Neuer Radiotracer könnte Blasenkrebs-Therapieauswahl verbessern
Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hat ein Forschungsteam einen radiopharmazeutischen Molekülmarker entwickelt, der Tumore sichtbar machen kann, die das Zelloberflächenprotein Nectin-4 tragen. Dieses tritt vor allem bei Urothelkarzinomen, einer häufigen Form von Blasenkrebs, im Körper auf. Der Wirkstoffkandidat NECT-224 erwies sich in präklinischen Versuchen als stabil und wurde erstmals erfolgreich beim Menschen eingesetzt. Er könnte künftig dazu verwendet werden, jene Patient:innen besser zu identifizieren, die von Nectin-4-gerichteten Therapien profitieren, wie das Team jetzt im Journal of Medicinal Chemistry berichtet [1].
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