Journal Onkologie

News | Beiträge ab Seite 259

Medizin

EMA akzeptiert die Einreichung von Zoledronsäure für die adjuvante Therapie bei Frauen mit Brustkrebs in Kombination mit einer antihormonellen Therapie

Die Europäische Arzneimittelagentur (European Medicines Agency; EMA) hat das Zulassungsdossier für die adjuvante Therapie von prämenopausalen Brustkrebspatientinnen mit 4 mg Zoledronsäure in Kombination zur endokrinen Therapie akzeptiert. Das eingereichte Dossier basiert auf den Daten der Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group Trial 12 (ABCSG-12)-Studie, die eine signifikante Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens durch die zusätzliche Zoledronat-Gabe bei diesen Patientinnen demonstriert hat.
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Kostenlose ärztliche Sprechstunde zum Thema Brustkrebs am 1.02.10

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen und die Diagnose ist schockierend. Der Verein Brustkrebs Deutschland e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, betroffene Frauen und Angehörige zu beraten und zu unterstützen. Im Oktober 2006 wurde die erste kostenlose Brustkrebs-Hotline in Deutschland ins Leben gerufen. Informationssuchende haben die Möglichkeit, sich unter der Telefonnummer 0800 0117 112 über das Thema Brustkrebs zu informieren und auszutauschen. Im Rahmen dieser Initiative findet monatlich eine gebührenfreie Ärztesprechstunde mit führenden Brustkrebs-Experten statt. Betroffene und Angehörige können sich an folgendem Termin informieren:
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Wie wirksam ist die spezialisierte ambulante Palliativversorgung?

Die 2007 vom Gesetzgeber eingeführte spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) in der Betreuung Sterbender soll - in Ergänzung zu den jeweils regional vorhandenen Versorgungsangeboten - Sterbenden mit ausgeprägter Symptomatik, so weit wie realisierbar, ein Sterben zuhause ermöglichen. Ein mit diesem Jahr gestartetes Forschungsprojekt, unter Leitung des Soziologen Prof. Dr. Werner Schneider und durchgeführt in enger Kooperation mit bayerischen Klinikern und Hospizmitarbeitern, untersucht diese neue Versorgungsform und soll dadurch die Voraussetzungen für eine zielgerichtete Weiterentwicklung und Sicherung von SAPV-Qualitätsstandards schaffen.
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Trabectedin plus PLD für die Rezidivtherapie des platin-sensitiven Ovarialkarzinoms zugelassen

Bei Frauen mit rezidivierendem, platin-sensiblem Ovarialkarzinom hat Trabectedin in Kombination mit pegyliertem liposomalem Doxorubicin (PLD) gegenüber der Monotherapie mit PLD das progressionsfreie Überleben und die klinische Ansprechrate in einer prospektiven multizentrischen randomisierten Phase-III-Studie signifikant verbessert. (1) Seit November 2009 ist Trabectedin in Kombination mit PLD für diese Indikation neu zugelassen.
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Neue Prostatakarzinom-S3-Leitlinie: Teil I des Patientenratgebers jetzt online

Noch nie war Patientenaufklärung so hochwertig: Der erste Teil der begleitenden Patientenleitlinie zur neuen ärztlichen S3-Prostatakarzinom-Leitlinie steht ab sofort allen Interessierten in der Endfassung online zur Verfügung. Der Ratgeber mit dem Titel "Prostatakrebs I - lokal begrenztes Prostatakarzinom" beinhaltet das beste derzeit verfügbare Fachwissen der medizinischen Leitlinie in laienverständlich übersetzter Form.
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Schulung für Onkologen soll Kommunikation mit Patienten verbessern

Berichte von Betroffenen bestätigen immer wieder: In der Kommunikation zwischen Ärzten und Krebs-Patienten gibt es Schwachstellen. So sind beispielsweise bei einer Darmkrebserkrankung verschiedene Therapieoptionen möglich, was ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patient erforderlich macht. Häufig sind Betroffene jedoch mit der Aufklärung über die möglichen Behandlungswege unzufrieden und fühlen sich von ihren Ärzten nicht ausreichend informiert.

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Metastasiertes Kolorektalkarzinom: FOLFIRI Kombinationschemotherapie der ersten Wahl

Kombinationschemotherapien waren in den letzten Jahren die Basis des Fortschritts beim metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) und bleiben auch in der Ära der zielgerichteten Therapien unverzichtbar. Firstline-Therapie der Wahl ist die Kombination von Irinotecan plus infusionalem 5-Fluorouracil/Folinsäure (FOLFIRI), die über einen langen Zeitraum ohne kumulative Toxizität gegeben werden kann. Ein weiterer Vorteil von FOLFIRI ist die gute Kombinierbarkeit sowohl mit Bevacizumab als auch mit Cetuximab.

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Prostatakrebs: Wirkstoff Abirateron blockiert Hormonproduktion

Wissenschaftler reagieren derzeit enthusiastisch auf ein neues Medikament gegen aggressiven Prostatakrebs. Sie loben Abirateron als den größten Durchbruch seit 70 Jahren. Das Medikament könnte bis zu 80 Prozent aller Patienten mit der tödlichen Form der Krankheit helfen, die gegen die derzeit verfügbaren Formen der Chemotherapie resistent sind. Die Wirkung von Abirateron beruht auf der Blockierung der Hormone, die die Krebserkrankung vorantreiben. Das Institute of Cancer Research hofft, dass eine einfache Form des Wirkstoffes in ein oder zwei Jahren als Tablette zur Verfügung stehen wird, berichtet die BBC. Derzeit läuft ein bereits weit fortgeschrittener klinischer Test, an dem weltweit 1.200 Patienten teilnehmen. Weitere Tests sollen im Laufe dieses Jahres folgen. Details der Studie wurden im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht.
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Glückshormon Serotonin fördert Kolonkarzinom-Wachstum

Eine neue Funktion des auch als Glückshormon bekannten Serotonin hat ein Wissenschaftlerteam der Universität und des Universitätsspitals Zürich entdeckt. Offenbar fördert der Neurotransmitter durch die Beeinflussung der Tumorgefässe das Wachstum von Dickdarmkrebs. In einer experimentellen Studie mit Mäusen war die Gruppe um Pierre-Alain Clavien auf diesen Mechanismus aufmerksam geworden. Die Ergebnisse werden im Juli in der Fachzeitschrift Cancer Research veröffentlicht und würden den Forscher zufolge "einen viel versprechenden Angriffspunkt für die Prävention und Behandlung des Kolonkarzinoms darstellen". So könnte die Therapie mit bereits verfügbaren und zurzeit anderweitig eingesetzten Serotonin-Blocker das Langzeitüberleben verbessern.
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Fibroblasten-Wachstumsfaktor essentiell zur Kolonkarzinom-Entstehung

Dickdarmkrebs ist einer der am besten untersuchten Formen des menschlichen Krebs. Obwohl die grundlegenden molekularen Ursachen der Tumorentstehung bekannt sind, erbrachte eine Übertragung dieser Kenntnisse für die Entwicklung therapeutischer Ansätze bisher nur wenig. Auf histologischer Ebene zeigte sich, dass kolorektale Tumoren trotz identischer genetischer- und epigenetischer Alterationen der einzelnen Tumorzellen heterogen aufgebaut sind. Eine kleine Zahl von Tumorzellen mit besonderen Eigenschaften findet sich an der infiltrativen Invasionsfront, die den Übergang vom Tumor in das normale umgebenden Gewebe repräsentiert.
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Brustkrebs: Test zur Bestimmung der Genaktivität optimiert Therapieplanung

Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Wird Brustkrebs früh erkannt, liegt die Überlebensrate heute bei über 70 Prozent. Jedoch entwickeln etwa 30 Prozent der Patientinnen mit Mammakarzinom im Stadium 1 oder 2 innerhalb von fünf bis zehn Jahren Metastasen. Diese Frauen mit einem erhöhten Rückfallrisiko müssen frühzeitig identifiziert und dann gezielt adjuvant therapiert werden.
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Neuer Test auf Genaktivität unterstützt Therapieplanung bei Darmkrebs

Darmkrebs ist nach Lungen- und Brustkrebs die dritthäufigste Krebsart weltweit: Allein in Deutschland treten jedes Jahr über 70.000 Neuerkrankungen auf. Obwohl bei den meisten Patienten der Tumor operativ entfernt werden kann, liegt die Rezidivrate innerhalb der ersten zwei Jahre bei über 50 Prozent. Je später der Darmkrebs diagnostiziert wird, desto größer ist das Rückfallrisiko. Patienten in Stadium 3 bekommen daher routinemäßig nach der Operation eine Chemotherapie, um das Rückfallrisiko zu senken. Bei etwa 35 Prozent der Patienten wird Darmkrebs bereits in Stadium 2 diagnostiziert.
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Therapie des metastasierten hormonrefraktären Prostatakarzinoms: Update der TAX 327-Studie bestätigt Docetaxel als Therapie der Wahl

Die aktuelle Auswertung der TAX 327-Studie, einer randomisierten Phase III-Studie bei über 1.000 Patienten mit metastasiertem und hormonrefraktärem Prostatakarzinom (HRPC) bestätigt, dass die Patienten statistisch signifikant länger überleben, wenn sie alle drei Wochen mit Docetaxel plus Prednison statt mit Mitoxantron/Prednison weiterbehandelt werden. Gegenüber der ersten Auswertung aus dem Jahr 2003 hat der Überlebensvorteil noch leicht zugenommen und betrifft alle untersuchten Subgruppen. Die Ergebnisse wurden aktuell im Journal of Clinical Oncology publiziert (Berthold et al., JCO 2008, 26: 242-245).

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Intraoperative Chemotherapie: Deutsche Krebshilfe fördert Peritonealkarzinose-Schwerpunkt am Tübinger Uniklinikum

Krebszellen können sich vom Tumor lösen und streuen, Metastasen in der Bauchhöhle sind besonders gefährlich. Denn zum einen können sich die bösartigen Zellen dort relativ lange vermehren, ohne Beschwerden auszulösen. Zum anderen ist die klassische Chemotherapie hier nur begrenzt wirksam. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt am Universitätsklinikum Tübingen mit 20.000 Euro den Aufbau eines Netzwerks, um ein noch relativ junges Therapiekonzept zu etablieren: die intraoperative Chemotherapie.

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