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Schmerzpatienten warten acht Jahre auf Behandlung
Der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) hat die Ergebnisse seiner Ärzte-Umfrage zur Versorgungssituation von Patienten mit chronischen Schmerzen vorgestellt. Die Studiendaten, die jetzt im „Weißbuch Schmerzmedizin“ veröffentlicht wurden, zeigten einen hohen Grad an schmerztherapeutischer Unter- und Fehlversorgung in Deutschland, sagte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, BVSD-Vorsitzender.
Ernährung nach großen Operationen
Praxisleitlinie der DGS: Nasales Fentanyl bei Tumor-Durchbruchschmerzen als die effektivste Therapie empfohlen
Der diesjährige Schmerz- und Palliativtag stand im Zeichen der neuen Praxisleitlinie zur Behandlung von Tumorschmerzen, die erstmals präsentiert wurde. Transnasal appliziertes Fentanyl wie PecFent® zur Behandlung von tumorbedingten Durchbruchschmerzen bei Patienten, die bereits eine Basis-Schmerztherapie mit Opioiden erhalten, hat den Evidenzgrad A erhalten. Es wirkt schneller als oral verabreichtes Fentanyl und ist deshalb in der Lage, Durchbruchschmerzen schnell zu coupieren, betonte Dr. Johannes Horlemann, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, Kevelaer, der für die Praxisleitlinie die wissenschaftliche Literatur der letzten fünf Jahre analysiert hat. Neben der für Leitlinien üblichen literaturbasierten Evidenz gibt die Praxisleitlinie endlich auch der Experten- und Patientenmeinung Raum.
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie: „Schmerzmedizin wird endlich Pflichtfach im Medizinstudium“
BfR zur Risikobewertung von Pflanzen und pflanzlichen Zubereitungen
G-BA bestätigt: Zusatznutzen von Eribulin beim metastasierten oder lokal fortgeschrittenen Brustkrebs
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Fortgeschrittenen Darmkrebs vor der Chemotherapie operieren? Chirurgen starten großangelegte Versorgungsstudie
Erstlinientherapie des metastasierten Kolorektalkarzinoms: Cetuximab plus FOLFIRI bewirkt signifikant längeres Gesamtüberleben bei KRAS-Wildtyp-Patienten mit leberüberschreitender Metastasierung
Die Kombination des anti-EGFR-Antikörpers Cetuximab mit dem FOLFIRI-Regime ermöglicht bei KRAS-Wildtyp-Patienten mit leberüberschreitendem metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) eine Verlängerung des medianen Gesamtüberlebens um 5,1 Monate. Dies zeigt eine retrospektive Subgruppenanalyse der Zulassungsstudie CRYSTAL, die auf einem Symposium im Rahmen des Deutschen Krebskongresses in Berlin vorgestellt wurde.
Radioaktives Arzneimittel ermöglicht die Diagnostik von Knochenmetastasen
EuGH-Expertin: Regeln der deutschen Pflegeversicherung sind rechtens
Die (Un)-Freiheit der Parlamentarier
Die Mistel – unentbehrlicher Baustein in der komplementären Krebstherapie
Brustkrebstherapie: Medizinische Leitlinien in Deutschland vor dem Umbruch
Experten fordern Register für alle Brust-Implantate
BAGP Patientenstellen begrüßen das Vorhaben der Krankenkassen private Zahnarztrechnungen prüfen zu wollen
Versorgungslücke berechnen - Wie viel Geld im Ruhestand nötig ist
Palliative Chemotherapie nach Taxan- und Anthrazyklin-Vorbehandlung: Höchster Evidenzgrad - aktualisierte AGO-Leitlinien nennen Eribulin als ein Mittel der Wahl
Wissenschaftliches Institut der AOK belegt: Preise auf dem Arzneimittelmarkt sinken immer weiter
Tumordurchbruchschmerzen: Fentanyl-Buccaltabletten schnell, stark und einfach anzuwenden
Selbst bei gut eingestellter analgetischer Basismedikation leidet die Mehrzahl der Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen unter sehr intensiven, kurzen Schmerzattacken, die für die Betroffenen extrem belastend sind. Zur raschen Kontrolle dieser tumorbedingten Durchbruchschmerzen (DBS) sollten die Patienten eine Bedarfsmedikation an der Hand haben, die die Schmerzspitzen schnell und effektiv reduziert und darüber hinaus einfach und unkompliziert anzuwenden ist. Wie der Arzt DBS-Episoden sicher erkennen und zielgerecht behandeln kann, und welche Bedeutung dabei die pharmakokinetischen Eigenschaften unterschiedlicher Opioidanalgetika haben, beleuchteten renommierte Schmerztherapeuten auf einem Symposium im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages [1].