Urologische Tumoren
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Testikuläre Keimzelltumoren: Neue molekulare Erkenntnisse zur Tumorentstehung und Therapieresistenz
Testikuläre Keimzelltumoren (KZT) des Typs II sind die häufigste maligne Erkrankung junger Männer und stellen im klinischen Alltag trotz in den meisten Fällen hoher Heilungsraten eine Herausforderung bei metastasierten oder therapieresistenten Verläufen dar. Neue molekulare Erkenntnisse zeigen, dass zelluläre Plastizität und therapieinduzierte Differenzierungsprozesse maßgeblich zur Entstehung resistenter Tumorpopulationen beitragen, einschließlich seltener Entitäten wie dem sarkomatoiden Dottersacktumor (sarkDST), dem „Growing Teratoma“-Syndrom (GTS) oder der somatisch malignen Transformation (STM). Die Identifikation molekularer Marker und die Entwicklung zielgerichteter Therapien sind daher entscheidend, um die Behandlung und Prognose von diesen Hochrisiko-Patienten in Zukunft zu verbessern.
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