Journal Onkologie

Immuntherapie

Medizin
CHMP empfiehlt Lurbinectedin plus Immuntherapie bei kleinzelligem Lungenkarzinom

CHMP empfiehlt Lurbinectedin plus Immuntherapie bei kleinzelligem Lungenkarzinom

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme zur Zulassung von Lurbinectedin in Kombination mit Atezolizumab als Erstlinien-Erhaltungstherapie für erwachsene Patient:innen mit fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkarzinom (ES-SCLC) abgegeben, deren Erkrankung nach einer Standard-Induktionstherapie keine Progression gezeigt hat.
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NSCLC
NSCLC: Neue Daten von der perioperativen Therapie bis zum metastasierten Stadium
DGP 2026

NSCLC: Neue Daten von der perioperativen Therapie bis zum metastasierten Stadium

Beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin standen unter anderem aktuelle Entwicklungen zur Immuntherapie beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) im Mittelpunkt. Professor Severin Schmid beleuchtete Fortschritte der perioperativen Chemoimmuntherapie beim resektablen NSCLC, Professor Nils Reinmuth die Langzeitergebnisse von Pembrolizumab im metastasierten Setting.
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Medizin
Fixdosis-Kombination aus Nivolumab und Relatlimab: Neue Erstlinienoption beim fortgeschrittenen malignen Melanom

Fixdosis-Kombination aus Nivolumab und Relatlimab: Neue Erstlinienoption beim fortgeschrittenen malignen Melanom

Zum 1. April 2026 wurde in Deutschland die Fixdosis-Kombination aus Nivolumab und Relatlimab eingeführt. Diese duale Immuntherapie stellt die bislang einzige zugelassene Kombination eines PD-1-Inhibitors (Nivolumab) mit einem LAG-3-Inhibitor (Relatlimab) dar und nutzt einen synergistischen immunologischen Wirkmechanismus [1]. Durch die gleichzeitige Blockade zweier inhibitorischer Signalwege wird eine verstärkte Aktivierung von T-Zellen angestrebt.
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Ovarialkarzinom
Primärtherapie des Ovarialkarzinoms

Primärtherapie des Ovarialkarzinoms

Das Ovarialkarzinom zählt bei vergleichsweiser niedriger Inzidenz zu den tödlichsten gynäkologischen Tumoren, weil es häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird und schnell Resistenzen bildet. Neue Erkenntnisse zeigen, dass es sich nicht um eine einheitliche Erkrankung handelt, sondern um verschiedene Tumorentitäten mit unterschiedlicher Bio­logie, Prognose und Therapieansprechen. Eine präzise Diagnostik, eine individuell angepasste operative und systemische Therapie sowie der gezielte Einsatz moderner Erhaltungskonzepte sind daher entscheidend, um die Überlebenschancen der Patientinnen zu verbessern. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Primärtherapie des epithelialen Ovarialkarzinoms.
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Thorakale Tumoren
Immuntherapie beim fortgeschrittenen Lungenkarzinom

Immuntherapie beim fortgeschrittenen Lungenkarzinom: Wirksamkeit, Verträglichkeit und aktuelle Chancen beim SCLC und NSCLC

Häufig werden kleinzellige (SCLC) und nicht-kleinzellige Lungenkarzinome (NSCLC) im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Deshalb sind wirksame und verträgliche Therapieoptionen für die Erstlinie (1L) essenziell. Die Chemo-Immuntherapie (CIT) ist beim fortgeschrittenen SCLC (ES-SCLC) mittlerweile Standard: Die ZNS-wirksame Kombination aus Atezolizumab + Carboplatin/Etoposid (C/E) hat die Prognose der Patient:innen deutlich verbessert. Beim NSCLC gilt es, Patient:innen, die Platin-ungeeignet sind, frühzeitig zu identifizieren, um ihnen die verträglichere Atezolizumab-Monotherapie anbieten zu können.
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Medizin
Ovarialkarzinom: Fettgewebe beeinflusst Wirksamkeit der Immuntherapie

Ovarialkarzinom: Fettgewebe beeinflusst Wirksamkeit der Immuntherapie

Bei Eierstockkrebs zeigen Immuntherapien mit Checkpoint-Inhibitoren bislang nur bei wenigen Betroffenen Wirkung. Forschende vom Helmholtz Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON Mainz) haben nun entdeckt, dass Fettstoffwechsel-Prozesse im Tumorumfeld eine entscheidende Rolle dabei spielen, wie gut solche Therapien wirken. Die Ergebnisse eröffnen neue Ansatzpunkte, um Immuntherapien gezielter einzusetzen, ihre Wirksamkeit zu steigern und Resistenzen zu durchbrechen [1].
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Medizin
Markteinführung von Retifanlimab beim fortgeschrittenen Analkarzinom und beim fortgeschrittenen Merkelzellkarzinom

Markteinführung von Retifanlimab beim fortgeschrittenen Analkarzinom und beim fortgeschrittenen Merkelzellkarzinom

Die Europäische Kommission hat Retifanlimab in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel zur Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patient:innen mit metastasiertem oder inoperablem lokal rezidivierendem Plattenepithelkarzinom des Analkanals (SCAC) zugelassen [1]. Mit der Markteinführung steht der PD-1-Inhibitor zudem als Monotherapie zur Erstbehandlung des metastasierten oder rezidivierenden, lokal fortgeschrittenen Merkelzellkarzinoms (MCC) zur Verfügung. Beide Erkrankungen sind durch eine steigende Inzidenz und einen hohen Therapiebedarf gekennzeichnet.
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Nierenzellkarzinom
ASCO-GU 2026

Metastasiertes Nierenzellkarzinom: Metastasierungsort bestimmt Wirksamkeit von ICI-Kombinationen

Eine neue retrospektive Analyse, die auf dem ASCO Genitourinary Cancers Symposium vorgestellt wurde, untersucht die unterschiedliche Wirksamkeit von Immuncheckpoint-Inhibitor (ICI)-Kombinationen und ICI-Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI)-Kombinationen in Abhängigkeit vom Metastasierungsort beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC). Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse zur personalisierten Therapieauswahl anhand des Metastasierungsmusters.
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Urothelkarzinom
Optimierte Therapiesequenzen beim UC: Vom lokalisierten bis zum metastasierten Stadium

Optimierte Therapiesequenzen beim UC: Vom lokalisierten bis zum metastasierten Stadium

Beim muskelinvasiven Urothelkarzinom (MIUC) steht ein Paradigmenwechsel bevor. Aktuelle Phase-III-Studiendaten etablieren neue Therapiestandards und erweitern das Behandlungsspektrum erstmals auch auf Cisplatin-ungeeignete Patient:innen. Die Kombination aus Immuncheckpoint-Inhibitoren und Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) verändert die perioperative und die Erstlinientherapie im metastasierten Stadium grundlegend. Diese aktuellen Entwicklungen beim Urothelkarzinom (UC) wurden von Prof. Dr. Anja Lorch, Zürich, Schweiz, im Rahmen des Online-Seminars „expanda Onkologie" präsentiert.
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Medizin
CAR-T-Zellen: PGE2-Blockade macht Immuntherapie gegen solide Tumoren wirksam

CAR-T-Zellen: PGE2-Blockade macht Immuntherapie gegen solide Tumoren wirksam

Bereits 2024 zeigte die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Sebastian Kobold am LMU Klinikum, dass der Stoff Prostaglandin E2 in der Umgebung eines Tumors die T-Zellen des Immunsystems blockieren kann, so dass sie die Krebszellen nicht angreifen. Das ist einer der Gründe, warum therapeutische CAR-T-Zellen bislang bei soliden Tumoren wie etwa Darm- oder Brustkrebs nicht erfolgreich sind. Nun hat Prof. Kobolds Team der Immunopharmakologie die Erkenntnis praktisch genutzt. Die Forschenden haben die CAR-T-Zellen so verändert, dass das Prostaglandin E2 nicht mehr an ihnen andocken kann. So können die CAR-T-Zellen auch feste Krebsherde zerstören.
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Medizin
Leberkrebs: Zellstress-Protein ATF6α macht Tumoren für Immuntherapie angreifbar

Leberkrebs: Zellstress-Protein ATF6α macht Tumoren für Immuntherapie angreifbar

Ein zentraler molekularer Mechanismus treibt das Wachstum von Leberzellkrebs an und bremst zugleich die körpereigene Immunabwehr aus. Das veröffentlichte nun ein Team unter Leitung von Forschenden vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom Universitätsklinikum Tübingen und vom Sanford Burnham Prebys Medical Discovery Institute in La Jolla, Kalifornien, in der Fachzeitschrift Nature [1]. Die Ergebnisse zeigen aber auch: Genau dieser Mechanismus könnte künftig helfen, Patient:innen zu identifizieren, bei denen Immuntherapien besonders gut wirken – und so neue therapeutische Ansatzpunkte eröffnen.
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Medizin
CHMP empfiehlt Zulassung von Retifanlimab bei fortgeschrittenem Analkarzinom

CHMP empfiehlt Zulassung von Retifanlimab bei fortgeschrittenem Analkarzinom

Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme zur Zulassung von Retifanlimab in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel für die Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patient:innen mit metastasiertem oder inoperablem lokal rezidivierendem Plattenepithel-Analkarzinom (SCAC, Squamous Cell Anal Carcinoma) abgegeben.
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Hepatozelluläres Karzinom
Hepatozelluläres Karzinom: NTIS als ungünstiger Prognosefaktor unter Atezolizumab plus Bevacizumab

Hepatozelluläres Karzinom: NTIS als ungünstiger Prognosefaktor unter Atezolizumab plus Bevacizumab

Eine retrospektive Analyse zeigt, dass Schilddrüsenfunktionsstörungen unter der Erstlinientherapie mit Atezolizumab plus Bevacizumab beim hepatozellulären Karzinom (HCC) prognostisch relevante Auswirkungen haben. Während immunbedingte Schilddrüsennebenwirkungen mit günstigeren Behandlungsergebnissen assoziiert sind, erweist sich das Non-Thyroidal-Illness-Syndrom (NTIS) als ungünstiger Prognosefaktor.
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Kolorektales Karzinom
Atezolizumab plus Tiragolumab verbessert pathologische Komplettremission beim lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinom

Atezolizumab plus Tiragolumab verbessert pathologische Komplettremission beim lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinom

Eine randomisierte Phase-II-Studie zeigt, dass die Kombination aus Atezolizumab und Tiragolumab nach neoadjuvanter Chemoradiotherapie (nCRT) bei Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem Rektumkarzinom (LARC) zu einer signifikant verbesserten pathologischen Komplettremission (pCR) im Vergleich zu historischen Kontrollen führt. Die Studie wurde im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht [1].
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Medizin
Tübinger Forschende machen CAR-T-Zellen fit gegen aggressive Tumoren

Tübinger Forschende machen CAR-T-Zellen fit gegen aggressive Tumoren

Forschende des Universitätsklinikums Tübingen und des Exzellenzclusters iFIT haben eine Methode etabliert, um die CAR-T-Zelltherapie gezielt zu verbessern. Durch die Anwendung von CRISPR-Base-Editing was eine besonders präzise und sichere Gentherapie ermöglicht, lassen sich Immunzellen so verändern, dass sie Tumorzellen wirksamer bekämpfen – auch bei bisher schwer zu therapierenden soliden Tumoren. Die Ergebnisse der im Fachjournal Nature Cancer veröffentlichten präklinischen Studie könnten neue Wege für personalisierte Krebstherapien eröffnen [1].
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Medizin
Zucker als Biomarker für Krebs-Immuntherapie

Zucker als Biomarker für Krebs-Immuntherapie

Unter den modernen Krebstherapien gehören die Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) zu den erfolgreichsten Behandlungsmethoden. Diese Antikörper aktivieren das Immunsystem und versetzen die T-Abwehrzellen wieder in die Lage, Tumorzellen aufzuspüren und zu zerstören. Auch beim klarzelligen Nierenzellkarzinom (ccRCC), der häufigsten Form von Nierenkrebs, ist die Immuncheckpoint-Hemmung ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Sie wird eingesetzt, wenn sich bereits Metastasen gebildet haben und eine Operation allein die Krebserkrankung nicht in den Griff bekommen kann. Allerdings ist die Behandlung nicht nur teuer, sondern sie hat auch Nebenwirkungen. Zudem sprechen nicht alle Patient:innen auf die Immuntherapie an. Derzeit gibt es jedoch keine Möglichkeit vorherzusagen, welchen Patient:innen mit ccRCC eine ICI tatsächlich nützen wird.
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