Journal Onkologie

Olaparib | Beiträge ab Seite 3

Medizin

Ovarialkarzinom ohne BRCA1/2-Mutation: Verbesserung des PFS mit Olaparib/Durvalumab-Kombinationstherapie

DUO-O ist eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, multizentrische Phase-III-Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von Durvalumab in Kombination mit einer platinbasierten Chemotherapie und Bevacizumab, gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit Durvalumab und Bevacizumab mit oder ohne Olaparib bei neu diagnostizierten Patientinnen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs ohne BRCA-Mutationen im Tumor. Ergebnisse aus einer Zwischenanalyse zeigen unter der Kombinationstherapie aus Olaparib, Durvalumab, Chemotherapie und Bevacizumab eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) im Vergleich zur Behandlung mit einer Chemotherapie plus Bevacizumab.
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Medizin
Studie der German Breast Group (GBG) in Zusammenarbeit mit der AGO-B

GBG Jahrestreffen: SASCIA-Studie: Sacituzumab Govitecan in der postneoadjuvanten Therapie des frühen HER2-negativen Mammakarzinoms

SASCIA ist eine prospektive, internationale, multizentrische, randomisierte, offene Phase-III-Studie, in der die Wirksamkeit und Sicherheit des Antibody-Drug-Konjugats (ADC) Sacituzumab Govitecan (SG) als postneoadjuvante Therapie mit einer Chemotherapie (Platin-basiert oder Capecitabin) nach Wahl des Arztes/ der Ärztin bei HER2-negativen Patient:innen (TNBC oder HR-positiv) mit hohem Rückfallrisiko, die nach neoadjuvanter Chemotherapie eine Resterkrankung aufweisen, verglichen wird. Das primäre Studienziel ist das invasive krankheitsfreie Überleben (iDFS). Prof. Dr. Frederik Marmé, Mannheim, erläutert im Video die Details der Studie.
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BNGO

Nebenwirkungsmanagement in der Therapie des Mammakarzinoms – was bei Einsatz neuer Substanzen beachtet werden muss

Supportive Maßnahmen und das Management von therapieassoziierten Nebenwirkungen spielen besonders in der ambulanten Therapie von Krebserkrankungen eine große Rolle. Diese bilden die Grundlage der praktischen Durchführung im überwiegend nicht-stationären Setting und ermöglichen weitgehend den Erhalt eines „normalen“ Lebens der Patient:innen zwischen und nach den Therapien im häuslichen Umfeld. In den letzten Jahren sind zahlreiche neue Medikamente und Therapiekonzepte für die Behandlung von Patient:innen mit Brustkrebs in Studien klinisch geprüft und viele mittlerweile auf den Markt gekommen. Diese werden nun auch in der „Real World“ in den gynäko-onkologischen Praxen des BNGO eingesetzt. Mit den Substanzen, die in den Therapiealgorithmus integriert worden sind, kommen neue Herausforderungen auf das therapeutische Team, aber auch auf die Patient:innen selbst zu. Wir sprachen mit PD Dr. Rachel Würstlein, Leitende Oberärztin Brustzentrum LMU Klinikum München, über ihre Erfahrungen mit dem Therapiemanagement bei den neuen Substanzen an einem Universitätsklinikum und ihre Tipps für die Praxis.
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Prostatakarzinom

mCRPC: Kombination Olaparib plus Abirateron verlängert das rPFS unabhängig vom Mutationsstatus

Nachdem der PARP-Inhibitor Olaparib in der PROfound-Studie bei Patientinnen mit einem metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) mit einer homologen Rekombinationsreparatur (HRR)-Genmutation seine günstige Wirkung auf das radiografische progressionsfreie Überleben (rPFS) unter Beweis stellen konnte, wurde dies jetzt auch in der PROpel-Studie für alle Patientinnen unabhängig vom Mutationsstatus nachgewiesen.
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Medizin

Erstlinientherapie des mCRPC: Olaparib-Abirateron-Kombinationstherapie in der EU zugelassen

Olaparib wurde in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon in der Europäischen Union zur Behandlung Erwachsener mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) zugelassen, bei denen eine Chemotherapie klinisch nicht indiziert ist (1). Die Zulassung durch die Europäische Kommission basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie PROpel (2) und folgt auf die positive Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel in der EU (CHMP) im November 2022. Die Kombinationstherapie verlängerte das mediane radiologische progressionsfreie Überleben auf über 2 Jahre in diesem Stadium (2).
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Medizin
ESMO 2022: OS-Daten für die 1L-Erhaltungstherapie mit Olaparib

Erhaltungstherapie beim fortgeschrittenen OC – jetzt noch mehr Gründe für Olaparib

Olaparib bietet als erster und bisher einziger PARP-Inhibitor gleich zwei Therapieoptionen für die 1L-Erhaltungstherapie des fortgeschrittenen high-grade epithelialen Ovarialkarzinoms. Voraussetzung für die Therapie ist dabei ein Ansprechen auf die vorherige Platin-basierte Erstlinien-Chemotherapie +/- Bevacizumab sowie der jeweilige Biomarkerstatus.1,2
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Ovarialkarzinom

Non-gBRCA-mutiertes, platinsensibles, rezidiviertes Ovarialkarzinom: Triple-Therapie mit Olaparib + Durvalumab + Bevacizumab ist vielversprechend

Die Phase-II-Studie MEDIOLA untersuchte Wirksamkeit und Sicherheit von Olaparib + Durvalumab (O+D) und Olaparib + Durvalumab + Bevacizumab (O+D+B) bei Patientinnen mit nicht-Keimbahn BRCA-mutiertem (non-gBRCAm), platinsensiblem und rezidiviertem Ovarialkarzinom (PSR OC). Auf dem ESMO 2022 präsentierte Susana Banerjee die finale Analyse des Gesamtüberlebens (OS) und des krankheitsfreien Überlebens (DCR) in der 56. Woche für die O+D- und die O+D+B-Kohorte.
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Medizin

Ovarialkarzinom: Langzeitüberleben unter Olaparib durch aktuelle Studiendaten bestätigt

Auf dem diesjährigen ESMO-Kongress wurden aktuelle Daten von 2 Phase-III-Studien zu Olaparib beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom vorgestellt. Das 5-Jahres-Follow-up der Phase-III-Studie PAOLA-1 zeigte: 65,5% der Patientinnen im Bevacizumab + Olaparib-Arm überlebten 5 Jahre im Vergleich zu 48,4% der Patientinnen, die mit Bevacizumab + Placebo behandelt wurden. Die 2. Phase-III-Studie SOLO1 ergab, dass 67% der Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom und BRCA1/2-Mutation, die mit Olaparib behandelt wurden, nach 7 Jahren noch am Leben waren gegenüber 47% unter Placebo. Diese neuen Daten unterstreichen die Relevanz von Olaparib in der Erstlinien-Erhaltungstherapie.
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Medizin

Olaparib: Zulassung bietet Patientinnen mit BRCA1/2-mutiertem HER2-negativen Mammakarzinom im Frühstadium eine neue Behandlungsoption

Olaparib wurde in der Europäischen Union (EU) als Monotherapie oder in Kombination mit einer endokrinen Therapie für die adjuvante Behandlung von erwachsenen Patientinnen mit BRCA1/2-Keimbahnmutationen zugelassen, die an einem humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor 2 (HER2)-negativen Mammakarzinom im Frühstadium erkrankt sind und ein hohes Rezidivrisiko aufweisen. Die Patientinnen müssen zuvor mit einer neoadjuvanten oder adjuvanten Chemotherapie behandelt worden sein (1).

 
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Ovarialkarzinom

Homologe Rekombinationsdefizienz (HRD): Neuer Biomarker beim neu diagnostizierten fortgeschrittenen Ovarialkarzinom

Bisher wurde als prädiktiver Marker für den Einsatz von Substanzen, die gegen Tumorzellen mit Defekten in der homologen Rekombination gerichtet sind, der Nachweis von pathogenen Mutationen der BRCA1/2-Gene genutzt. Inzwischen ist beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom zusätzlich der HRD-Status basierend auf der genomischen Instabilität (GI) relevant – mit entscheidenden Folgen für die individuelle Therapieplanung.
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Mammakarzinom

TNBC: Update – „the new kids on the block”

Lange Zeit war die einzige systemtherapeutische Option beim triple-negativen Mammakarzinom (TNBC) die Chemotherapie – sowohl in der kurativen als auch der metastasierten Situation. Dies hat sich in letzter Zeit entscheidend geändert, die neuen zielgerichteten biologischen Therapieansätze haben zu einem Paradigmenwechsel geführt. Zu nennen sind hier die Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICIs), die im metastasierten Setting bereits ein Standard in der ersten Therapielinie sind und deren Zulassung in der neoadjuvanten Situation unmittelbar bevorsteht. Für die BRCA-Keimbahn-mutierten Patientinnen stehen mit den PARP-Inhibitoren ebenfalls sowohl in der metastasierten als auch kurativen Situation Alternativen zur Chemotherapie zur Verfügung. Aus der Gruppe der Antibody-Drug-Conjugates (ADCs) hat sich Sacituzumab Govitecan bei vorbehandelten metastasierten Patientinnen als der Chemotherapie überlegen gezeigt. Zukünftige Ansätze beinhalten neben der Entwicklung neuer Substanzen auch die Kombination zielgerichteter Medikamente.
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Ovarialkarzinom
Rezidivtherapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms

Welcher PARP-Inhibitor für welche Patientin? – Eine Orientierungshilfe für die Praxis

Die Erhaltungstherapie mit PARP-Inhibitoren (PARPi) ist beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom (OC) Standard. In der Rezidivsituation sind aktuell Olaparib, Niraparib und Rucaparib zugelassen (1-3). Aufgrund der ähnlichen Wirksamkeit ist es in der Praxis möglicherweise schwierig, den geeigneten PARPi auszuwählen. Jedoch gibt es Unterschiede bei anderen Kriterien, die relevant sein können. Ziel dieses Artikels ist es, eine einfache und übersichtliche, Evidenz-basierte Orientierungshilfe für den klinischen Alltag vorzulegen, die es erlaubt, zwischen den PARPi besser zu differenzieren. Dabei wurde sowohl die Sichtweise von niedergelassenen und klinischen Fachspezialist:innen als auch die Expertise aus dem Bereich der Gynäkoonkologie und internistischen Onkologie berücksichtigt. Wir möchten unseren Fachkolleg:innen damit eine Unterstützung an die Hand geben, mit der die Therapiestrategie für die einzelne Patientin optimiert werden kann.
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