Journal Onkologie

Trastuzumab | Beiträge ab Seite 8

Mammakarzinom

Brustkrebs-Patientinnen mit invasiver Resterkrankung profitieren von adjuvanter Therapie mit Trastuzumab Emtansin

Die Phase-III-Studie KATHERINE konnte zeigen, dass bei Brustkrebs-Patientinnen mit invasiver Resterkrankung nach neoadjuvanter Chemotherapie + HER2-gerichteter Therapie eine adjuvante Therapie mit Trastuzumab Emtansin das Risiko für ein invasives Rezidiv oder Tod um 50% im Vergleich zu Trastuzumab reduzierte. Nun wurden die Ergebnisse von verschiedenen Subgruppenanalysen präsentiert: adjuvante Radiotherapie (ART) vs. keine ART, Hormonrezeptor (HR)-Status und HER2-Status bei Retestung eines Operationspräparats (1).
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Entitätsübergreifend

Trastuzumab Deruxtecan bei weiteren onkologischen HER2-positiven Tumorentitäten wirksam

Ergebnisse der 3 Phase-II-Studien DESTINY-Gastric01, -CRC01 und -Lung01 wurden auf dem ASCO präsentiert. Das gesamte DESTINY-Studienprogramm zeigt das Potenzial des gegen HER2 gerichteten Antikörper-Wirkstoff-Konjugats (ADC) Trastuzumab Deruxtecan (T-DXd) bei der Therapie von HER2-positiven bzw. -mutierten Karzinomen unterschiedlicher Entitäten bzw. Organsysteme.
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Medizin

KATHERINE-Studie: iDFS-Benefit von Trastuzumab Emtansin unabhängig von adjuvanter Radiotherapie oder HR-Status

Bei Brustkrebs-Patientinnen mit invasiver Resterkrankung nach neoadjuvanter Chemotherapie + HER2-gerichteter Therapie reduzierte in der Phase-III-Studie KATHERINE eine adjuvante Therapie mit Trastuzumab Emtansin das Risiko für ein invasives Rezidiv oder Tod um 50% im Vergleich zu Trastuzumab. Beim ESMO Breast Cancer Virtual Meeting wurden nun Ergebnisse folgender Subgruppenanalysen präsentiert: adjuvante Radiotherapie (ART) vs. keine ART, Hormonrezeptor (HR)-Status und HER2-Status bei Retestung eines Operationspräparats.
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Mammakarzinom

Mammakarzinom: Adjuvante HER2-Therapie ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Prognose

Trotz kontinuierlicher Fortschritte in der Therapie des HER2-positiven (HER2+) Mammakarzinoms bleibt für einige Patientinnen ein relevantes Rezidivrisiko. Zu den neuen Möglichkeiten der adjuvanten Therapie beim frühen HER2+ Mammakarzinom, die Experten auf einem Satelliten-Symposium beim DKK unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Nadia Harbeck, München, und Prof. Dr. Diana Lüftner, Berlin, diskutierten, gehört der orale Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Neratinib (Nerlynx®).
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Mammakarzinom

Zunehmende Bedeutung personalisierter Therapieansätze für Brustkrebs-Patientinnen mit hohem Risiko

Mittlerweile kann das Risiko von Brustkrebs-Patientinnen auch dank geeigneter Biomarker relativ gut abgeschätzt werden, was es ermöglicht, in der Therapiewahl individuell vorzugehen und zielgerichtet zu behandeln. Gerade für HER2-positive (HER2+) und triple-negative Mammakarzinome (TNBC), die beide als besonders aggressiv gelten, gibt es derzeit einige Erweiterungen im Therapiespektrum. Diese neuen personalisierten Therapieansätze wurden in einem Symposium auf dem DKK vorgestellt.
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Magenkarzinom

CME – Magenkarzinom – Teil 1: Molekularpathologie und Genetik beim metastasierten Magenkarzinom

Rund 97% der Magentumoren sind Adenokarzinome. Das Adenokarzinom des Magens kann überall im Magen entstehen (Pylorus, Antrum, Corpus, Fundus und Kardia) und metastasiert peritoneal, in andere Organe per continuitatem oder via Blut- und Lymphgefäße. Anatomisch wird das Magenkarzinom in proximal (Kardiakarzinom) und distal (Nicht-Kardiakarzinom) klassifiziert. Nach der histopathologischen Laurén-Klassifikation des Magenkarzinoms differenziert man den diffusen und den intestinalen Typ (4). Diese beiden Entitäten unterscheiden sich nicht nur morphologisch, sondern auch hinsichtlich der Epidemiologie, Pathogenese und Prognose.
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Magenkarzinom

CME – Magenkarzinom – Teil 2: Sequenztherapie des Magenkarzinoms

Das Magenkarzinom gehört in Deutschland zu den häufigsten Tumorerkrankungen (1). Das mittlere Erkrankungsalter bei Adenokarzinomen des ösophagogastralen Übergangs (AEG) liegt bei 63 Jahren, beim Magenkarzinom bei 66 Jahren. Das Geschlechterverhältnis beträgt beim Vergleich von Männern und Frauen beim Magenkarzinom 2,5 : 1, beim AEG dagegen 11 : 1 (2). Weniger als 30% der Patienten befinden sich bei Diagnosestellung in einem mit kurativer Intention angehbaren Erkrankungsstadium, und auch hiervon können nur 30-40% langfristig geheilt werden (3, 4). Aus diesem Grund ist die perioperative Therapie bei der Mehrzahl der Patienten bereits der Beginn einer chemotherapeutischen Therapiesequenz.
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Magenkarzinom

CME – Magenkarzinom – Teil 3: Zukünftige Strategien beim fortgeschrittenen oder metastasierten Magenkarzinom

In den vergangenen Jahren haben sich im Rahmen der Therapie des Magenkarzinoms maßgebliche Veränderungen ergeben. Durch die Entwicklung zielgerichteter Therapien gibt es nun einige Optionen für die Behandlung von metastasiertem Magenkrebs, insbesondere die Immuntherapie erweist sich zunehmend als wichtiger Behandlungsbaustein. Darüber hinaus spielt die Identifizierung geeigneter prädiktiver Biomarker für den Erfolg gezielter Therapien eine wichtige Rolle.
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NSCLC

Mammakarzinom: Therapiestrategien werden immer individueller

CDK4/6-Inhibitoren, PARP-Inhibitoren (PARPi) und Immuncheckpoint-Inhibitoren ermöglichen eine immer besser auf die individuelle Brustkrebs-Patientin maßgeschneiderte Therapie. Die Chemotherapie kommt in der Sequenz dadurch später zum Einsatz. Vor allem in der metastasierten Situation erweitern die neuen oralen Medikamente das Spektrum der Therapiemöglichkeiten und gehen zudem meist mit akzeptablen Nebenwirkungen und damit verbunden mit einer Verbesserung der Lebensqualität der Patientinnen einher, so das Fazit der Experten eines Fachpresse-Workshops anlässlich des amerikanischen Brustkrebskongresses SABCS 2019.
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Mammakarzinom

HER2-positives frühes Mammakarzinom: Wirksamkeit und Sicherheit von Trastuzumab Emtansin

Im Dezember 2019 erhielt Trastuzumab Emtansin (Kadcyla®) die Zulassung für die post-neoadjuvante Behandlung von Patientinnen mit frühem HER2-positiven Mammakarzinom, bei denen nach neoadjuvanter Taxan-haltiger und HER2-gerichteter Therapie keine pathologische Komplettremission (pCR) erreicht wurde. Nun wurden die Studiendaten der neuen Therapieoption im post-neoadjuvanten Setting vorgestellt.
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Mammakarzinom

Ausweitung der adjuvanten Therapie mit Neratinib bei HR+/HER2+ Brustkrebs senkt Rezidivrisiko

„Das HER2-positive Mammakarzinom ist ein Subtyp mit einer aggressiveren Tumorbiologie. So beinhalten die meisten Rezidive Fernmetastasen“, sagte Prof. Dr. Hans-Joachim Lück, Hannover. „In der Therapie dieser Patientinnen innerhalb eines Jahres einer Trastuzumab-basierten adjuvanten Therapie das Wirkprinzip nochmals zu verändern – in Form einer ausgeweiteten Adjuvanz mit Neratinib über maximal ein Jahr – ist ein wichtiger zusätzlicher Therapiefortschritt beim HER2-positiven Brustkrebs“, sagte er.
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Medizin

Mammakarzinom: Trastuzumab Emtansin im post-neoadjuvanten Setting zugelassen

Die Europäische Kommission hat Trastuzumab Emtansin (Kadcyla®) für die post-neoadjuvante Behandlung von Patienten mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom, die nach neoadjuvanter Taxan-haltiger und HER2-gerichteter Therapie keine pathologische Komplettremission (pCR) erreichten, zugelassen. Die Zulassung erfolgte auf Basis der Daten der KATHERINE-Studie. In der Phase-III-Studie verbesserte Trastuzumab Emtansin die 3-Jahres-Rate des invasiv-krankheitsfreien Überlebens (iDFS) gegenüber Trastuzumab (Herceptin®) von 77,0% auf 88,3% – das Rezidiv- und Sterberisiko reduzierte sich um 50% (1).
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Mammakarzinom

3-Jahres-Daten bestätigen Wirksamkeit und Sicherheit des Trastuzumab-Biosimilars CT-P6

In einer doppelblinden randomisierten Phase-III-Studie, die 549 Frauen mit frühem HER2-positiven Mammakarzinom einschloss, hat das Trastuzumab-Biosimilar CT-P6 + Chemotherapie in der neoadjuvanten Situation eine vergleichbare Rate an pathologischen Komplettremissionen (pCR) wie dieselbe Chemotherapie + das Original-Trastuzumab gezeigt (1-3). Auf dem ESMO-Kongress wurden die Ergebnisse zur Langzeit-Wirksamkeit und -Sicherheit nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 39,1 Monaten präsentiert (4). Als Parameter zur Beurteilung der Wirksamkeit dienten das krankheitsfreie Überleben (DFS) und das Gesamtüberleben (OS). Die Sicherheit im Langzeitverlauf wurde anhand der Kardiotoxizität beurteilt (4).
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Mammakarzinom

Aktuelle Entwicklungen in der Präzisionsmedizin beim Mammakarzinom

Im Folgenden werden wegweisende Therapieoptionen bei Patientinnen mit HER2-positivem (HER2+) Mammakarzinom sowie mit triple-negativen Tumoren (TNBC) vorgestellt. So konnte unter der Kombination Trastuzumab-Emtansin (T-DM1) bei Patientinnen mit HER2+ Brustkrebs im Frühstadium, die nach Abschluss der neoadjuvanten Therapie eine restinvasive Erkrankung hatten, im Vergleich zu Trastuzumab allein eine Risikoreduktion um 50% für ein erneutes Auftreten von invasivem Brustkrebs oder Tod erzielt werden. Auch für TNBC gibt es Behandlungsoptionen, mit denen sich Verbesserungen erzielen lassen.
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