Journal Onkologie

News | Beiträge ab Seite 250

In der Fachzeitschrift The Lancet wurden die Ergebnisse von zwei Phase-III-Zulassungsstudien zu Regorafenib vor dem Abdruck in der später erscheinenden Printausgabe online veröffentlicht. Die Daten der Studien CORRECT (Colorectal cancer treated with regorafenib or placebo after failure of standard therapy) und GRID (GIST - Regorafenib In Progressive Disease) belegen überzeugend die Wirksamkeit von Regorafenib bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) oder gastrointestinalen Stromatumoren (GIST), bei denen alle anderen Behandlungsoptionen ausgeschöpft worden sind.

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Medizin

Uroonkologie: 6 Jahre Erfahrungen mit Sorafenib bestätigen Nutzen für den Patienten

Mittlerweile liegen 6 Jahre klinische Erfahrung zum Einsatz des Tyrosinkinase-Inhibitors Sorafenib (Nexavar®) vor und damit steigen die Chancen, das fortgeschrittene Nierenzellkarzinom (mRCC) in eine chronische Erkrankung mit längeren Überlebenszeiten zu überführen. Dies betonten die Experten bei einem Symposium im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU). Über 6.000 behandelte Patienten in den Expanded Access Programmen bestätigen die gute Effektivität und das günstige Nebenwirkungsprofil von Sorafenib beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom. Aber nicht nur bei diesem Tumor gibt es Fortschritte zu berichten, auch beim Prostatakarzinom mit Knochenmetastasen schiebt sich mit Radium-223 eine Substanz in den Fokus, die bei außerordentlich guter Verträglichkeit selbst in diesem fortgeschrittenen Stadium noch Überlebensvorteile bewirkt und skelettale Ereignisse zu verhindern hilft. 

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Medizin

Radioembolisation verbessert Gesamtüberlebensrate bei Patienten mit inoperablem Darmkrebs

Die Ergebnisse eines Matched-Pair-Vergleichs von Patienten mit Darmkrebs, die in erster Linie Metastasen in der Leber aufwiesen und bei denen alle chemotherapeutischen Maßnahmen ausgeschöpft waren, haben gezeigt, dass eine zusätzliche Radioembolisation mit SIR-Spheres die Überlebenszeit im Vergleich zum alleinigen Einsatz einer bestmöglichen unterstützenden Therapie (best supportive care, BSC) erheblich verlängern konnte (1).

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Medizin

Therapieresistentes Melanom: Entzündung schützt Tumor

Schwarzer Hautkrebs ist so gefährlich, weil er dazu neigt, früh Metastasen zu bilden. Neue Behandlungsansätze nutzen unter anderem die Fähigkeit der Immunabwehr, bösartige Zellen aufzuspüren und zu zerstören. Doch diese Strategie ist oft nur vorübergehend wirksam. Warum dies so ist, haben Forscherteams der Universität Bonn und der Universitätsmedizin Mainz herausgefunden: In der durch die Behandlung verursachten Entzündungsreaktion wandeln die Tumorzellen vorübergehend ihre äußere Gestalt und werden dadurch für Abwehrzellen unsichtbar. Diese Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Verbesserung von Kombinationstherapien.

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Medizin

Direkter Nachweis von Tumorstammzellen im Blutbild

Medizinern der Arbeitsgemeinschaft Transfusionsmedizinisches Zentrum Bayreuth (TZB) ist es nun erstmals gelungen, Tumorstammzellen im Patientenblut von Krebspatienten direkt nachzuweisen. Mit dem verwendeten maintrac-Verfahren werden zirkulierende Tumorzellen von Krebspatienten identifiziert, von denen ein Anteil Tumorstammzellen sind. Tumorstammzellen sind wachstumsbefähigte Zellen, die unter Verdacht stehen, für das Entstehen von Metastasen verantwortlich zu sein. Sie verfügen über typische Stammzelleigenschaften, können sich demnach selbst erneuern und teilen.

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Medizin

US-Zulassung für Regorafenib zur Behandlung von metastasiertem Darmkrebs

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat das Krebsmedikament Stivarga® (Wirkstoff: Regorafenib) von Bayer zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom zugelassen, die bereits mit den derzeit verfügbaren Therapien (einer Fluoropyrimidin-, Oxaliplatin- und Irinotecan basierten Chemotherapie, einer Anti-VEGF-Therapie und - bei KRAS-Wildtyp - einer Anti-EGFR-Therapie) behandelt wurden. Die Zulassung für Stivarga basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie CORRECT.

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Gesundheitspolitik

Mindestens 21 europäische Sprachen vom digitalen Aussterben bedroht

Die meisten europäischen Sprachen werden in der digitalen Welt unter Umständen nicht überleben, warnt eine Studie der führenden europäischen Sprachtechnologie-Experten. In der Studie „Europe’s Languages in the Digital Age“ haben Wissenschaftler den Stand der Sprachtechnologie für 30 der ca. 80 europäischen Sprachen bewertet. Sie kommen zu dem Schluss, dass bei 21 der 30 untersuchten Sprachen ein digitaler Rückhalt nicht existiert oder bestenfalls schwach ist. Durchgeführt wurde die Studie von META-NET, einem europäischen Exzellenz-Netzwerk, in dem 60 Spitzenforschungszentren in 34 Ländern an den technologischen Grundlagen für ein multilinguales Europa arbeiten.

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Medizin

Intensivierte Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms mit Panitumumab

Die Therapie des kolorektalen Karzinoms hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, vor allem auch durch die Einführung neuer, zielgerichteter Therapien, wie monoklonale Antikörper gegen den Rezeptor des epidermalen Wachstumsfaktors (EGFR). Der vollhumane Anti-EGFR-Antikörper Panitumumab (Vectibix®) ist mittlerweile für alle Therapielinien beim kolorektalen Karzinom mit KRAS-Wildtyp zugelassen. Zur Intensivierung der FOLFOX-Chemotherapie in der Erstlinienbehandlung eingesetzt, hat er in einer Phase-III-Studie numerisch die bislang längsten Überlebenszeiten bei Tumoren mit KRAS-Wildtyp erzielt und kann außerdem den Anteil der Patienten erhöhen, bei denen eine R0-Resektion von Lebermetastasen möglich ist.

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