News | Beiträge ab Seite 259
Rezidivrisiko nach Krebs: Bluttest spürt winzige Tumorreste auf
EMA akzeptiert die Einreichung von Zoledronsäure für die adjuvante Therapie bei Frauen mit Brustkrebs in Kombination mit einer antihormonellen Therapie
Kostenlose ärztliche Sprechstunde zum Thema Brustkrebs am 1.02.10
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
Wie wirksam ist die spezialisierte ambulante Palliativversorgung?
Trabectedin plus PLD für die Rezidivtherapie des platin-sensitiven Ovarialkarzinoms zugelassen
Neue Prostatakarzinom-S3-Leitlinie: Teil I des Patientenratgebers jetzt online
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Schulung für Onkologen soll Kommunikation mit Patienten verbessern
Berichte von Betroffenen bestätigen immer wieder: In der Kommunikation zwischen Ärzten und Krebs-Patienten gibt es Schwachstellen. So sind beispielsweise bei einer Darmkrebserkrankung verschiedene Therapieoptionen möglich, was ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patient erforderlich macht. Häufig sind Betroffene jedoch mit der Aufklärung über die möglichen Behandlungswege unzufrieden und fühlen sich von ihren Ärzten nicht ausreichend informiert.
Metastasiertes kolorektales Karzinom: Kombinationstherapien mit Capecitabin sind neuer etablierter Standard
Das orale Fluoropyrimidin Capecitabin (Xeloda®) ist ebenso wirksam wie 5-Fluorouracil und Folinsäure. Capecitabin ist für die Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC) in Kombination mit allen gängigen Chemotherapieschemata mit und ohne Bevacizumab (Avastin®) und ohne Einschränkung der Therapielinie zugelassen.
Metastasiertes Kolorektalkarzinom: FOLFIRI Kombinationschemotherapie der ersten Wahl
Kombinationschemotherapien waren in den letzten Jahren die Basis des Fortschritts beim metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) und bleiben auch in der Ära der zielgerichteten Therapien unverzichtbar. Firstline-Therapie der Wahl ist die Kombination von Irinotecan plus infusionalem 5-Fluorouracil/Folinsäure (FOLFIRI), die über einen langen Zeitraum ohne kumulative Toxizität gegeben werden kann. Ein weiterer Vorteil von FOLFIRI ist die gute Kombinierbarkeit sowohl mit Bevacizumab als auch mit Cetuximab.
Europaweite Zulassung für Cetuximab zur Erstlinienbehandlung des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms beantragt
Prostatakrebs: Wirkstoff Abirateron blockiert Hormonproduktion
Glückshormon Serotonin fördert Kolonkarzinom-Wachstum
Fibroblasten-Wachstumsfaktor essentiell zur Kolonkarzinom-Entstehung
Darmkrebsprävention: Impfung könnte Immunsystem gegen Tumorzellen sensibilisieren
Brustkrebs: Test zur Bestimmung der Genaktivität optimiert Therapieplanung
Neuer Test auf Genaktivität unterstützt Therapieplanung bei Darmkrebs
Therapie des metastasierten hormonrefraktären Prostatakarzinoms: Update der TAX 327-Studie bestätigt Docetaxel als Therapie der Wahl
Die aktuelle Auswertung der TAX 327-Studie, einer randomisierten Phase III-Studie bei über 1.000 Patienten mit metastasiertem und hormonrefraktärem Prostatakarzinom (HRPC) bestätigt, dass die Patienten statistisch signifikant länger überleben, wenn sie alle drei Wochen mit Docetaxel plus Prednison statt mit Mitoxantron/Prednison weiterbehandelt werden. Gegenüber der ersten Auswertung aus dem Jahr 2003 hat der Überlebensvorteil noch leicht zugenommen und betrifft alle untersuchten Subgruppen. Die Ergebnisse wurden aktuell im Journal of Clinical Oncology publiziert (Berthold et al., JCO 2008, 26: 242-245).
Intraoperative Chemotherapie: Deutsche Krebshilfe fördert Peritonealkarzinose-Schwerpunkt am Tübinger Uniklinikum
Krebszellen können sich vom Tumor lösen und streuen, Metastasen in der Bauchhöhle sind besonders gefährlich. Denn zum einen können sich die bösartigen Zellen dort relativ lange vermehren, ohne Beschwerden auszulösen. Zum anderen ist die klassische Chemotherapie hier nur begrenzt wirksam. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt am Universitätsklinikum Tübingen mit 20.000 Euro den Aufbau eines Netzwerks, um ein noch relativ junges Therapiekonzept zu etablieren: die intraoperative Chemotherapie.