Journal Onkologie

Olaparib | Beiträge ab Seite 2

BNGO

Bericht vom 12. BNGO-Hauptstadtkongress – mit Vorschau auf den ASCO 2024

Der diesjährige BNGO-Hauptstadtkongress fand am 24. und 25. Mai 2024 traditionsgemäß im Hotel Maritim Pro Arte in Berlin statt, aber im Unterschied zu den Vorjahreskongressen bereits vor dem Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO). In der nächsten Ausgabe der BNGO-Nachrichten in JOURNAL ONKOLOGIE werden wir ausführlich darüber berichten, was für die gynäko-onkologische Praxis in der Niederlassung relevant war. Für das gesamte Praxisteam gab es bei dem zweitägigen BNGO-Kongress interessante Möglichkeiten zur Weiterbildung über die derzeitigen Therapiestrategien beim Mammakarzinom und gynäkologischen Tumorerkrankungen. In den gesponsorten Symposien erhielten die Zuhörer:innen zusätzlich Informationen zu Studien und modernen Medikamenten. Neben wissenschaftlichen und praktischen Daten zur Patient:innenversorgung boten sich viele Gelegenheiten zum persönlichen Austausch und für Diskussionen über die aktuellen gesundheits- und berufspolitischen Entwicklungen.
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Mammakarzinom

BRCA1/2-Keimbahnmutation beim Mammakarzinom: Testung ist therapierelevant!

Anlässlich einer Pressekonferenz zur Antitumortherapie mit PARP-Inhibitoren gingen Dr. Julia Mühlberger, Neu-Ulm, und Prof. Dr. Michael Patrick Lux, Paderborn, auf den Stellenwert der Keimbahndiagnostik beim frühen Hormonrezeptor-positiven (HR+) HER2-negativen Mammakarzinom (HER2-) mit hohem Rezidivrisiko ein. Den Expert:innen zufolge ist die Testung therapierelevant. Lux brachte es auf den Punkt: „Wer nicht testet, tötet die Patientin“.
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Mammakarzinom
7. Mammakarzinom-Gipfelstürmer-Meeting in München

Präzisionsmedizin gewinnt in der Brustkrebs-Therapie immer mehr an Bedeutung

Das 7. „Gipfelstürmer“-Meeting zum Mammakarzinom, das Mitte April 2024 unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Michael Untch, Berlin, Prof. Dr. Nadia Harbeck, München, Prof. Dr. Nina Ditsch, Augsburg, und Prof. Dr. Achim Wöckel, Würzburg, erstmals seit der Corona-Pandemie wieder vor Ort in München ausgetragen wurde, bot ein breitgefächertes Programm zu malignen Brusttumoren in frühen und fortgeschrittenen Stadien. Neben den wichtigsten Empfehlungen aktueller Konsensuskonferenzen, den Highlights vom San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2023 und anderen wichtigen internationalen Kongressen ging es um innovative Therapieoptionen, die die Präzisionsmedizin zunehmend in den Fokus rücken – parallel mit der Forderung nach mehr molekularen Testungen. Aus diesem Grund wurde beim Meeting auch intensiv diskutiert, welche Biomarker Kliniker:innen heute für Therapieentscheidungen beim frühen und fortgeschrittenen Brustkrebs benötigen. Wir haben Highlights des hochkarätig besetzten Meetings für Sie zusammengestellt.
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BNGO
Interview mit Dr. med. Steffen Wagner, Saarbrücken

State of the Art-Meeting 2024 der AGO Kommission Mamma: Was gab es Neues?

Am 2. März 2024 fand das alljährlich von deutschen Brustkrebstherapeut:innen mit Spannung erwartete State of the Art-Meeting der Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO Mamma) endlich wieder vor Ort in Frankfurt und gleichzeitig auch virtuell statt. 47 Kommissions­mitglieder haben in diesem Jahr mehr als 600 Empfehlungs-Slides erarbeitet (1). BNGO-Vorstandsmitglied Dr. Steffen Wagner, niedergelassener Gynäko-Onkologe und Vorsitzender der saarländischen Krebs­gesellschaft, hat in bewährter Weise seine Take-Home Messages für die gynäko-onkologische Praxis in unserem Gespräch zusammenfasst.
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Mammakarzinom

BRCA1/2-Keimbahnmutation beim Mammakarzinom: Testung ist therapierelevant!

Anlässlich einer Pressekonferenz zur Antitumortherapie mit PARP-Inhibitoren gingen Dr. Julia Mühlberger, Neu-Ulm, und Prof. Dr. Michael Patrick Lux, Paderborn, auf den Stellenwert der Keimbahndiagnostik beim frühen Hormonrezeptor-positiven (HR+) HER2-negativen Mammakarzinom (HER2-) mit hohem Rezidivrisiko ein. Den Expert:innen zufolge ist die Testung therapierelevant. Lux brachte es auf den Punkt: „Wer nicht testet, tötet die Patientin“.
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Medizin

Finale OS-Daten der PROpel-Studie zu Olaparib + Abirateron beim mCRPC

Basierend auf den positiven Ergebnissen der Phase-III-Studie PROpel (1) erhielt Olaparib im Dezember 2022 die EU-Zulassung als erster PARP-Inhibitor in Kombination mit Abirateron für Erwachsene mit einem metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC), bei denen eine Chemotherapie klinisch nicht indiziert ist. Die Kombinationstherapie kann ab der Erstlinie und unabhängig vom HRR-Mutationsstatus oder den Vortherapien eingesetzt werden. In einer kürzlich veröffentlichten Publikation wurden nun die finalen Daten zum Gesamtüberleben (OS) vorgestellt (2).
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Medizin

Münchener Symposium 2023: Neues aus gynäkologischer Onkologie und zum Mammakarzinom

Das traditionelle Münchner Symposium der LMU-Frauenklinik in der Woche vor Weihnachten war wie immer gut besucht – mehr als 650 Teilnehmer:innen folgten der Einladung von Klinikdirektor Prof. Sven Mahner und Prof. Nadia Harbeck, die das Brustzentrum leitet. Großen Anklang fand die Keynote lecture „Berge erklimmen“ des berühmten Bergsteigers und Autors Reinhold Messner, der seine Zuhörer ermunterte, niemals aufzugeben, weder privat noch im Beruf.
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BNGO
Interview mit PD Dr. med. Gülten Oskay-Özcelik, Praxisklinik Krebsheilkunde, Berlin-Spandau.

ESMO 2023: Welchen Stellenwert hat die Immunonkologie in der gynäko-onkologischen Praxis?

Die gynäkologische Onkologie spielte in früheren Jahren beim Jahreskongress der European Society of Medical Oncology (ESMO) eine eher untergeordnete Rolle. Das war in diesem Jahr anders, denn es wurde eine Fülle von Daten mit teilweise praxisveränderndem Charakter vorgetragen. Insbesondere die Immun­onkologie spielt dabei eine wichtige Rolle. PD Dr. Gülten Oskay-Özcelik, Berlin, fasst für Sie die aus Ihrer Sicht wichtigsten Ergebnisse zusammen.
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Medizin

Brustkrebs im Frühstadium: Welche Patient:innen sollten auf BRCA1/2-Mutation getestet werden?

Eine BRCA1/2-Keimbahnmutation (gBRCA1/2m) kann auch bei Personen mit Mammakarzinom vorliegen, die keine auffällige Familienanamnese haben. Somit kann bei einer ausschließlichen Testung aufgrund einer positiven Familienanamnese ein relevanter Anteil von Patient:innen mit einer gBRCA1/2m unerkannt bleiben. Eine retrospektive Analyse von Daten aus den Jahren 2018 bis 2020, die kürzlich publiziert wurde, untermauert diese These (1).
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Medizin

Metastasiertes Pankreaskarzinom: FOLFIRINOX bleibt eine wichtige Therapieoption

In einem aktuellen Review-Artikel zur Therapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Pankreaskarzinoms (mPaC) stellen die Autor:innen um Prof. Dr. Anke Reinacher-Schick, Direktorin der Klinik für Hämatologie und Onkologie mit Palliativmedizin am katholischen Klinikum Bochum fest, dass FOLFIRINOX nach wie vor eine sehr wichtige therapeutische Option darstellt (1). Insbesondere Patient:innen mit gBRCA1/2- oder PALB2-Mutationen können von einer Platin-haltigen Erstlinientherapie profitieren. Denn dies ist die Voraussetzung für eine aktive Erhaltungstherapie mit Olaparib, wenn die Patient:innen mindestens 16 Wochen keine Progression aufweisen.
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Prostatakarzinom

mCRPC: Olaparib/Abirateron wirkt unabhängig von der BRCA-Mutation

Beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) können Kliniken und niedergelassene Urolog:innen ihren Patienten in der Erstlinie ein weiteres Angebot machen. Ist eine Chemotherapie klinisch nicht indiziert, kann die Kombination aus dem PARP-Inhibitor Olaparib und dem New Hormonal Agent (NHA) der 2. Generation Abirateron das radiologische progressionsfreie Überleben signifikant verlängern.
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Medizin

Endometriumkarzinom: Überlebensvorteil durch Immuntherapie plus PARP-Inhibition

Auf dem Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) wurden die Ergebnisse der Phase-III-Studie DUO-E präsentiert. Sie zeigen einen klinischen Vorteil einer Immuntherapie plus PARP-Inhibition bei fortgeschrittenem oder rezidivierten Endometriumkarzinom: Durvalumab in Kombination mit einer Chemotherapie gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit Durvalumab plus Olaparib reduzierte das Risiko für Krankheitsprogression oder Tod im Vergleich zu einer alleinigen Chemotherapie deutlich.
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Prostatakarzinom

Talazoparib plus Enzalutamid: überzeugende PFS-Verbesserung beim mCRPC mit HRR-Genalterationen

In der placebokontrollierten Phase-III-Studie TALAPRO-2 wird der PARP-Inhibitor Talazoparib in Kombination mit dem neuen Antiandrogen Enzalutamid bei Patienten mit metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) in der ersten Behandlungslinie untersucht. Bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2023 wurde die Auswertung für die Studienkohorte vorgestellt, deren Tumoren Defekte der homologen Rekombinationsreparatur (HRR) aufweisen. In dieser Kohorte war der Benefit durch die Addition des PARP-Inhibitors hinsichtlich des progressionsfreien Überlebens (PFS) noch ausgeprägter (1) als in einer früheren Auswertung für eine nicht nach dem HRR-Status differenzierten Kohorte (2).
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BNGO

Aktuelle Daten vom 11. BNGO-Hauptstadtkongress

Der diesjährige BNGO-Hauptstadtkongress fand am 9. und 10. Juni live in Berlin statt. Die rund 200 Teilnehmer:innen informierten sich über neue Studiendaten – der ASCO-Kongress war gerade zu Ende gegangen – und die Vorträge dazu waren folglich besonders spannend und aktuell. Was war relevant beim ASCO für die gynäko-onkologische Praxis in der Niederlassung? Welchen praktischen und gesundheitspolitischen Herausforderungen müssen sich die BNGO-Mitglieder stellen? Dies und vieles mehr wurde in dem zweitägigen Kongress präsentiert und diskutiert.
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Pankreaskarzinom

Pankreaskarzinom: Aktuelle Behandlungsmethoden und mögliche zukünftige Therapien

Die Qualität und Sicherheit der chirurgischen Behandlung des Pankreaskarzinoms haben sich in den letzten Jahren durch den zunehmenden Einsatz minimal-invasiver Techniken und chirurgischer Hilfsmittel verbessert. Auch die systemische Chemotherapie wurde weiterentwickelt und beeinflusst das Überleben positiv. Sie wird zunehmend in der neoadjuvanten Situation eingesetzt, oft in Verbindung mit einer gleichzeitigen Bestrahlung. Genomtests haben beim metastasierten Pankreaskarzinom zu einem besseren Verständnis der spezifischen Tumorbiologie geführt, sodass potenzielle zielgerichtete Therapien in Betracht gezogen werden können. Ebenso erzielen zielgerichtete Wirkstoffe wie PARP-Inhibitoren und Immuncheckpoint-Inhibitoren vielversprechende Ergebnisse. In einem aktuellen Review, den wir Ihnen im Folgenden vorstellen, wurde der momentane Stand der Dinge zusammengefasst.
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Medizin

Endometriumkarzinom: PFS-Verbesserung mit Durvalumab + Olaparib und Durvalumab allein in Kombination mit Chemotherapie

Die positiven Ergebnisse der Phase-III-Studie DUO-E zeigen, dass bei Patientinnen mit neu diagnostiziertem fortgeschrittenem oder rezidiviertem Endometriumkarzinom der Einsatz von Durvalumab in Kombination mit einer Platin-basierten Chemotherapie, gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit entweder Durvalumab + Olaparib oder Durvalumab allein, eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) im Vergleich zur Standard-Chemotherapie bewirkt. Unter der Kombination aus Durvalumab + Olaparib als Erhaltungstherapie konnte ein größerer klinischer Nutzen beobachtet werden. Die Daten zum Gesamtüberleben (OS) waren zum Zeitpunkt dieser Analyse noch nicht reif, zeigen aber einen positiven Trend für beide Therapieregime.
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