Journal Onkologie

Durvalumab | Beiträge ab Seite 3

Hepatozelluläres Karzinom

uHCC mit nicht-viraler Ätiologie: STRIDE-Regime vergleichbar effektiv

Das STRIDE-Regime ist als erste kombinierte immunonkologische (IO) Erstlinientherapie beim nicht resezierbaren hepatozellulären Karzinom (uHCC) verfügbar. Eine beim ESMO-GI-Kongress im Juni 2024 in München vorgestellte explorative Analyse der Zulassungsstudie HIMALAYA bestätigte, dass STRIDE bei nicht-viraler Ätiologie – berichtetem Alkoholkonsum oder metabolischer Lebererkrankung – ebenso wirksam war wie in der Gesamtpopulation (1).
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Gallengangskarzinom

TOPAZ-1: Langzeitüberlebende gibt es in allen BTC-Subgruppen

Die Immuntherapie zusätzlich zur Chemotherapie hat die Prognose von Patient:innen mit fortgeschrittenem biliärem Karzinom (BTC) verbessert. Im Rahmen der TOPAZ-1-Studie wurde untersucht, welche Patient:innen mit Durvalumab plus Chemotherapie zu den Langzeitüberlebenden gehören. Wie anlässlich des ESMO-GI 2024 in München berichtet wurde, gibt es keine Subgruppe, in der Patient:innen nicht in dieser Weise profitieren können.
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Hepatozelluläres Karzinom

Aktuelle Therapieoptionen beim hepatozellulären Karzinom

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) stellt die häufigste primäre Tumorerkrankung der Leber dar, die Inzidenz steigt weiter an. In den letzten Jahren hat sich die Therapie des HCC grundlegend verändert. Sowohl Erkrankungsstadium als auch Leberfunktion sind therapierelevante Faktoren, die Betreuung der Patient:innen sollte immer interdisziplinär erfolgen. Im frühen Stadium sind sowohl Resektion/Transplantation als auch eine Ablation potenziell kurative Therapieoptionen. Eine adjuvante Therapie ist leider weiterhin nicht verfügbar. Im intermediären Stadium ist eine transarterielle Chemo­embolisation die Standardtherapie. In Studien wird derzeit überprüft, ob eine additive Immuntherapie sinnvoll ist. Im fortgeschrittenen Stadium und nach Versagen einer lokoregionären Therapie sind aktuell die Immuntherapiekombinationen Atezolizumab/Bevacizumab und Tremelimumab/Durvalumab sowie die Monotherapie mit Durvalumab für die Erstlinienbehandlung zugelassen. Die Zulassung der Kombinationstherapie Ipilimumab und Nivolumab wird in Kürze erwartet.
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Endometriumkarzinom

Endometriumkarzinom: Neue Therapieregime mit Olaparib und Durvalumab

Die Standardchemotherapie bestehend aus Carboplatin und Paclitaxel plus dem PD-L1-Antikörper Durvalumab, gefolgt von einer Durvalumab-Erhaltungstherapie und – je nach Mismatch-Reparatur-Status – dem PARP-Inhibitor Olaparib, verlängern das progressionsfreie Überleben (PFS) bei Patientinnen mit fortgeschrittenem oder rezidivierendem Endometriumkarzinom. Beide Therapieschemata wurden von der Europäischen Kommission zugelassen.
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Hepatozelluläres Karzinom

Fortgeschrittenes oder nicht resezierbares hepatozelluläres Karzinom – STRIDE: Einfaches Therapieregime für effektive Ergebnisse­ über ein breites ­Patient:innen­kollektiv hinweg

Mit der Kombination aus Durvalumab und Tremelimumab (STRIDE) steht für erwachsene Patient:innen mit einem fort­geschrittenen oder nicht resezierbaren hepatozellulären Karzinom (HCC) eine einfach im Praxisalltag zu integrierende Therapieoption mit in einer explorativen Analyse nachgewiesenem 5-Jahres-Gesamtüberlebens (OS)-Vorteil in der Erstlinie zur Verfügung (1-3)*.
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Gastrointestinale Tumoren

GI-Tumoren: Molekulares Testen etabliert sich

Beim Viszeralmedizin 2024 Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) wurden Targets und Zulassungen für die systemische Therapie gastrointestinaler Tumoren diskutiert. Für Adenokarzinome des Magens und gastroösophagealen Übergangs (AEG) reiht sich Zolbetuximab (anti-Claudin 18.2) neben dem etablierten PD-1 Inhibitor Pembrolizumab ein. Bei biliären Tumoren (BTC) bieten Fibroblast growth factor receptor (FGFR) und Isocitrat Dehydrogenase (IDH) neue Targets. Die Leitlinien empfehlen die molekulare Testung adressierbarer Biomarker.
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Medizin

ESMO 2024: Zusammenhang der ctDNA-Clearance mit pCR und EFS beim R-NSCLC

Die Phase-III-Studie AEGEAN zeigte, dass die perioperative Behandlung mit Durvalumab plus neoadjuvanter Chemotherapie (CT) bei Patient:innen mit resektablem NSCLC (R-NSCLC) das ereignisfreie Überleben (EFS) und die pathologische Komplettremission (pCR) signifikant verbesserte. Explorative Analysen, die auf dem diesjährigen ESMO präsentiert wurden, untersuchten die Rolle der ctDNA-Clearance während der neoadjuvanten Therapie und deren Zusammenhang mit pCR, pathologischem Ansprechen (major pathological response, MPR) und dem EFS (1).
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Urothelkarzinom

Perioperative Studie beim MIBC mit Indikation zur radikalen Zystektomie

Eine globale, multizentrische, randomisierte Phase-III-Studie zur Evaluation der Wirksamkeit und Sicherheit von Durvalumab in Kombination mit Tremelimumab und Enfortumab Vedotin oder Durvalumab in Kombination mit Enfortumab Vedotin für die perioperative Behandlung von Patienten, die für Cisplatin ungeeignet sind oder Cisplatin ablehnen und sich einer radikalen Zystektomie bei muskelinvasivem Harnblasenkarzinom (MIBC) unterziehen – VOLGA – AB 89/23 der AUO.
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Medizin

TROPION-Lung01: OS-Vorteil für Dato-DXd vs. Docetaxel beim nicht-plattenepithelialen NSCLC

Aktuelle Ergebnisse der Phase-III-Studie TROPION-Lung01 zeigen einen klinisch bedeutsamen Trend zur Verbesserung des Gesamtüberlebens (OS) mit Datopotamab deruxtecan (Dato-DXd) im Vergleich zu Docetaxel bei erwachsenen Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nichtplattenepithelialem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC), die mit mindestens einer vorherigen Therapielinie behandelt wurden. Die Ergebnisse wurden im Rahmen der IASLC 2024 World Conference on Lung Cancer (WCLC) vorgestellt und gleichzeitig veröffentlicht (1).
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Medizin

ESMO 2024: PIONeeR-Studie untersucht neue Ansätze gegen Anti-PD-(L)1-Resistenz beim NSCLC

In der Phase-Ib/IIa-Studie PIONeeR wurden Durvalumab-Kombinationen zur Überwindung der Anti-PD-(L)1-Resistenz bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit PD-(L)1-Inhibitor-Resistenz untersucht. Obwohl keine Kombination signifikant besser als Docetaxel abschnitt, zeigten einige Patient:innen vielversprechende Ansprechraten. Derzeit laufen Untersuchungen zu Biomarkern, um die Patient:innen zu identifizieren, die am meisten von diesen Therapien profitieren könnten (1).
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Medizin

ESMO 2024: Tremelimumab plus Durvalumab (STRIDE) verbessert 5-Jahres-OS bei uHCC

Auf dem diesjährigen ESMO-Kongress wurde die erste Analyse des 5-Jahres-Gesamtüberlebens (OS) bei uHCC der HIMALAYA-Studie (NCT03298451) präsentiert, einer Phase-III-Studie, die die Wirksamkeit von Tremelimumab-actl in Kombination mit Durvalumab (STRIDE; Single Tremelimumab Regular Interval Durvalumab) bei Patient:innen mit nicht resezierbarem hepatozellulärem Karzinom (uHCC) untersucht (1).
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Hepatozelluläres Karzinom

ECIO 2024

Vom 28. April bis 01. Mai 2024 fand die diesjährige Europäische Konferenz für Interventionelle Onkologie (ECIO) in Palma de Mallorca, Spanien, statt. Seit 2008 ist die ECIO die größte multidisziplinäre Plattform für den Wissensaustausch im Bereich der Interventionellen Onkologie (IO) mit mehr als 1.500 Teilnehmenden in diesem Jahr. Ein zentrales Ziel der Konferenz ist das Zusammenbringen von Expert:innen aus verschiedenen Disziplinen der Krebsmedizin mit der IO. Im Rahmen eines „Collaboration against Cancer“-Programms wird die Teilnahme interdisziplinärer Teams mit Reisestipendien gefördert.
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SCLC

SCLC: Auch im limitierten Stadium kann die Immuntherapie mit PD-L1-Inhibitor punkten

In die Therapie des kleinzelligen Lungenkarzinoms (SCLC) kommt in den letzten Jahren immer mehr Bewegung. Nach der Einführung der Chemoimmuntherapie im fortgeschrittenen Stadium wurden bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago nun zulassungsrelevante Daten vorgestellt, die auch in begrenzten Stadien (LS-SCLC) auf eine konsolidierende Immuntherapie nach der Standardbehandlung mit einer Chemoradiotherapie hinauslaufen dürften (1).
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SCLC

SCLC: Auch im limitierten Stadium kann die Immuntherapie mit PD-L1-Inhibitor punkten

In die Therapie des kleinzelligen Lungenkarzinoms (SCLC) kommt in den letzten Jahren immer mehr Bewegung. Nach der Einführung der Chemoimmuntherapie im fortgeschrittenen Stadium wurden bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago nun zulassungsrelevante Daten vorgestellt, die auch in begrenzten Stadien (LS-SCLC) auf eine konsolidierende Immuntherapie nach der Standardbehandlung mit einer Chemoradiotherapie hinauslaufen dürften (1).
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Thorakale Tumoren

Update: Palliative Systemtherapie in der Thoraxonkologie

Die palliativmedizinische Behandlung in der Thoraxonkologie stellt einen zentralen Aspekt der Versorgung von Patient:innen mit fortgeschrittenen Lungenkarzinomen dar und gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Aus diesem Grund widmete sich ein Symposium auf dem 64. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) in Mannheim diesem wichtigen Thema. Expert:innen gaben einen Überblick über die Therapielandschaft, beleuchteten, wie eine palliative Systemtherapie ausgewählt wird und informierten, für welche Patient:innen und in welchen Stadien die Palliativmedizin eine Rolle spielt.
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NSCLC
Interview mit Mark Uhlenbruch, Lungenkrebszentrum, Florence-Nightingale-Krankenhaus, Düsseldorf

NSCLC Stadium III und metastasiertes NSCLC – Zwei Therapieregime, ein Ziel: Verbessertes Gesamtüberleben

Das inoperable nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) stellt eine große Herausforderung im ­Behandlungsmanagement dar – vor allem in fortgeschrittenen Stadien IIIB und IV. Mit dem PACIFIC- und POSEIDON-Regime# stehen zwei immunonkologisch basierte Therapieoptionen zur Verfügung, die die Chance auf Kuration (PACIFIC) bzw. Lebensverlängerung (POSEIDON) bergen (1, 2). Wie Mark Uhlenbruch, Düsseldorf, in einem ­Gespräch aufzeigte, sollte man daher nicht zu früh aufgeben. Das Gesamtüberleben der Patient:innen kann auch dann noch verbessert werden, wenn die erste Therapieoption nicht gegriffen hat.
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Endokrine Tumoren

Fortschritte bei der Behandlung von GEP-NEC

Undifferenzierte neuroendokrine Karzinome (NEC) des Verdauungstraktes sind selten und aggressiv. Die Standardbehandlung, eine Platin-basierte Chemotherapie, folgt derzeit dem Vorbild einer weitaus häufigeren G3 neuroendokrinen Tumorentität: dem kleinzelligen Lungenkrebs (SCLC). Doch molekular unterscheiden sich die gastroenteropankreatischen (GEP-)NEC in therapierelevanten Punkten vom SCLC. In einer Übersichtsarbeit fasste ein Team aus Madrid kürzlich zusammen, welche Evidenz zum biologischen Hintergrund der Entität sowie zu aktuellen und neueren Therapien vorliegt. Die Forschenden beleuchten kritische Wissenslücken und Bereiche, in denen sie Perspektiven zur Verbesserung von Behandlungserfolg und Patientenversorgung sehen.
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Medizin

Fortgeschrittenes Gallengangskarzinom: Durvalumab plus Chemotherapie verdoppelt das OS nach drei Jahren

Aktuelle Ergebnisse der Phase-III-Studie TOPAZ-1 zeigen, dass Durvalumab in Kombination mit einer Standard-Chemotherapie bei Patient:innen mit fortgeschrittenem Gallengangskrebs (BTC) einen klinisch bedeutsamen Vorteil für das langfristige Gesamtüberleben (OS) nach drei Jahren aufweist. Diese Ergebnisse, die die längsten Überlebensdaten zeigen, die jemals für eine globale, randomisierte Phase-III-Studie in diesem Bereich berichtet wurden, werden am 18. April 2024 im Rahmen des Kongresses der Cholangiocarcinoma Foundation in Salt Lake City, Utah, vorgestellt.
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