News | Beiträge ab Seite 40
Medizin
Präzise Brustkrebsdiagnostik: Ultraschall überzeugt bei unklaren Befunden
Pro Jahr erkranken in Deutschland über 70.000 Frauen an Brustkrebs. Umso entscheidender sind präzise und verträgliche Verfahren zur Diagnostik und Nachsorge. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e. V. (DEGUM) betont in ihren Leitlinien die zentrale Rolle des Brustultraschalls [1-3]. Dieser sei nicht nur eine Ergänzung zur Mammografie, sondern ein eigenständiges, strahlenfreies und wirtschaftliches Verfahren – besonders hilfreich bei dichtem Drüsengewebe oder unklaren Befunden.
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Medizin
BrECADD – der neue Therapiestandard beim fortgeschrittenen klassischen Hodgkin Lymphom in Deutschland2
Die Aufnahme von BrECADD in die aktuelle Onkopedia-Leitlinie markiert einen bedeutenden Wandel in der Therapie des fortgeschrittenen Hodgkin Lymphoms. ADCETRIS® in BrECADD wird angewendet bei erwachsenen Patient:innen mit bislang unbehandeltem CD30+ HL im Stadium IIB mit Risikofaktoren, III oder IV.3 Die Kombination aus dem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat ADCETRIS® mit Etoposid, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Dacarbazin und Dexamethason (BrECADD) hatte sich bereits seit Dezember 2023 als der neue Therapiestandard für Patient:innen bis einschließlich 60 Jahre laut der Onkopedia-Leitlinie etabliert. BrECADD bietet sowohl hinsichtlich des progressionsfreien Überlebens (PFS), der therapieassoziierten Toxizität (TRMB) als auch der Lebensqualität4 signifikante Vorteile.1
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Medizin
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Positive CHMP-Empfehlung für Daratumumab bei Smouldering Myelom mit hohem Risiko
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Empfehlung für die Zulassung von Daratumumab als subkutane Monotherapie bei erwachsenen Patient:innen mit Smouldering Myelom (SMM) und hohem Risiko für das Fortschreiten zu einem Multiplen Myelom (MM) ausgesprochen [1]. Sollte die Europäische Kommission dieser Empfehlung folgen, stünde erstmals eine zugelassene Behandlungsoption für diese Patientengruppe zur Verfügung [2].
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
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Gesundheitspolitik
Ministerium kritisiert Masken-Sonderbericht
Das Bundesgesundheitsministerium distanziert sich von einem jetzt vorliegenden Bericht einer Sonderermittlerin zu umstrittenen Masken-Beschaffungen in der Corona-Pandemie. Man mache „sich die Aussagen der Sachverständigen Beraterin nicht zu eigen“, heißt es in einem Bericht des Ministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuerst berichtete der „Spiegel“ darüber.
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Medizin
AMPLITUDE-Studie: Niraparib-Kombination zeigt Überlegenheit bei HRR-mutiertem mHSPC
Neue Daten der AMPLITUDE-Studie weisen auf eine signifikante Überlegenheit von Niraparib in Kombination mit Abirateron plus Prednison (Abirateron/P) gegenüber Abirateron/P bei klinisch relevanten Endpunkten in der Behandlung von Patienten mit hormonsensitivem metastasiertem Prostatakarzinom (mHSPC) und Veränderungen in Genen der homologen Rekombinationsreparatur (HRR) hin. Dies sind Ergebnisse der Phase-III-Studie AMPLITUDE, die auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2025 in Chicago präsentiert wurden.
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Medizin
KI verbessert CT-Verlaufskontrollen bei Lungentumoren
Bei der Behandlung von Krebserkrankungen spielen regelmäßige Verlaufskontrollen eine zentrale Rolle. Um diese zu verbessern, hat das Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS im Rahmen eines Forschungsprojekts eine KI-basierte Software entwickelt. Sie soll helfen, Veränderungen auf CT-Bildern schneller und verlässlicher zu erkennen – mit dem Ziel, Heilungschancen zu erhöhen und Abläufe in der Klinik zu vereinfachen.
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
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Medizin
EU-Zulassung für die subkutane Formulierung von Nivolumab
Die Europäische Kommission hat eine neue Formulierung des Wirkstoffs Nivolumab zugelassen, die eine subkutane Anwendung, eine Injektionslösung als Darreichungsform sowie eine neue Dosierstärke (600 mg/Durchstechflasche) umfasst [1]. Diese Formulierung in Kombination mit rekombinanter humaner Hyaluronidase (rHuPH20) ist zur Behandlung Erwachsener über mehrere zugelassene Indikationen bei soliden Tumoren hinweg zugelassen [1]. Sie kann als Monotherapie, als Erhaltungstherapie nach einer initialen intravenösen Kombination mit Ipilimumab sowie in Kombination mit Chemotherapie oder Cabozantinib eingesetzt werden [1].
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SCLC
ASCO 2025
Durchbruch beim SCLC: Bispezifischer T-Zell-Engager Tarlatamab reduziert Mortalitätsrisiko in der Zweitlinie um 40%
Der bispezifische T-Zell-Engager (BiTE) Tarlatamab, der die Zielstrukturen Delta-like Ligand 3 (DLL3) auf Tumorzellen und CD3 auf T-Zellen adressiert, wird schon seit einiger Zeit als potenzieller Gamechanger beim vorbehandelten kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC) gehandelt. Die primären Daten der Phase-III-Studie DeLLphi-304, die bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2025 als Late Breaking Abstract vorgestellt wurden und einen signifikanten und klinisch relevanten Überlebensvorteil gegenüber einer Chemotherapie nach lokaler ärztlicher Wahl zeigen, konnten die hohen Erwartungen erfüllen [1]. Angesichts der bislang eingeschränkten Therapiemöglichkeiten in diesem Setting sind die Studienergebnisse von größter Bedeutung und könnten den Weg für einen zukünftigen neuen Therapiestandard beim rezidivierten Kleinzeller bahnen.
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Gesundheitspolitik
CDU gegen höhere Kassenbeiträge für Gutverdiener
Die CDU lehnt Vorschläge der mitregierenden SPD zu höheren Krankenkassenbeiträgen für Menschen mit höheren Einkommen ab. „Das ist nicht gedeckt im Koalitionsvertrag“, sagte Generalsekretär Carsten Linnemann nach Sitzungen der CDU-Spitzengremien in Berlin.
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Medizin
Nierenkrebs: OpeRa-Studie bestätigt Sicherheit und Wirksamkeit der roboterassistierten Nierenteilresektion
Die operative Entfernung von Nierentumoren bei Erhalt der Niere und somit der Nierenfunktion ist ein Bestandteil der Behandlung von Nierenkrebs. Neben der offenen Operation kommt zunehmend die minimalinvasive Methode mit mehreren kleinen Inzisionen zum Einsatz. Hierbei werden vermehrt roboterassistierte Operationssysteme verwendet. Ziel der Studie OpeRa1 war es, die roboterassistierte Nierenteilresektion (RAPN) mit der offenen Nierenteilresektion (OPN) bei komplexen Nierentumoren zu vergleichen.
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Gesundheitspolitik
Corona: Schwarz-Rot einig über Aufarbeitung
5 Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie wollen Union und SPD im Bundestag die Aufarbeitung der Maßnahmen und Versäumnisse angehen. Die Koalitionspartner einigten sich auf die Einsetzung einer Enquete-Kommission, wie beide Fraktionenmitteilten.
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Medizin
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Zulassungsempfehlung für Ibrutinib zur Behandlung von Patient:innen mit zuvor unbehandeltem Mantelzell-Lymphom
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Empfehlung für die Zulassung von Ibrutinib als Erstlinientherapie für das Mantelzell-Lymphom (MCL) ausgesprochen. Die Empfehlung betrifft Ibrutinib in Kombination mit Rituximab, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin und Prednisolon (R-CHOP) abwechselnd mit Rituximab, Dexamethason, hochdosiertem Cytarabin und Cisplatin (R-DHAP) ohne Ibrutinib, gefolgt von einer Ibrutinib-Monotherapie, als Therapie für erwachsene Patient:innen mit zuvor unbehandeltem MCL, die für eine autologe Stammzelltransplantation (ASCT) in Frage kommen [1, 2].
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Thorakale Tumoren
Pneumologie im Klimawandel: Neues Positionspapier der DGP
Steigende Temperaturen, mehr Allergene und Schadstoffe in der Luft und häufigere Extremwetter. Die Auswirkungen des Klimawandels betreffen Patient:innen mit Lungenerkrankungen in besonderem Maße – und damit die Pneumologie. Die Taskforce Klimawandel und Gesundheit der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hat ein neues Positionspapier veröffentlicht, das die Komplexität des Themas umfassend beleuchtet und gleichzeitig konkrete Empfehlungen gibt, wie die Widerstandskraft von Patient:innen und von Gesundheitssystemen gestärkt werden kann.
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Medizin
CHMP-Empfehlung für Cabozantinib bei fortgeschrittenen NET
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme für Cabozantinib zur Behandlung von Patient:innen mit fortgeschrittenen, bereits systemisch vorbehandelten neuroendokrinen Tumoren (NET) abgegeben. Die Entscheidung basiert auf den Ergebnissen der multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, prospektiven Studie CABINET. Die Studienergebnisse, die Daten zu Patient:innen mit fortgeschrittenem NET des Pankreas (pNET) und außerhalb des Pankreas (epNET) umfassten, wurden auf der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für medizinische Onkologie (ESMO) 2024 vorgestellt und im New England Journal of Medicine publiziert.
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Gesundheitspolitik
Krankenkassen zum Jahresauftakt wieder mit Plus
Die gesetzlichen Krankenkassen weisen nach einer Welle kräftiger Beitragserhöhungen zu Jahresbeginn wieder schwarze Zahlen aus. Nach den ersten 3 Monaten in 2025 stand ein Überschuss von 1,8 Milliarden Euro zu Buche, wie das Bundesgesundheitsministerium in Berlin mitteilte. Die Reserven der 94 Krankenkassen lagen Ende März bei 3,6 Milliarden Euro. Dies entsprach aber nur der Hälfte der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve von 0,2 Monatsausgaben der Kassen.
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Medizin
Nebenwirkungen und Unverträglichkeit in der CP-CML Therapie1,*
Bei Patient:innen mit chronisch-myeloischer Leukämie (CML) birgt neben einem Therapieversagen auch das Auftreten von Nebenwirkungen und Unverträglichkeit auf die Therapie das Risiko einer Progression.2-5
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Medizin
Darolutamid: CHMP empfiehlt neue EU-Zulassung bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur hat die Zulassung von Darolutamid in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) empfohlen. Die Empfehlung stützt sich auf die positiven Ergebnisse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie ARANOTE.
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Gesundheitspolitik
EuGH-Gutachten: Mehr Zeit für Klagen bei Impfschäden gefordert
Impfschäden nachzuweisen gilt als schwierig, oft gehen Betroffene erst Jahre später gegen die Hersteller vor. Die Generalanwältin am Europäischen Gerichtshof (EuGH) meint: Den Geschädigten wird es zu schwer gemacht.
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Medizin
Darmkrebs: Genveränderungen bestimmen, wo sich Metastasen bilden
Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs. Trotz rückläufiger Sterblichkeitsraten zählt das kolorektale Karzinom weiterhin zu den häufigsten Tumorarten weltweit und verursacht etwa 10% aller krebsbedingten Todesfälle. Prognostisch ungünstig wirkt sich vor allem die Metastasierung aus – typischerweise in Leber und Lunge, seltener im Gehirn. Ein Team um Dr. Dr. Björn Sander, Pathologe an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), hat untersucht, wie genetische Veränderungen die Bildung von Metastasen beeinflussen.
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Medizin
Lungenkrebs-Früherkennung: Jährliche CT-Untersuchung für Raucher:innen
Langjährige, starke Raucher:innen können künftig einmal im Jahr eine kostenlose Untersuchung zur Früherkennung von Lungenkrebs nutzen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, dass die Niedrigdosis-Computertomographie zur Früherkennung künftig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Die CT-Untersuchung kann alle 12 Monate durchgeführt werden.
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