Journal Onkologie
Experten

Beiträge von Dr. rer. nat. med. habil. Eva Gottfried

Entitätsübergreifend
Ältere Dame mit Rollator leidet unter Übelkeit und Bauchschmerzen
Supportive Therapien – Teil 5

Therapieassoziierte Nausea und Emesis

Übelkeit und Erbrechen ist ein hochkomplexes Krankheitsbild, an dem das zentrale und periphere Nervensystem sowie klassische Konditionierung beteiligt sind. Das Wissen um tumortherapiespezifische und patientenindividuelle Risikofaktoren, das emetogene Potenzial von Chemotherapeutika und Strahlentherapie sowie ein immer besseres Verständnis der Pathophysiologie bieten eine breite Basis für die Entwicklung effektiver Antiemetika, wie 5-Hydroxytryptamin-Typ-3-(5-HT3)-Rezeptor-Antagonisten, Neurokinin-1 (NK1)-Rezeptor-Antagonisten und Kortikosteroide.
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Entitätsübergreifend
Das Bild zeigt eine junge Krebspatientin mit Haarverlust, die ein türkises T-Shirt trägt und auf einem Hometrainer trainiert.
Serie: Supportive Therapien – Teil 1

Bewegung als Therapieform

Eine ganze Reihe epidemiologischer und präklinischer Studien beschreibt positive Effekte von körperlicher Aktivität bei Krebs. Komplexe Mechanismen und deren Effektoren wie Myokine sind hauptsächlich in vitro untersucht, bieten aber Ansatzpunkte für eine therapieunterstützende Wirkung. Untersuchungen auf physiologischer Ebene unterstützen die Entwicklung gezielter Bewegungstherapien für onkologische Patient:innen.
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Gastrointestinale Tumoren

Metastasiertes Analkanalkarzinom: Fortschritt durch Immuntherapie

Die Phase-III-Studie POD1UM-303/InterAACT 2 untersuchte den PD-1-Inhibitor Retifanlimab als Zusatz zur Standardchemotherapie Carboplatin/Paclitaxel bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Plattenepithel-Analkanalkarzinom (SCAC). Mit Erreichen des Studienendpunkts wurde auf dem diesjährigen Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) in Barcelona ein möglicher neuer Standard präsentiert.
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Urologische Tumoren
Serie: Präkanzerosen – Teil 2

Penile intraepitheliale Neoplasie – vielfältig und herausfordernd in der Diagnostik

Die penile intraepitheliale Neoplasie (PeIN) gilt als Vorläuferläsion des penilen Plattenepithelkarzinoms (pSCC). Die neue Klassifikation berücksichtigt ihre Entstehung auf dem Boden einer Infektion mit dem Humanen Papillomavirus (HPV) oder entzündlicher Hauterkrankung und schließt zuvor einzeln klassifizierte Veränderungen wie Bowenoide Papulose ein. Die undifferenzierten HPV-assoziierten Formen des PeIN und die differenzierten HPV-unabhängigen Formen unterscheiden sich in ihrer Pathogenese.
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