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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

16. Dezember 2019 PFS beim Ovarialkarzinom unter Niraparib signifikant verlängert

Die Ergebnisse der PRIMA-Studie zeigten, dass das progressionsfreie Überleben (PFS) von Patientinnen mit neu diagnostiziertem fortgeschrittenen Ovarialkarzinom, die zuvor auf eine Platin-basierte Chemotherapie angesprochen hatten, unter einer Niraparib-Erhaltungstherapie im Vergleich zu Placebo signifikant verlängert werden konnte, und das unabhängig von ihrem HRD-Status.
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Fachinformation
In der doppelblinden Phase-III-Studie PRIMA wurden 733 Ovarialkarzinom-Patientinnen, die zuvor auf eine Platin-haltige Chemotherapie angesprochen hatten, 2:1 randomisiert zu entweder einer Erhaltungstherapie mit dem PARP-Inhibitor Niraparib oder Placebo. Der primäre Endpunkt war das PFS bei Patientinnen, deren Tumoren eine Defizienz in der homologen Rekombination (HRD) aufwiesen (n=373, 50,9%) sowie in der Gesamtpopulation. In der HRD-Subgruppe betrug das mediane PFS unter Niraparib 21,9 vs. 10,4 Monate unter Placebo und war damit signifikant verlängert (HR=0,43; 95%-KI: 0,31-0,59; p<0,001). Und auch in der Gesamtpopulation war das mediane PFS mit 13,8 Monaten im Niraparib-Arm vs. 8,2 Monaten unter Placebo signifikant verbessert (HR=0,62; 95%-KI: 0,50-0,76; p<0,001). In einer Interimsanalyse nach 24 Monaten lagen die Raten für das Gesamtüberleben bei 84% im Niraparib-Arm und bei 77% in der Placebo-Gruppe (HR=0,70; 95%-KI: 0,44-1,11). Die häufigsten unerwünschten Ereignisse von ≥ Grad 3 waren Anämie (31%), Thrombozytopenie (28,7%) und Neutropenie (12,8%). Es traten keine behandlungsassoziierten Todesfälle auf.

Mehr unter: www.med4u.org/16238

(sk)

Quelle: Pressegespräch im Rahmen des DGHO, 12.10.2019, Berlin; Veranstalter: Tesaro


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