News | Beiträge ab Seite 85
Top-News
4 Min|
Mirvetuximab-Soravtansin im platinresistenten OC: frühe FRα-Testung für eine langfristige Therapieplanung1,2
Mirvetuximab-Soravtansin (MIRV) ist der Therapiestandarda im Folatrezeptor-alpha(FRα)-positiven platinresistenten Ovarialkarzinom (OC) mit signifikant überlegener Wirksamkeit gegenüber Chemotherapie.2–5,* Eine aktuelle Post-hoc-Analyse der MIRV-Zulassungsstudie MIRASOL zeigt, dass der prädiktive Wert der FRα-Expression von Gewebeproben unabhängig vom Entnahmezeitpunkt war.2 Eine frühzeitige FRα-Testung ist daher entscheidend, um eine optimale Therapiesequenz im platinresistenten OC zu ermöglichen.1,2
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Gesundheitspolitik
1 Min|
Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit geplant
Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will Informationen und Vorbeugung zum Gesundheitsschutz auf Bundesebene neu organisieren.
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Prostatakarzinom
2 Min|
ASCO-GU: Zusammenhang zwischen Androgendeprivation und Nierenfunktion
Die Androgendeprivationstherapie (ADT) ist eine zentrale Behandlung des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms. Ihr Einfluss auf die Nierenfunktion ist jedoch noch nicht ausreichend erforscht. Die RADICAL-PC-Studie, deren Ergebnisse auf dem ASCO Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU) 2025 vorgestellt wurden, untersuchte, ob eine ADT zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion führt oder das Risiko eines akuten Nierenversagens (AKI) erhöht.
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Prostatakarzinom
2 Min|
ASCO-GU: G-CSF ermöglicht effektive und sichere Docetaxel-Dosierung beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakrebs
Auf dem ASCO Genitourinary Cancers Symposium (ASCO-GU) 2025 wurden neue Ergebnisse der Phase-III-Studie ARASENS vorgestellt. Die Studie untersuchte die Kombination aus Darolutamid (DARO), Androgendeprivationstherapie (ADT) und Docetaxel (DOC) bei Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (mHSPC). Während das Triplettregime das Sterberisiko um 32,5% senkte, bleibt das Risiko für febrile Neutropenie unter DOC eine Herausforderung.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Gematik: Mehr als 70 Millionen E-Patientenakten aktiviert
Die vor knapp vier Wochen angelaufene Einführung elektronischer Patientenakten (ePA) für Gesundheitsdaten kommt voran. Nach Angaben der mehrheitlich bundeseigenen Digitalagentur Gematik wurden inzwischen 70,49 Millionen E-Akten aktiviert. Damit hätten die gesetzlichen Krankenkassen die Anlage für ihre Versicherten, die nicht widersprochen haben, abgeschlossen. Auch erste private Krankenversicherungen hätten ihre Mitglieder mit einer ePA ausgestattet. Insgesamt gibt es gut 74 Millionen gesetzlich Versicherte.
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Medizin
2 Min|
Visuelle Hilfen erhöhen die Entscheidungskompetenz bei komplexen Krebstherapien
Um die Kommunikation zwischen Ärzt:innen und Krebs-Patient:innen zu verbessern, haben Forschende des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT/UCC) Dresden und der Fakultät Psychologie der Technischen Universität Dresden visuelle Hilfen zum Verständnis von Behandlungsplänen für Krebstherapien entwickelt.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Millionen leiden an akuter Atemwegserkrankung
Rund 7,9 Millionen Menschen in Deutschland leiden derzeit an einer akuten Atemwegsinfektion. Nach wie vor gibt es unter Schulkindern ungewöhnlich viele Krankheitsfälle, wie es in einem aktuellen Bericht des Robert Koch-Instituts heißt.
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Medizin
2 Min|
Video-Highlights vom ESMO-Kongress 2024
Auf dem ESMO 2024 wurden Expertinnen und Experten zu neuen Daten rund um das metastasierte Mammakarzinom interviewt. Hier finden Sie die Highlights als Videointerviews.
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News
4 Min|
Zulassungserweiterung von Cetuximab beim mCRC und r/m SCCHN: Jetzt auch zweiwöchentliche Verabreichung möglich
Cetuximab ist seit Dezember 2024 in der Europäischen Union auch für die zweiwöchentliche Verabreichung zur Behandlung des metastasierten Kolorektalkarzinoms (mCRC) sowie des rezidivierenden oder metastasierenden Plattenepithelkarzinoms im Kopf- und Halsbereich (r/m SCCHN) zugelassen (1, 2). Studien zeigen, dass die neue zweiwöchentliche Dosierung eine vergleichbare Wirksamkeit und Verträglichkeit wie das bisher übliche wöchentliche Schema aufweist (3-14). Dies gilt sowohl für die Kombination mit Chemotherapie in der Erstlinie beim mCRC als auch für spätere Therapielinien und die Behandlung von r/m SCCHN (12-14).
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Weniger Kinder und Jugendliche mit Alkoholvergiftungen
Die Zahl der Fälle von Rauschtrinken und Komasaufen unter Kindern und Jugendlichen ist nach einer Krankenkassenstudie auf ein Rekordtief gesunken. 2023 wurden bundesweit rund 7.650 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren wegen einer Alkoholvergiftung in einer Klinik behandelt – fast 28% weniger als 2022. Das ist der zweitniedrigste Stand seit der ersten Erhebung von 2006. Nur zwischen 2019 und dem ersten Corona-Jahr 2020 wurde mit 30% ein noch stärkerer Rückgang verzeichnet.
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NSCLC
2 Min|
Therapie des inoperablen NSCLC – Auf Mutationen testen und zielgerichtet behandeln
Seit Dezember 2024 steht für Erwachsene mit lokal fortgeschrittenem, inoperablem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) nach definitiver Radiochemotherapie eine neue Therapieoption zur Verfügung. Um herauszufinden, welche Patient:innen dafür geeignet sind, sollte eine frühzeitige molekularbiologische Testung erfolgen.
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Medizin
3 Min|
EGFR-mutiertes NSCLC: Zulassungsempfehlung für subkutane Verabreichung von Amivantamab
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine Zulassungserweiterung für eine subkutane (SC) Formulierung von Amivantamab in Kombination mit Lazertinib für die Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patient:innen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit Deletionen im Exon 19 des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) oder mit L858R-Substitutionsmutationen im Exon 21 sowie als Monotherapie für die Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit fortgeschrittenem NSCLC mit aktivierenden EGFR-Insertionsmutationen im Exon 20 nach Versagen einer platinbasierten Therapie empfohlen. Für diese Indikationen kann Amivantamab in den Wochen 1 bis 4 wöchentlich subkutan und ab Woche 5 alle 2 Wochen verabreicht werden.
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News
3 Min|
Neue Analysen der Zulassungsstudie TITAN ergänzen die Datenlage zu Apalutamid in der Therapie des mHSPC
Eine aktuelle Extrapolationsanalyse der Langzeitverlängerung der TITAN-Studie liefert Hinweise darauf, dass Apalutamid das langfristige Überleben von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (mHSPC) verbessern kann (1). Zudem zeigt eine Post-hoc-Analyse, dass auch Patienten mit hoher Metastasenlast und ungünstiger Prognose von der Therapie profitieren könnten (2).
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Gesundheitspolitik
1 Min|
Kassen skeptisch bei Verbesserung für Patient:innen
Patientenvertreter und Krankenkassen äußern sich skeptisch, dass beschlossene Anreize und Erleichterungen für Hausarztpraxen in der Versorgung vor Ort Wirkung zeigen. „Mit dem Gesetz wird die Vergütung der Ärztinnen und Ärzte auf jeden Fall verbessert“, sagte die stellvertretende Chefin des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherungen, Stefanie Stoff-Ahnis, der Deutschen Presse-Agentur. „Doch ob sich auch für die Patientinnen und Patienten etwas verbessert, steht in den Sternen.“
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Medizin
3 Min|
Künstliche Intelligenz verbessert personalisierte Krebsbehandlung
Personalisierte Medizin zielt darauf ab, die Behandlungen auf einzelne Patient:innen maßzuschneidern. Bisher geschieht das anhand einer geringen Anzahl an Parametern, mit denen der Krankheitsverlauf vorhergesagt werden soll. Um aber die komplexen Zusammenhänge bei Krankheiten wie Krebs zu verstehen, reichen diese wenigen Werte oft nicht aus. Forschende haben nun für dieses Problem einen neuen Lösungsansatz entwickelt.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Legalisierung von Abtreibungen vorerst gescheitert
Ein Gesetzesvorhaben zur Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in den ersten 12 Wochen ist vorerst gescheitert. Der Rechtsausschuss des Bundestags entschied, keine Abstimmung über den entsprechenden Gesetzentwurf im Bundestag zu ermöglichen. Dafür wäre eine Sondersitzung des Ausschusses nötig gewesen - für die es, unter anderem durch den Widerstand von Union und FDP, keine Mehrheit gab. Bis zum Abend hatte der Ausschuss überdie umstrittene Materie debattiert.
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Medizin
3 Min|
Die Europäische Kommission erteilt die Zulassungserweiterung für Dostarlimab plus Carboplatin-Paclitaxel für alle erwachsenen Patientinnen mit primär fortgeschrittenem/rezidivierendem Endometriumkarzinom
GSK gab am 20. Januar 2025 bekannt, dass die Europäische Kommission Dostarlimab in Kombination mit Carboplatin-Paclitaxel (Chemotherapie) für die Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patientinnen mit primär fortgeschrittenem oder rezidivierendem Endometriumkarzinom (EC) zugelassen hat, für die eine systemische Therapie infrage kommt. Diese Zulassung erweitert die bisherige Indikation für Dostarlimab plus Carboplatin-Paclitaxel in der Europäischen Union (EU) auf Patientinnen mit Mismatch-Reparatur-profizienten (MMRp)/mikrosatellitenstabilen (MSS) Tumoren1, die etwa 75 % der Patientinnen mit Endometriumkarzinom ausmachen und die einen hohen Bedarf an Behandlungsoptionen zusätzlich zur Standardtherapie mit Carboplatin-Paclitaxel haben.2
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Malignes Melanom
2 Min|
Malignes Melanom: Immuntherapie mit langfristigem Nutzen
Die Updates zweier zulassungsrelevanter KEYNOTE-Studien zeigen die Wirksamkeit der immunonkologischen Therapie mit dem Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab über bis zu 7 Jahre.
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Medizin
3 Min|
Hörschutz bei Chemotherapie: Natriumthiosulfat reduziert Ototoxizität
Natriumthiosulfat ist nun als einziges von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassenes Präparat zur Vorbeugung einer Cisplatin-induzierten Ototoxizität bei Kindern in Deutschland verfügbar. Die Substanz soll helfen, das Risiko von Hörschäden bei jungen Patient:innen unter einer Cisplatin-Chemotherapie zu verringern und so deren Lebensqualität langfristig zu verbessern.
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Kolorektales Karzinom
2 Min|
ASCO-GI: Kein signifikanter Vorteil durch Trifluridin/Tipiracil bei molekularer Residualerkrankung nach Darmkrebsresektion
Auf dem Gastrointestinal Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GI) 2025 wurden die Ergebnisse der ALTAIR-Studie, einer randomisierten, doppelblinden Phase-III-Studie, vorgestellt. Die Studie untersuchte, ob Trifluridin/Tipiracil (FTD/TPI) das rückfallfreie Überleben (DFS) bei Patient:innen mit molekularer Residualerkrankung nach kurativer Resektion von kolorektalem Karzinom (CRC) verlängern kann.
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Hepatozelluläres Karzinom
2 Min|
ASCO-GI: Kombinationstherapie mit Camrelizumab und Apatinib verbessert progressionsfreies Überleben bei Leberkrebs
Auf dem Gastrointestinal Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GI) 2025 wurden die Ergebnisse der Phase-II-Studie CAP-ACE vorgestellt, die den Nutzen einer Kombinationstherapie aus Camrelizumab (PD-1-Inhibitor) und Apatinib (Tyrosinkinase-Inhibitor) mit transarterieller Chemoembolisation (TACE) bei nicht resezierbarem hepatozellulärem Karzinom (HCC) untersuchte. Die Studie zeigte, dass die zusätzliche Gabe von Camrelizumab und Apatinib das progressionsfreie Überleben (PFS) signifikant verlängerte und die Ansprechraten im Vergleich zur alleinigen TACE-Therapie deutlich verbesserte.
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