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Fachinformation
 

JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
10.09.2018
Ausgabe:
Jahr:
 
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Editorial
 
News | EHA
Der 23. Jahreskongress der European Hematology Association (EHA) fand vom 14. bis 17. Juni 2018 in Stockholm, Schweden, statt. Mit mehr als 11.000 Teilnehmern aus 49 europäischen und 68 weiteren Ländern war es der bisher größte EHA-Kongress. Bei den europäischen Teilnehmern waren das Vereinigte Königreich (785), Italien (706) und Deutschland (643) stark vertreten, die meisten Nichteuropäer kamen aus den USA (1.378), China (614) und Argentinien (328). 1.300 Poster wurden präsentiert und das Programm bot über 200 Sessions zu allen Bereichen der Hämatologie, um die neuesten Entwicklungen und Forschungsdaten zu Blutkrankheiten zu diskutieren. Weitere Berichte zum EHA finden Sie unter www.med4u.org/13735.
 
 
News | WCGC
Zum 20. Weltkongress zu gastrointestinalen Tumoren kamen vom 20. bis 23. Juni fast 3.500 Teilnehmer aus 90 Ländern nach Barcelona, Spanien. Onkologen, Gastroenterologen, Pathologen, Hepatologen, Chirurgen und Wissenschaftler präsentierten die neuesten klinischen Daten und diskutierten Strategien, um das Outcome von Patienten mit GI-Tumoren zu verbessern.
 
 
News | BNGO Hauptstadtkongress
 
Hauttumoren
© Christoph Burgstedt / Fotolia.de
Aktuelle Therapiekonzepte beim malignen Melanom
Bis vor wenigen Jahren hatten Patienten mit einem fortgeschrittenen Melanom eine sehr schlechte Prognose. Die Identifikation wichtiger Signalwege der Tumorbiologie sowie genetischer Veränderungen in Melanomzellen führte zur Entwicklung zielgerichteter Inhibitoren. Daneben führte das zunehmende Verständnis der Tumor-Immunzell-Interaktion zur Entwicklung spezifischer Checkpoint-Inhibitoren (CIs). Durch diese neuen Therapieoptionen konnte die Prognose von Melanom-Patienten wesentlich verbessert werden. Deren Einsatz in verschiedenen Tumorstadien und die Kombination mit anderen Therapien wurden und werden in unterschiedlichen klinischen Studien geprüft. Dieser Artikel fasst die aktuellen Entwicklungen zusammen.
© Christoph Burgstedt / Fotolia.com
Elektrochemotherapie von inoperablen Hauttumoren und Hautmetastasen
Elektrochemotherapie (ECT) ist eine Therapieoption für nicht operable kutane und subkutane Metastasen verschiedener Tumorentitäten. Dabei wird eine Therapie mit Cisplatin oder Bleomycin mit intraläsionalen elektrischen Impulsen, die die Zytostatika-Aufnahme in die Tumorzelle erhöhen, kombiniert. Etwa 10% aller metastasierten Tumorpatienten entwickeln Hautmetastasen. Diese stellen in der palliativen Situation trotz effektiver neuer medikamentöser systemischer Therapieverfahren wie z.B. Immun-Checkpoint-Inhibitoren eine klinische Herausforderung dar. Für die Patienten sind Hautmetastasen durch sichtbaren Progress der Erkrankung psychisch belastend und gehen häufig mit Symptomen wie Juckreiz, Schmerzen, Blutungen und Geruchsbildung einher. Die ECT kann bei richtiger Indikationsstellung das Armamentarium des Onkologen sinnvoll ergänzen. Wir stellen hier eine Übersicht über Durchführung und den möglichen Einsatz der ECT bei kutanen und subkutanen Metastasen dar.
 
Myelodysplastische Syndrome
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Therapierelevanz molekularer Marker bei Myelodysplastischen Syndromen (MDS)
Seit der Einführung von Next Generation Sequencing konnte in der Gruppe der malignen hämatologischen Neoplasien eine große Anzahl an rekurrent mutierten Genen identifiziert werden. Bei den myelodysplastischen Syndromen (MDS) sind bislang über 40 rekurrente Genmutationen bekannt, die besonders häufig Gene der DNA-Methylierung und des Splicing-Apparats betreffen. Die Beschreibung der Mutationen hat nicht nur dazu beigetragen, die komplexe Pathogenese der MDS besser zu verstehen, sondern sie können auch bei der Einschätzung der Prognose von Patienten als Ergänzung zum International Prognostic Scoring System (IPSS/IPSS-R) hilfreich sein. So ist bekannt, dass Mutationen in SF3B1 mit einer günstigen Prognose assoziiert sind, während andere Mutationen in den Splicing-Genen als prognostisch ungünstig bewertet werden. Zudem zeigen erste Daten bereits, dass Mutationen nicht nur prädiktive Marker für das Therapieansprechen sein können, sondern auch bei der Therapieentscheidung herangezogen werden. Die Entwicklung von IDH1- und IDH2-Inhibitoren hat gezeigt, dass eine zielgerichtete Therapie auch bei MDS möglich sein kann. Künftig wird es eine wichtige Aufgabe sein, den prognostischen Einfluss molekularer Marker mit bestehenden Prognose-Scores zu vereinen, ihren Stellenwert im therapeutischen Vorgehen zu berücksichtigen und neue Optionen für zielgerichtete Therapien zu entwickeln.
Therapieoptionen bei Niedrigrisiko-MDS
Myelodysplastische Syndrome (MDS) sind sowohl aus diagnostischer als auch aus therapeutischer Sicht eine große Herausforderung. Die entwickelten Risiko-Scores, wie der IPSS (International Prognostic Scoring System) und der IPSS-R (International Prognostic Scoring System-Revised), ermöglichen eine Einschätzung hinsichtlich der Prognose der Patienten in Hinblick auf das Gesamtüberleben sowie des Risikos des Übergangs in eine akute myeloische Leukämie (AML). Zudem führen moderne molekulare Methoden seit einigen Jahren zu einer verbesserten Diagnostik der MDS. Aufgrund des Patientenkollektivs mit meist fortgeschrittenem Alter und einhergehender Multimorbidität stellt das Management der Therapie eine komplexe Herausforderung im klinischen Alltag dar. Als Therapiegrundlage bei Niedrigrisiko-MDS gilt im Wesentlichen die supportive Therapie, die sowohl Transfusionen als auch die bedarfsweise Gabe von Antibiotika sowie die suffiziente Behandlung von Begleiterkrankungen einschließt. Gleichzeitig bieten neue Substanzen erfolgsversprechende alternative Therapieoptionen, welche im Folgenden näher erläutert werden.
 
Fortbildung
© nerthuz / Fotolia.com
Optimales OP-Timing beim Ovarialkarzinom
Ovarial-, Tuben- und Peritonealkarzinom stellen nach wie vor eine therapeutische Herausforderung dar. Etwa 8.000 Frauen erkranken in Deutschland pro Jahr an einem Ovarialkarzinom. Es ist die siebthäufigste maligne Erkrankung der Frau – und zugleich die Entität mit der schlechtesten Prognose (239.000 Fälle und 152.000 Todesfälle in 2012). Die Inzidenzrate ist in entwickelten Ländern am höchsten und übersteigt 7,5 pro 100.000 Einwohner (1). Bis dato gibt es keine effektiven Screening-Methoden, um den Tumor im Frühstadium zu diagnostizieren und somit die Mortalität zu reduzieren (2). Sowohl Transvaginalultraschall als auch die Bestimmung von CA-125 im Serum eignen sich nicht (3). In der präoperativen Diagnostik haben sich bildgebende Verfahren als wenig sensitiv erwiesen, vor allem auch in der Beurteilung der Peritonealkarzinose, sodass hier nach wie vor die chirurgische Exploration der Goldstandard zum Staging bleibt. Aufgrund der diffusen Symptomatik haben zwei Drittel der Patientinnen bei Diagnosestellung bereits eine diffuse Peritonealkarzinose (4).
 
Studie
 
IQUO wird d-uo
Deutsche Uro-Onkologen: Aus IQUO wird d-uo
Die Bedeutung der Versorgungsforschung (VF) für die Urologie ist seit Jahren allerorten, auch seitens der Fachgesellschaft (DGU) und des Berufsverbands (BvDU) erkannt und beschworen worden. In zahlreichen Artikeln und Schwerpunktthemen wurden die Voraussetzungen und Anforderungen für eine erfolgreiche VF in unserem Fachgebiet von Klinikern wie Niedergelassenen skizziert und entsprechende gemeinsame Initiativen gefordert. Der Arbeitskreis VF der DGU wurde ins Leben gerufen, der BvDU beabsichtigte die Gründung eines Netzwerks zur Förderung der VF. Unsere Fachvertreter schienen sich der VF endlich anzunehmen. Allein – passiert ist seitdem praktisch nichts. Die wenigen Originalpublikationen zur urologischen VF aus dem letzten Jahrzehnt entstammen eigenen Initiativen weniger Interessierter, jedoch nicht den dafür gegründeten Gremien und Strukturen. Der IQUO (Interessenverband zur Qualitätssicherung in der Uro-Onkologie Deutschland e.V.) wurde 2008 zum Zwecke der Dokumentation der ambulanten uro-onkologischen Therapien gegründet. Damit sollte auch VF den Niedergelassenen selbst – also denen, die ambulante uro-onkologische Therapien mehrheitlich durchführen – ermöglicht werden. Nach zunächst umfangreicher Datendokumentation ist der IQUO dieser Herausforderung aus wissenschaftlicher Sicht in den letzten Jahren nicht mehr gerecht geworden. Aus diesem Grund wurde der IQUO im letzten Jahr einer kompletten Neustrukturierung unterzogen, deren Schritte im Folgenden dargestellt werden:
 
BNGO
 
Pharmabericht
„Herceptin SC: eine echte Win-win-Situation für Arzt und Patientin“
Herceptin® (Trastuzumab), der Original-Antikörper zur Behandlung des HER2-positiven Mammakarzinoms, steht bereits seit 2013 auch als subkutane (SC) Applikation zur Verfügung (1). Die SC-Gabe verkürzt die Zeit für die Applikation erheblich und wird von Patientinnen und medizinischem Fachpersonal bevorzugt (2). Nun ist Herceptin SC auch in Kombination mit Perjeta® (Pertuzumab) zugelassen (3). Entscheidend für die Zulassungserweiterung sind die Interimsdaten der laufenden Phase-III-Studie MetaPHER. Danach entspricht das Sicherheitsprofil der doppelten Antikörperblockade mit Herceptin SC und Perjeta in Kombination mit Docetaxel dem bekannten Sicherheitsprofil von Herceptin i.v./Perjeta und Docetaxel aus der Primäranalyse der CLEOPATRA-Studie (4). Über seine Erfahrungen mit der SC-Applikation und die neue Kombinationsmöglichkeit sprach Dr. Johannes Ettl, Leitender Oberarzt am Interdisziplinären Brustzentrum des Klinikums rechts der Isar, München, im Interview.
BCR-ABL-Mutationsanalyse: Therapierelevanz bei CML und Ph+ ALL
Mutationsassoziierte Resistenzen bleiben eines der wichtigsten klinischen Probleme und eine große therapeutische Herausforderung in der Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie (CML) und Philadelphia-Chromosom-positiven akuten lymphatischen Leukämie (Ph+ ALL). Als entscheidend für die adäquate Behandlung hat sich die frühzeitige Erkennung von Resistenzmutationen mittels hochempfindlicher molekulargenetischer Methoden wie dem Next-Generation-Sequencing (NGS) erwiesen, da hierdurch eine verbesserte Wahl des jeweils effektivsten TKI und eine schnellere Anpassung der Therapie ermöglicht werden, um der klonalen Selektion resistenter Leukämiezellen entgegenzuwirken. Vor diesem Hintergrund referierte Prof. Dr. Simona Soverini, Bologna, Italien, eine führende Expertin auf dem Gebiet der Mutationsanalyse und der MRD-Testung, über den Stellenwert des BCR-ABL-Mutationsscreenings und das Potential des NGS zur Optimierung der Behandlung von Patienten mit CML und Ph+ ALL.
 
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