Journal Onkologie

Mammakarzinom | Beiträge ab Seite 33

Überblick

Mammakarzinom

Brustkrebs ist mit jährlich 70.000 neuen Fällen die häufigste Krebserkrankung der Frau in Deutschland. Die Erkrankung tritt in sehr variablen Formen auf. Etwa jede 5. Patientin erhält die Diagnose DCIS (Ductales Carcinoma in Situ), eine Vorstufe von Krebs mit sehr guter Prognose und guten Möglichkeiten zur Behandlung durch Operation, Strahlentherapie und endokrine Therapie. Etwa jede 6. Patientin leitet allerdings an einem aggressiven Tumor: dem triple-negativen Mammakarzinom (TNBC), das trotz Chemotherapie und zielgerichteter Therapie schwierig zu behandeln ist. Eine detaillierte Diagnose mit molekularer Charakterisierung ist wichtig für eine passgenaue Therapie. Die Früherkennung des Tumors verbessert die Behandlungsmöglichkeiten.
Lesen Sie mehr 
Mammakarzinom

Brustkrebs-Patientinnen mit invasiver Resterkrankung profitieren von adjuvanter Therapie mit Trastuzumab Emtansin

Die Phase-III-Studie KATHERINE konnte zeigen, dass bei Brustkrebs-Patientinnen mit invasiver Resterkrankung nach neoadjuvanter Chemotherapie + HER2-gerichteter Therapie eine adjuvante Therapie mit Trastuzumab Emtansin das Risiko für ein invasives Rezidiv oder Tod um 50% im Vergleich zu Trastuzumab reduzierte. Nun wurden die Ergebnisse von verschiedenen Subgruppenanalysen präsentiert: adjuvante Radiotherapie (ART) vs. keine ART, Hormonrezeptor (HR)-Status und HER2-Status bei Retestung eines Operationspräparats (1).
Lesen Sie mehr 
Mammakarzinom

Brustkrebs und COVID-19: Priorisierung und Patientensicherheit

Durch die Viruserkrankung COVID-19 herrscht viel Unsicherheit. Davon sind auch Frauen betroffen, die mit einer Brustkrebsdiagnose konfrontiert werden oder Patientinnen, die sich bereits einer Therapie unterziehen. Bislang gibt es wenig Evidenz bezüglich der Behandlung von Brustkrebs-Patientinnen während der Pandemie. „Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass wir die Patientinnen auch derzeit möglichst gemäß dem Standard der evidenzbasierten Empfehlungen behandeln und gleichzeitig die Therapien anpassen, sodass die Patientensicherheit gewährleistet ist“, sagte Prof. Dr. Sibylle Loibl, Frankfurt, Studiengruppe German Breast Group, im Rahmen des Hauptvortrags (1).
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Mammakarzinom

Phase-II-Studie zu Niraparib + Aromatase-Inhibitoren bei vorbehandelten Patientinnen

Der PARP1/2-Inhibitor Niraparib (Zejula®) hat bei Patientinnen mit BRCA1/2-mutiertem Ovarial- und Mammakarzinom im fortgeschrittenen Stadium klinische Aktivität gezeigt. In einer Phase-II-Studie werden nun die Wirksamkeit und Sicherheit von Niraparib + Aromatase-Inhibitoren (AI) bei vorbehandelten Patientinnen mit BRCA-Keimbahnmutationen (gBRCA) oder homologous recombination deficient (HRD) und HR+/HER2-negativem fortgeschrittenen Mammakarzinom untersucht (1).
Lesen Sie mehr 
Mammakarzinom

HR+/HER2- Brustkrebs: HRQoL-Benefit durch Ribociclib + Fulvestrant in der Erst- und Zweitlinie

Die MONALEESA-3-Studie konnte zeigen, dass Ribociclib + Fulvestrant das progressionsfreie Überleben (PFS) und das Gesamtüberleben (OS) gegenüber Placebo + Fulvestrant bei Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem (HR+)/HER2-negativem fortgeschrittenen Brustkrebs verbessert. Hier werden Daten zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HRQoL) von Patientinnen in der Erst- und Zweitlinienbehandlung, einschließlich von Früh-rezidiven, vorgestellt (1).
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Mammakarzinom

Immuntherapie in der Neoadjuvanz beim TNBC

Beim triple-negativen Mammakarzinom (TNBC) wächst die Evidenz einer Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren, nachdem dieser Wirkmechanismus beim Mammkarzinom zuvor „noch nicht so recht angekommen“ war, konstatierte Prof. Dr. Peter Fasching, Erlangen. Beim TNBC sind Studien zum Einsatz von Checkpoint-Inhibitoren sowohl in der Erstlinie als auch in der Neoadjuvanz vielversprechend. In letzterer setzte insbesondere die Keynote-522-Studie neue Maßstäbe.
Lesen Sie mehr 
Medizin

KATHERINE-Studie: iDFS-Benefit von Trastuzumab Emtansin unabhängig von adjuvanter Radiotherapie oder HR-Status

Bei Brustkrebs-Patientinnen mit invasiver Resterkrankung nach neoadjuvanter Chemotherapie + HER2-gerichteter Therapie reduzierte in der Phase-III-Studie KATHERINE eine adjuvante Therapie mit Trastuzumab Emtansin das Risiko für ein invasives Rezidiv oder Tod um 50% im Vergleich zu Trastuzumab. Beim ESMO Breast Cancer Virtual Meeting wurden nun Ergebnisse folgender Subgruppenanalysen präsentiert: adjuvante Radiotherapie (ART) vs. keine ART, Hormonrezeptor (HR)-Status und HER2-Status bei Retestung eines Operationspräparats.
Lesen Sie mehr 
Mammakarzinom

PARP-Inhibition mittlerweile essenzieller Therapiebestandteil in der Gynäkoonkologie

Die Erhaltungstherapie mit einem PARP-Inhibitor ist heute beim rezidivierten Ovarialkarzinom Standard – unabhängig vom BRCA-Mutationsstatus. Beim metastasierten Mammakarzinom hingegen ist die Testung auf eine BRCA-Keimbahnmutation derzeit Voraussetzung für die Therapie mit einem PARP-Inhibitor. Aktuelle Entwicklungen zur PARP-Inhibition in der gynäkologischen Onkologie waren Thema eines Satelliten-Symposiums beim DKK 2020.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Mammakarzinom: 3-D-Brustultraschall ABUS zur Früherkennung bei dichtem Brustgewebe

Mehr als 70% aller Mammakarzinome treten in dichtem Brustgewebe auf (1). Etwa 40% aller Frauen haben dichtes Gewebe, 10% haben sogar sehr dichtes. Um Brustkrebs möglichst früh zu erkennen und damit die Heilungschancen zu erhöhen, ist eine regelmäßige Vorsorge daher unerlässlich. Die Mammographie ist wissenschaftlich nachgewiesen die beste Möglichkeit, Auffälligkeiten im Brustgewebe abzubilden. Doch in dichtem Brustgewebe, das auch einen Risikofaktor für die Entstehung von Brustkrebs darstellt, können kleinste Karzinome dabei unter Umständen verborgen bleiben. Das erschwert es, Karzinome eindeutig zu erkennen. Um dichtes Brustgewebe von möglichen Tumoren besser unterscheiden zu können, wird daher diskutiert, begleitende Bildgebungsverfahren anzuwenden.
Lesen Sie mehr 
Mammakarzinom

Mammakarzinom: Adjuvante HER2-Therapie ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Prognose

Trotz kontinuierlicher Fortschritte in der Therapie des HER2-positiven (HER2+) Mammakarzinoms bleibt für einige Patientinnen ein relevantes Rezidivrisiko. Zu den neuen Möglichkeiten der adjuvanten Therapie beim frühen HER2+ Mammakarzinom, die Experten auf einem Satelliten-Symposium beim DKK unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Nadia Harbeck, München, und Prof. Dr. Diana Lüftner, Berlin, diskutierten, gehört der orale Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Neratinib (Nerlynx®).
Lesen Sie mehr 
Mammakarzinom

Zunehmende Bedeutung personalisierter Therapieansätze für Brustkrebs-Patientinnen mit hohem Risiko

Mittlerweile kann das Risiko von Brustkrebs-Patientinnen auch dank geeigneter Biomarker relativ gut abgeschätzt werden, was es ermöglicht, in der Therapiewahl individuell vorzugehen und zielgerichtet zu behandeln. Gerade für HER2-positive (HER2+) und triple-negative Mammakarzinome (TNBC), die beide als besonders aggressiv gelten, gibt es derzeit einige Erweiterungen im Therapiespektrum. Diese neuen personalisierten Therapieansätze wurden in einem Symposium auf dem DKK vorgestellt.
Lesen Sie mehr 
BNGO

Supportivtherapie beim Mammakarzinom – Neues vom SABCS 2019

Ohne die bereits in den 1990er Jahren entwickelte Basis an supportiven Maßnahmen wie Antiemese, Neutropenie- und Anämieprophylaxe oder Osteoprotektion hätten viele moderne Therapiekonzepte beim Mammakarzinom, wie z.B. dosisdichte Therapien, gar nicht konzipiert und durchgeführt werden können. Seitdem sind supportive Konzepte kontinuierlich weiterentwickelt worden, doch es gibt nach wie vor Nebenwirkungen der Tumortherapie, die noch nicht beherrscht werden. Besseres Überleben soll nicht durch Kompromisse bei der Lebensqualität erkauft werden, wie deutsche Brustkrebstherapeuten bei einem Expertenmeeting in San Antonio übereinstimmend feststellten. Gab es auf dem Kongress Lösungen für alte und neue Probleme? Der BNGO-Vorsitzende Dr. Jörg Schilling, Berlin, fasste vor Ort relevante Daten zusammen, auf die im Folgenden eingegangen wird.
Lesen Sie mehr 
Mammakarzinom

HER2-positives frühes Mammakarzinom: Wirksamkeit und Sicherheit von Trastuzumab Emtansin

Im Dezember 2019 erhielt Trastuzumab Emtansin (Kadcyla®) die Zulassung für die post-neoadjuvante Behandlung von Patientinnen mit frühem HER2-positiven Mammakarzinom, bei denen nach neoadjuvanter Taxan-haltiger und HER2-gerichteter Therapie keine pathologische Komplettremission (pCR) erreicht wurde. Nun wurden die Studiendaten der neuen Therapieoption im post-neoadjuvanten Setting vorgestellt.
Lesen Sie mehr