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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

09. November 2018 ESMO – Teil I

Unter dem Motto „Securing access to optimal cancer care“ kamen Ende Oktober Onkologen und Wissenschaftler aus über 130 Ländern zum größten europäischen Krebskongress in München zusammen, um neue Studiendaten zu präsentieren und zu diskutieren. Der Austausch der Experten soll auch dazu dienen, das Wissen in die klinische Praxis zu transferieren. Weitere Berichte zum ESMO finden Sie hier sowie in der nächsten Ausgabe.
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Pipeline: GSK fokussiert sich auf Immunonkologie und zellbasierte Therapien

Auf dem ESMO brachte sich GSK mit einem Stand zu Forschungs- und Entwicklung bei den Onkologen wieder in Erinnerung. Der Pharmahersteller konzentriere sich künftig auf die Bereiche Immunonkologie, Epigenetik und zellbasierte Therapie und verfüge hier bereits über eine robuste Pipeline von Substanzen, die in Studien der frühen Phase evaluiert werden, so Dr. Axel Hoos, Senior Vice President and Therapeutic Area Head, Oncology R&D, GSK. Darunter ist das gegen den „anti B-cell maturation agent“ (BCMA) gerichtete Antikörper-Konjugat GSK2857916 zur Behandlung des rezidivierten/refraktären Multiplen Myeloms (MM). In der Phase-I/II-Studie konnte eine Ansprechrate von 60% und eine PFS-Rate von 7,9 Monaten bei schwer vorbehandelten MM-Patienten (n=35) erzielt werden. Phase-II-Daten hierzu sowie Ergebnisse zu anderen Prüfkandidaten werden ab 2020 erwartet.
Red.
Aktuelles ESMO-Video zum Melanom

Mit Prof. Dr. Axel Hauschild, Kiel, wurden die wichtigsten Informationen zum Melanom kompakt und in deutscher Sprache als Video aufbereitet. In einer knappen Stunde können sich interessierte Onkologen und Dermato-Onkologen auf den aktuellsten Stand bringen: Hier können Sie das Video ansehen.

Seit dem 1. November gibt es eine neue CME zum Thema Melanom.
STAMPEDE: Lokale Radiotherapie verbessert Überleben beim metastasierten PCA mit geringer Tumorlast

Bei Männern mit neu diagnostiziertem oligometastasierten Prostatakarzinom (PCA) verbesserte eine Radiotherapie nach den Ergebnissen einer vorgeplanten Vergleichsstudie das Überleben bis zum Versagen der Therapie (failure-free survival, FFS) (HR=0,68, 95%-KI: 0,68-0,84), nicht jedoch das Gesamtüberleben (OS). Eine Subgruppenanalyse zeigte allerdings für die Gruppe der Patienten mit geringer Metastasenlast (n=819) ein verbessertes OS: HR=0,68 (95%-KI: 0,52-0,90).
ESMO 2018

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© deagreez / Fotolia.com

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