizin

Beiträge zum Thema Digitalisierung & Präzisionsmedizin

Eine mobile Gesundheitsanwendung für jugendliche und junge erwachsene Mammakarzinom-Überlebende, die maßgeschneiderte Unterstützung durch Überwachung elektronischer patientenberichteter Ergebnisse (ePROs) bietet, verbesserte die Lebensqualität und Symptome signifikant. Dies ergab eine randomisierte klinische Studie mit dem „Young, Empowered & Strong“ (YES)-Tool, deren Ergebnisse beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert wurden.
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Medizin
KI verbessert Prognose bei Lungenkrebs

KI verbessert Prognose bei Lungenkrebs

Ein interdisziplinäres Forschungsteam von BIFOLD (Berlin Institute for the Foundations of Learning and Data), der Technischen Universität Berlin, dem Universitätsklinikum Köln, der Charité – Universitätsmedizin Berlin, dem KI-Unternehmen Aignostics und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat eine neuartige, auf künstliche Intelligenz (KI) gestützte Methode entwickelt, um präzisere Prognosen für Lungenkrebspatient:innen treffen zu können. Die Studie wurde jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht [1].
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Medizin

Robotik-System erkennt Lungenkrebs im Frühstadium präzise

Wenn Lungenkrebs entsteht, verursacht er meist keine Symptome und wird daher häufig erst spät erkannt. Neueste Technik revolutioniert jetzt die Untersuchung bei Verdacht auf Lungenkrebs und ermöglicht Ärzt:innen eine hochpräzise Diagnose – ein Durchbruch in der Früherkennung einer der tödlichsten Krebserkrankungen. Die hochspezialisierten und DKG-zertifizierten Lungenkrebszentren in Berlin und Wiesbaden setzen nun auf das innovative roboterassistierte Bronchoskopie-System.
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Medizin
Neue KI macht Prostatakrebs-Diagnose präziser und sicherer

Neue KI macht Prostatakrebs-Diagnose präziser und sicherer

Die Einschätzung der Aggressivität von Prostatakrebs erfolgt bislang vor allem durch das sogenannte Gleason-Grading – eine Analyse des Krebsgewebes im Pathologie-Labor, die mit hoher Subjektivität verbunden ist. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat nun ein neuartiges, erklärbares KI-Modell entwickelt, das die Diagnostik von Prostatakarzinomen transparenter und weniger fehleranfällig machen soll.
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Medizin

Weltweite Studie zeigt unterschiedliche Akzeptanz von KI in der Medizin

Wie Ärzt:innen zu Künstlicher Intelligenz in der Medizin stehen, wurde vielfach untersucht. Aber was denken Patient:innen? Ein Team um Forschende der Technischen Universität München (TUM) hat das erstmals in einer großen Studie auf sechs Kontinenten untersucht. Zentrales Ergebnis: Je schlechter der eigene Gesundheitszustand, desto eher wird der Einsatz von KI abgelehnt. Die Studie soll dabei helfen, künftige Anwendungen der KI in der Medizin stärker an die Bedürfnisse der Patient:innen auszupassen.
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Medizin
KI-basierte Hautkrebs-Früherkennung

KI-basierte Hautkrebs-Früherkennung

Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend in der Medizin eingesetzt und spielt auch in der Dermatologie eine immer wichtigere Rolle. Während KI-Anwendungen zunächst vor allem in der Forschung etabliert wurden, finden sie inzwischen auch in der klinischen Praxis Anwendung. Durch die Analyse großer Bilddatensätze können Algorithmen klinische und dermatoskopische Aufnahmen mit hoher Genauigkeit klassifizieren. Besonders hilfreich ist dies bei der Beurteilung pigmentierter Läsionen sowie bei der Ganzkörperfotografie mit Risikobewertung auffälliger Hautveränderungen.
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Medizin
Nebenwirkungen von Krebstherapien: KI erkennt Organschäden frühzeitig

Nebenwirkungen von Krebstherapien: KI erkennt Organschäden frühzeitig

Einem Team der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, eine abnehmende Nierenfunktion infolge bestimmter Krebstherapien frühzeitig vorherzusagen. Bereits Monate bevor sich die Nierenfunktion verschlechterte, zeigen die Nieren eine leichte Volumenabnahme. Das stellten die Forschenden anhand von CT-Aufnahmen fest, die sie mit einem KI-gestützten Algorithmus untersuchten. Ähnliche Effekte konnten sie auch für die Milz nachweisen. In Zukunft könnten auf dieser Grundlage Therapien frühzeitig angepasst werden.
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Digitalisierung & Präzisionsmedizin
Serie KI in der Onkologie – Teil 6

Apps und DiGA in der Onkologie

Deutschland hat vor über 4 Jahren verschreibungspflichtige mobile Gesundheits-Apps eingeführt. Diese regulierten Apps werden als digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) bezeichnet und durchlaufen einen Zulassungsprozess, ähnlich wie Arzneimittel, einschließlich Datenschutzmaßnahmen und manchmal klinischen Studien. Um diese regulierten Apps wird Deutschland von einigen Ländern beneidet. Dieser Beitrag beschreibt die im Bereich Onkologie/Hämatologie zugelassenen DiGA und gibt Infos und Vergleichsstudien zu frei verfügbaren Apps für Patient:innen. Auch Apps für Ärzt:innen finden Erwähnung.
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Digitalisierung & Präzisionsmedizin
Serie: KI in der Onkologie – Teil 5

ChatGPT ist in der Onkologie angekommen

Auch wenn der Hype um große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) wie ChatGPT in der breiten Öffentlichkeit etwas abgeklungen ist, gilt dies nicht für die medizinische Fachwelt. Die GPT (Generative Pretrained Transformer) innewohnende Transformer-Technik ermöglicht in der Onkologie bisher unerreichte und automatisierte Anwendungen, wie die Erstellung von Arztbriefen, medizinische Kodierung, Suche nach passenden Studien für bestimmte Patient:innen oder Hilfe bei Diagnose- und Therapieentscheidungen. Dabei muss jedoch der Schutz von Patientendaten sichergestellt werden. Weiter sind in der Regel Anpassungen an aktuelles onkologisches Wissen notwendig. Hier einige Beispiele, wie KünstIiche Intelligenz (KI) in Form von LLMs in die Onkologie Einzug halten kann.
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Medizin

Vision Zero Summit 2024: In der 2. Halbzeit gemeinsam und mit Nachdruck gegen Krebs

Am 10. und 11. Juni 2024 fand in Berlin wieder der Vision Zero Summit unter dem Motto „Time to act – gemeinsam gegen Krebs“ mit führenden Expert:innen aus der Wissenschaft, medizinischen Fachgesellschaften, Verbänden, Patientenvertreter:innen, Politik und der forschenden Industrie statt. In zahlreichen Vorträgen wurden die Fortschritte in der Prävention und Früherkennung verschiedener Krebsentitäten, auch seltener Tumorerkrankungen, sowie moderne Präzisionsdiagnostik und innovative Therapiekonzepte im Kampf gegen Krebs aus der Sicht von Ärzt:innen, Patient:innen und Industrie beleuchtet.
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O-Ton Onkologie Staffel 5

Künstliche Intelligenz und die Vision Zero

Was kann KI für die Vision Zero in der Onkologie leisten? Und wie können Patient:innen von der Digitalisierung in der Medizin im Allgemeinen profitieren? Diese Fragen und mehr klären Prof. Dr. Christof von Kalle, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats von Vision Zero und Professor für Klinisch-Translationale Wissenschaften am Berlin Institute of Health (BIH) und der Charité Berlin, und Jochen Schlabing, Teamleiter Onkologie/Hämatologie der MedTriX Group, in der neuen Folge von O-Ton Onkologie.
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