Supportivtherapie | Beiträge ab Seite 4
Komplementärmedizin hält zunehmend Einzug in schulmedizinische Behandlungskonzepte
BNGO Hauptstadtkongress in Kürze
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
Gesetzesänderung: Cannabis auf Rezept
Antiemese heute: neue Leitlinien und neue Herausforderungen
Neue ASORS-Arbeitsgruppen mit hoch gesteckten Zielen
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Leitlinie Supportivtherapie: Viele Themen unter einem Dach
Nebenwirkung unter Immuntherapie: „Frühzeitig erkennen und Patienten lange nachbeobachten“
Supportivtherapie: Aktuelles in der Selen-Therapie, Antiemese und Leitlinien-Adhärenz bei der febrilen Neutropenie
Qualitätssicherung durch Umfragen
SABCS 2016 – Praxisrelevante Ergebnisse für gynäkologisch-onkologische Patientinnen
Supportivtherapie tragende Säule jeder Tumortherapie
Praxisrelevante Therapieoptionen in Hämatologie, Onkologie und Supportivtherapie
Neue Leitlinien und Therapieoptionen: Patientinnen vor CINV schützen und Lebensqualität erhalten
Multidisziplinäre Überwachung der Eisenchelationstherapie erhöht Sicherheit und Adhärenz
Osteosarkom: Therapie von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Prognoseabschätzung und Diagnostik der Myelodysplastischen Syndrome
BNGO/IQUO – gemeinsame Studien und Projekte
Die Supportivtherapie ist eine Querschnittsdisziplin in der Onkologie und verbindet viele medizinische Fachdisziplinen in ihrem Bemühen um eine effektive, nebenwirkungsarme onkologische Behandlung. Das Ziel ist die Erhaltung der Lebensqualität der Patienten sowohl während als auch nach der Therapie. Themen wie beispielsweise das Management von Übelkeit/Erbrechen, Infektionen, Anämie und Schmerztherapie betreffen sowohl die gynäkologische als auch die urologische Onkologie. Aus diesem Grund führen der BNGO und der IQUO gemeinsame Studien und Qualitätssicherungsprojekte durch. Der Ernährungszustand von Patienten, die eine onkologische Behandlung erfahren, spielt nicht nur eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden der Patienten, sondern ein schlechter Ernährungszustand kann bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen den Erkrankungsverlauf kritisch beeinflussen. Wie kann der Mangelernährung durch eine individuelle parenterale Ernährung entgegengewirkt werden? Hierauf gehen die Vorsitzenden der beiden Verbände BNGO und IQUO zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Stine Bittner im Folgenden ein.
Ossäre Komplikationen bei Tumorpatienten – Strahlentherapeutische Interventionen
Die Strahlentherapie ossärer Läsionen kann je nach Indikation als primäre Radiatio oder postoperativ nach Stabilisierung erfolgen. Durch die Strahlentherapie wird eine gute Schmerzlinderung erreicht, bei ca. 50% der Patienten eine Schmerzfreiheit. Eine Remineralisierung und suffiziente Stabilisierung des Knochens ist allerdings erst nach mehreren Wochen bis Monaten gegeben. Bezüglich der unterschiedlichen Fraktionierungsschemata (Hypofraktionierung mit hohen Einzeldosen vs. konventionelle Fraktionierung) zeigt sich hinsichtlich des analgetischen Effekts kein signifikanter Unterschied. Allerdings kann durch konventionelle Fraktionierung eine bessere Stabilität erzielt werden. Modernere Techniken wie die intensitätsmodulierte Strahlentherapie oder kombinierte Verfahren wie Kyphoplastie und intraoperative Radiatio ermöglichen eine suffiziente Dosis im Zielvolumen unter Schonung der Risikoorgane. Darüber hinaus wird durch diese Verfahren auch eine kurzfristige Re-Radiatio ermöglicht.
mCRC: Konsistente Daten zu Panitumumab in allen Therapielinien
Der Biomarkerstatus von Tumoren wird zunehmend für Therapieentscheidungen bei Krebspatienten genutzt. Ein Meilenstein in der personalisierten Tumortherapie ist nach Ansicht von Prof. Dr. med. Michael Geißler, Esslingen, der prädiktive Biomarker RAS beim metastasierten kolorektalen Karzinom. Die Bedeutung des RAS-Status für den Erfolg der Anti-EGFR-Therapie wurde in Studien mit Panitumumab (Vectibix®) analysiert. Ein kürzlich publizierter Review zeigt ein günstiges Nutzen/Risiko-Profil für Panitumumab bei RAS-WT-Patienten über die verschiedenen Therapielinien hinweg (1). Damit liegt eine breite Evidenz zum Einsatz dieses Antikörpers bei mCRC-Patienten mit RAS-Wildtyp vor.