T-DM1 beim HER2-positiven Mammakarzinom: Erste Phase-III-Daten bestätigen das große Potenzial des innovativen Antikörper-Wirkstoff-Konjugats
Trotz aller Fortschritte in der Therapie des HER2-positiven metastasierten Mammakarzinoms schreitet die Erkrankung bei etwa der Hälfte aller Patientinnen innerhalb eines Jahres fort (1). Das innovative Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastuzumab-Emtansin (T-DM1) hat das Potenzial, die Prognose der betroffenen Frauen entscheidend zu verbessern: Bei vorbehandelten Patientinnen verlängerte T-DM1 das progressionsfreie Überleben (PFS) gegenüber der Kombination Capecitabin (Xeloda®) plus Lapatinib signifikant um 3,2 Monate – und dies bei erheblich besserer Verträglichkeit. Das belegen aktuelle Ergebnisse aus der zulassungs-relevanten Phase-III-Studie EMILIA, die erstmals auf der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) präsentiert wurden (2).