Journal Onkologie

Checkpoint-Inhibition

Dermatologische Tumoren
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Wortwolke zu "Melanom"

Akrolentiginöses Melanom in der Immuntherapie: Warum ein seltener Subtyp besondere Aufmerksamkeit verdient

Das Akrolentiginöse Melanom (ALM) ist ein seltener, aber bedeutsamer Subtyp kutaner Melanome (CM), der sich in klinischer Erscheinung, Prognose und Therapieansprechen grundlegend von anderen Typen unterscheidet. Insbesondere die immunsuppressiven Eigenschaften des Tumors und seiner Umgebung können die Wirkung einer Checkpoint-Inhibition (CPI) einschränken und führen so zu schlechteren Ansprechraten im Vergleich zu den anderen kutanen Melanomsubtypen. Mithilfe zellbasierter Therapien, die die Immunevasion des Tumors umgehen, könnten den Patient:innen in Zukunft neue Behandlungsoptionen mit verbesserten Ansprechraten zur Verfügung stehen.
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Gastrointestinale Tumoren
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Adenokarzinome des Magens und des gastroösophagealen Übergangs

MATTERHORN-Regime mit Durvalumab und FLOT

Die kürzlich erfolgte Zulassung der ersten immunonkologischen perioperativen Therapie mit dem Anti-PD-L1-Antikörper Durvalumab in Kombination mit FLOT (5-Fluorouracil (5-FU), Leucovorin, Oxaliplatin und Docetaxel) und anschließender adjuvanter Durvalumab-Monotherapie läutete einen Paradigmenwechsel in der Behandlung von Patient:innen mit resezierbaren Adenokarzinomen des Magens (GC) und des gastroösophagealen Übergangs (GEJC) ein [1]. In der MATTERHORN-Studie verbesserte Durvalumab + FLOT vs. Placebo + FLOT signifikant das Überleben und das Ansprechen bei vergleich­barem Einfluss auf die Lebensqualität [2-4].
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SCLC
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ED-SCLC-Therapie in der Versorgungsrealität

ED-SCLC-Therapie in der Versorgungsrealität: Interpretation und Einordnung von Real-World-Studien

Neue Medikamente werden auf Basis von randomisierten kontrollierten Studien (RCT) zugelassen. Allerdings entspricht die Patientenpopulation meist nicht dem Behandlungsalltag. So werden beispielsweise Erkrankte mit schlechtem Allgemeinzustand oder Komorbiditäten ausgeschlossen. Dadurch fehlen RCT wichtige Informationen, die jedoch durch Real-World-Studien (RWS) generiert werden können. Diese ergänzen RCT mit Resultaten aus der klinischen Praxis, wobei die methodische Qualität und mögliche Limitationen der RWS bedacht werden müssen [1]. Mehrere vergleichende RWS mit Daten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit geben derzeit Hinweise für einen günstigen Verlauf einer ED-SCLC (kleinzelliges Lungenkarzinom im Stadium Extensive Disease)-Therapie mit dem PD-L1 (programmed cell death-ligand 1)-Inhibitor Durvalumab als Erstlinientherapie von Beginn der Induktion an [2-4].
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NSCLC
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Das Bild zeigt 2 Personen, von denen jeweils vor allem die Arme sichtbar sind. Eine Person trägt ein grünes T.Shirt, der Arzt einen weiße Kittel. Er zeigt ein Tablet, auf dem das Röntgenbild einer Lunge mit kanzerösen Anteilen zu sehen ist.
ASCO 2026

Fortgeschrittenes Plattenepithelial-NSCLC: Ivonescimab als Add-on zur Chemotherapie verlängert Gesamtüberleben in chinesischer Population

PD-(L)1-basierte Checkpoint-Inhibitoren in Kombination mit einer Chemotherapie bilden die Standard-Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit Plattenepithelkarzinom-Histologie, doch sind die Outcomes hinsichtlich des Überlebens ungünstiger als beim Adenokarzinom-NSCLC (1). Nun könnte mit dem bispezifischen Antikörper Ivonescimab, der neben dem Immuncheckpoint PD-1 auch den Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) adressiert und damit Immuntherapie und antiangiogene Therapie verbindet, ein neues Kapitel aufgeschlagen werden. Dr. Shung Lu vom Shanghai Chest Hospital, Jiao Tong University, Shanghai, China, präsentierte bei der Jahrestagung der American Society of Medical Oncology (ASCO) 2026 die Überlebensdaten der chinesischen Phase-III-Studie HARMONi-6, die einen zukünftigen neuen Behandlungsstandard für NSCLC-Plattenepithelkarzinome andeuten (2). Wirksamkeitsdaten für eine globale Population von Erkrankten aus der Studie HARMONi-3 stehen allerdings noch aus.
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Endometriumkarzinom
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Das Foto zeigt den Körper einer Ärztin mit weißem Kittel, Stethoskop und einer Tafel, die sie in der linken Hand mit blau lackierte Fingernägeln hält. Auf dieser steht "Endometrial Cancer".
ASCO 2026

Langzeitüberleben mit hoher Heilungsrate unter Dostarlimab + Chemotherapie beim dMMR/MSI-H Endometriumkarzinom

Beim primär fortgeschrittenen oder rezidivierten Endometriumkarzinom (EC) ist eine Erstlinientherapie mit der Kombination aus Chemotherapie und Immuncheckpoint-Inhibitor (ICI) alleiniger Chemotherapie überlegen. So verlängerte der ICI Dostarlimab zusammen mit Carboplatin/Paclitaxel in diesem Setting das progressionsfreie Überleben (PFS) und Gesamtüberleben (OS) gegenüber Placebo plus Carboplatin/Paclitaxel, mit besonderen Überlebensvorteilen und verbesserter Lebensqualität für die Population mit Defizienz der Mismatch-Reparatur (dMMR) bzw. hoher Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) [1, 2]. Eine bei dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 vorgestellte 4-Jahresanalyse der Phase-III-Studie RUBY (NCT03981796) bestätigte für diese Patientinnen erneut anhaltende Remissionen und Langzeitüberleben – mit hohem kurativem Potenzial, bestätigt durch ein sogenanntes Mixture Cure Model [3].
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NSCLC
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NSCLC: Durvalumab zeigte stadienübergreifend klinische Vorteile
Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC)

Konsistente Erfolgsstrategie: Durvalumab zeigte stadienübergreifend klinische Vorteile

Der Immuncheckpoint-Inhibitor Durvalumab ist beim NSCLC in unterschiedlichen Krankheitsstadien Bestandteil etablierter Behandlungskonzepte [1, 2]. Im Stadium IV zeigte er in Kombination mit Tremelimumab und platinbasierter Chemotherapie (CT) auch bei Vorliegen von Risikomutationen in KRAS langfristig positive Effekte auf das Gesamtüberleben (OS) [3]. Beim inoperablen NSCLC im Stadium III kann Durvalumab als Konsolidierungstherapie nach Radio-CT (RCT) eine Chance auf Kuration bieten [4]. In der perioperativen Therapie des resezierbaren NSCLC (Stadium IIA - IIIB (N2)) unterstreicht Durvalumab außerdem das kurative Potenzial einer frühen Immunonkologika (IO)-basierten Behandlung [5].
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Nierenzellkarzinom
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Cabozantinib + Nivolumab beim aRCC: Real-World-Daten im Einklang mit der Phase-III-Studie CheckMate-9ER
Cabozantinib + Nivolumab beim aRCC

Real-World-Daten im Einklang mit der Phase-III-Studie CheckMate-9ER

Die Kombination aus dem Multi-Tyrosinkinase-Inhibitor Cabozantinib und dem Immuncheckpoint-Inhibitor Nivolumab ist eine leitliniengestützte Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom (aRCC) [1-4]. Basis der Zulassung ist die Phase-III-Studie CheckMate-9ER [5, 6]. Real-World-Daten (RWD) ergänzen diese Evidenz um praxisnahe Erkenntnisse: 5 internationale RWD-Studien zeigen die Übertragbarkeit der Phase-III-Studiendaten auf den Behandlungsalltag.
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NSCLC
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MDT-BRIDGE untersucht Durvalumab beim NSCLC im Stadium II-III
Was tun bei grenzwertig resezierbaren Tumoren?

MDT-BRIDGE untersucht Durvalumab beim NSCLC im Stadium II-III

Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) im resezierbaren Stadium II-IIIB (N2) steht seit rund einem Jahr die perioperative Behandlung mit dem PD-L1-Inhibitor Durvalumab nach dem AEGEAN-Regime zur Verfügung [1-3]. Der Goldstandard für inoperable Erkrankte im Stadium III ist die Therapie mit Durvalumab nach dem PACIFIC*-Regime [4-6]. Nun verbindet die Phase-II-Studie MDT-BRIDGE# beide Konzepte in einem einheitlichen Studiendesign [7, 8]. Beim Deutschen Krebskongress in Berlin sprachen Dr. Carolin Groß-Ophoff, Köln, und Prof. Dr. Wolfgang Schütte, Halle, über die therapeutischen Fortschritte mit Durvalumab beim NSCLC.
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Urologische Tumoren
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Ärztin zeigt mit Finger auf eine handgemalte Darstellung des Urogenitaltrakts

Präzisionsonkologie beim Urachuskarzinom: Molekulare Charakterisierung als Schlüssel zur personalisierten Therapie

Die systemische Therapie des Urachuskarzinoms (UrC) stellt aufgrund der Seltenheit der Erkrankung und der begrenzten hochrangigen Evidenz weiterhin eine Herausforderung dar. Obwohl die klinische Erfahrung mit systemischen Therapien zunimmt, sind prospektive Studiendaten selten und häufig limitiert. Diese Übersichtsarbeit gibt einen Überblick über systemische Therapieoptionen beim fortgeschrittenen UrC mit besonderem Fokus auf zielgerichtete Therapien. Retrospektive Metaanalysen sowie eine kürzlich publizierte prospektive Studie belegen die Wirksamkeit einer Platin/​5-Fluorouracil (5-FU)-Kombinationschemotherapie als Erstlinientherapie. Fallberichte und kleine Fallserien deuten darauf hin, dass präzisionsonkologische Ansätze bei ausgewählten Patient:innen wirksam sein können.
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SABCS 2025
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SABCS 2025

Patientenorientierte Versorgung im Fokus – Von Hormontherapie bis Ernährung beim Brustkrebs

Das San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2025 lieferte wichtige Erkenntnisse zur patientenorientierten Versorgung. Prof. Dr. med. Rachel Würstlein stellt diese im Video vor. Unter anderem wurden neue Ergebnisse zur Hormonersatztherapie bei BRCA-Mutationsträgerinnen, neue Daten zu Checkpoint-Inhibitoren und Fertilität sowie ein innovatives eHealth-Tool für junge Brustkrebspatientinnen präsentiert.
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Kopf-Hals-Tumoren
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Schematische Darstellung eines Nasopharynxkarzinoms
Rezidivierendes oder metastasiertes Nasopharynxkarzinom

Tislelizumab in Kombination mit Gemcitabin und Cisplatin als Erstlinientherapie

Das Nasopharynxkarzinom (NPC) ist in Deutschland eine seltene Erkrankung, weltweit hingegen ist es sehr unterschiedlich verbreitet [1]. Mit der zunehmenden Globalisierung und Migration sind auch in deutschen Kliniken mehr Fälle zu erwarten, die ein adäquates Therapiemanagement erfordern [2]. Das NPC ist dabei als eine distinkte Tumor­entität zu begreifen [3]. Es erfordert spezifische therapeutische Behandlungsstrategien, welche sich von denen der übrigen Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region deutlich unterscheiden. In der palliativen Erstlinientherapie des rezidivierenden oder metastasierten NPC ist unter anderem die Kombination aus dem PD-1-gerichteten Checkpoint-Inhibitor Tislelizumab und Gemcitabin/Cisplatin (Gem/Cis) eine zugelassene Option [4-6].
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Hämatologie
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Zwei Forscherinnein mit Schutzbrille, weißen Kitteln und blauen Handschuhen arbeiten an einem biomedizinischen Projekt in einem modernen Hightech-Labor.

Hämatologische Neoplasien: Ansätze zur Bewertung der Therapieverträglichkeit

Mit dem rasanten Einzug von CAR-T-Zellen, Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI), bispezifischen Antikörpern und Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADC) in frühere Behandlungslinien verändert sich die hämatologische Therapielandschaft grund­legend. Deren Nebenwirkungen können sich erheblich von den bekannten der klassischen Chemo- oder Radiotherapie ­unterscheiden und verlangen nach neuen Bewertungsmaßstäben. Ein aktueller Beitrag in Lancet Haematology fordert deshalb eine ­patientenzentrierte Bewertung der Verträglichkeit: Von standardisierten Definitionen akuter, subakuter bis Langzeit-Toxizität über Infektionen und Zweitmalignome bis hin zur Frage nach der optimalen Dosis und Behandlungsdauer.
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Nierenzellkarzinom
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Nierenzellkarzinom: Langer Krankheitsverlauf mit guter Lebensqualität
DGU 2025

Nierenzellkarzinom: Langer Krankheitsverlauf mit guter Lebensqualität

Die Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren hat sich auch in der Urologie etabliert. Beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom (RCC) ist Nivolumab nach Vortherapie und in der ersten Therapielinie sowohl mit Ipilimumab (intermediäres/ungünstiges Risikoprofil) als auch in Kombination mit Cabozantinib indiziert [1]. Anhand eines fiktiven Patientenfalls zeigte Prof. Dr. Viktor Grünwald, Essen, die kombinierte Tyrosinkinaseinhibitor- und Immuntherapie nach einem langen Krankheitsverlauf.
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Urothelkarzinom
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Zwei Hände halten ein plakativ dargestellte Blase.

WGS zur ultrasensitiven ctDNA-Detektion und frühen Rezidiverkennung beim MIBC

Die Analyse zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) etabliert sich zunehmend als Biomarker zur Erfassung der minimalen Resterkrankung (MRD) sowie zur Überwachung des Krankheitsverlaufs. Eine aktuelle dänische Studie prüft nun den bei muskelinvasivem Urothelkarzinom der Harnblase (MIBC) mit dem Ziel, neue Erkenntnisse zum diagnostischen und prognostischen Potenzial dieses Ansatzes zu liefern.
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Kopf-Hals-Tumoren
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Ein Arzt in weißem Kittel und Stethoskop um den Hals hält ein durchsichtiges Schild mit der Aufschrift "Head and Neck Cancer" hoch

Aktuelle Entwicklungen bei der Therapie fortgeschrittener Kopf-Halstumoren

Fortgeschrittene Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region (HNSCC) haben eine anhaltend schlechte Prognose. HNSCC in den UICC-Stadien III und IV rezidivieren und metastasieren häufig trotz multimodaler Therapie und weisen eine hohe Mortalität auf. Zielgerichtete Behandlungsoptionen für rekurrente und/oder metastasierte (R/M) HNSCC umfassen bislang die Immuncheckpoint-Inhibition (ICI) und die Hemmung des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR), bedauerlicher­weise mit niedrigen Ansprechraten. Neue Ansätze zur Verbesserung der Therapie fortgeschrittener und R/M HNSCC werden in Forschung und Entwicklung und in klinischen Studien verfolgt. Ein wesentlicher Aspekt ist die Behandlung in früheren Stadien der Erkrankung und kürzlich veröffentlichte Phase-III-Studien zeigen hierzu ermutigende Ergebnisse (KEYNOTE-689 und NIVOPOSTOP), welche gerade Einzug in die Klinik finden. Ferner werden Durchführbarkeit und Wirksamkeit von Kombinationstherapien aus ICI und Anti-EGFR-Wirkstoffen untersucht – mit positiven Ergebnissen. Zudem ist eine Biomarker-basierte Behandlungsentscheidung bei Pembrolizumab- (ICI) und Cetuximab (Anti-EGFR-Antikörper)-Gabe anzustreben, jedoch fehlen verlässliche molekulare Marker zur Prädiktion der Therapieantwort. Klinische Bemühungen werden vermehrt durch translationale (Begleit-)Studien/Untersuchungen ergänzt, die eine detaillierte Kenntnis von Signalwegen und Effektormolekülen im Rahmen von ICI- und Anti-EGFR-Therapien von HNSCC liefern. Molekulare Daten sind eine zentrale Grundlage für die Definition prädiktiver Biomarker und die Identifizierung kombinierbarer Zielstrukturen bei der Behandlung fortgeschrittener HNSCC. Substanzielle Fortschritte sind hier zu verbuchen, über die wir berichten.
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