News | Beiträge ab Seite 247
Gesundheitspolitik
Sozialhilfe-Ausgaben: Patientenschützer sehen Pflege als Armutsrisiko
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sieht angesichts der am Donnerstag veröffentlichten Angaben zu Sozialhilfeausgaben in Deutschland Pflege als Armutsrisiko. "Immer weniger pflegebedürftige Menschen können für ihren eigenen Unterhalt sorgen", sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch am Donnerstag. "Fast die Hälfte der Pflegeheimbewohner ist auf den Staat angewiesen."
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Ärztekammer Niedersachsen: Freistellung und Anerkennung für humanitäre Hilfseinsätze von Ärzten regeln
Kriege und Krisen sind nicht nur eine ständige politische Herausforderung. Um wirkungsvoll humanitäre Hilfe zu leisten, ist es nötig, dass in ausreichendem Maße kompetente Helfer – nicht zuletzt Ärztinnen und Ärzte – zur Verfügung stehen.
Lesen Sie mehr
Medizin
Restless Legs Syndrom: In seltenen Fällen ein Hinweis auf einen Tumor
In seltenen Fällen könnten die für das Restless Legs Syndrom (RLS) typischen Symptome auf einen Tumor, der auf den Hirnstamm drückt, hinweisen. Dies legt eine aktuelle Fallstudie eines Teams um Prof. Dr. Joachim Liepert, Allensbach, nahe.
Lesen Sie mehr
Weitere Inhalte:
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
Lesen Sie 2x jährlich die digitale Ausgabe des JOURNAL HÄMATOLOGIE und bringen Sie sich auf den neuesten Stand zu Leukämien, Lymphomen, Anämien, Gerinnungsstörungen und mehr. Jetzt lesen!
Lesen Sie mehr
Medizin
Ernährungstipps für Patienten mit neuroendokrinen Tumoren oder Akromegalie
Essen und Trinken sind Grundbedürfnisse eines jeden Menschen und zugleich entscheidende Faktoren für seine Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus trägt die Ernährung maßgeblich zum allgemeinen Wohlbefinden und damit zur Lebensqualität bei. Dies gilt für Gesunde ebenso wie für Kranke. Für Patienten mit neuroendokrinen Tumoren (NET) und Akromegalie kann die Ernährung während der einzelnen Krankheitsphasen eine wichtige unterstützende Funktion haben: Sie beeinflusst nicht nur das Körpergewicht, sondern erhält oder verbessert auch die Lebensqualität und die Funktionalität im Alltag. Zudem kann die richtige Ernährung einen Beitrag dazu leisten, mögliche Nebenwirkungen der Therapie zu lindern. Mit der Broschüre „Ernährungstipps bei NET oder Akromegalie“ sollenPatienten dabei unterstützt werden, mit ihrer Erkrankung im Alltag besser zurechtzukommen.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Mehr als die Hälfte aller Pflegekräfte haben körperliche Beschwerden
Mehr als die Hälfte aller Pflegekräfte in Pflegeheimen, im ambulanten Pflegedienst und in Kliniken leidet aufgrund von Stress häufig oder regelmäßig unter körperlichen Beschwerden, ein Drittel unter psychischen Symptomen. Auslöser von Stress sind zu viel Bürokratie und Dokumentation, Arbeitsverdichtung und zu wenig Zeit pro Patient. Am wenigsten belasten Mobbing und Personalmangel. Das ergab eine online-Befragung von 240 Pflegekräften aus Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten in Deutschland, durchgeführt von DocCheck im Auftrag der Asklepios Kliniken.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Internationales Psychologenteam untersucht Zusammenhang zwischen Bombenkrieg und „German Angst“
Die „German Angst“ ist zu einem weltweit genutzten Begriff geworden, der die Eigenschaft der Deutschen charakterisieren soll, pessimistisch auf die Welt zu schauen und Untergangsszenarien heraufzubeschwören. Internationale Forscher um den Psychologen Martin Obschonka sind in einer Studie der Frage nachgegangen, ob die traumatische Erfahrung der schweren Luftangriffe auf deutsche Städte im 2. Weltkrieg in der Bevölkerung ein besonderes Angst- und Depressionsempfinden verankert hat. Die Studie ist am 19. Juni in der renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift „European Journal of Personality“ erschienen.
Lesen Sie mehr
Weitere Inhalte:
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Auf unserer Webseite journalhaema.de finden Sie unsere Berichterstattung rund um maligne und benigne Bluterkrankungen – übersichtlich, modern und immer aktuell!
Lesen Sie mehr
Medizin
Ovarialkarzinom: Intravenöses Treosulfan mit milderem Nebenwirkungsprofil als orales Treosulfan
Für wiederkehrenden Ovarialkrebs werden effektive Therapien mit mildem Nebenwirkungsprofil benötigt. Treosulfan ist ein Alkylierungsmittel, das sowohl oral als auch intravenös für die Behandlung von wiederkehrendem Ovarialkrebs eingesetzt wird. In der randomisierten Phase-III-Studie von Sehouli et al. (2017) wurden beide Verabreichungsformen miteinander verglichen. Die Autoren schlussfolgerten, dass Treosulfan für Patientinnen mit wiederkehrendem Ovarialkrebs und starker Vorbehandlung eine sichere und effektive Therapieform darstellt und das intravenöses Treosulfan aufgrund des günstigeren Nebenwirkungsprofils zu bevorzugen ist.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Viele Kassenverträge für Arzt-Diagnosen rechtswidrig
Viele Verträge zwischen Krankenkassen und Ärzten zur besseren Dokumentation von Patientendiagnosen sind nach Erkenntnissen des Bundesversicherungsamtes rechtswidrig. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Mittwoch berichtete, hat die zuständige Aufsichtsbehörde inzwischen die betreffenden Kassen aufgefordert, rechtswidrige Vertragsinhalte unverzüglich zu beseitigen oder die Verträge zu kündigen.
Lesen Sie mehr
Medizin
ASCO 2017: Gesamtansprechrate von 26,3% für Nivolumab beim fortgeschrittenem Zervixkarzinom belegt
Bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2017 wurden erstmals Daten der Phase-I/IIStudie CheckMate -358 vorgestellt. In dieser Studie wird Nivolumab (Opdivo®) zur Behandlung von Patientinnen mit fortgeschrittenem Zervix-, Vaginal- oder Vulvakarzinom untersucht, die mit einer Infektion durch humane Papillomviren (HPV) assoziiert sind. In diese Kohorte wurden 24 Patientinnen eingeschlossen, davon 19 mit einem Zervixkarzinom. In der Studie CheckMate -358 ergab die vorläufige Bewertung der Wirksamkeit bei den Patientinnen mit fortgeschrittenem Zervix-, Vaginal- oder Vulvakarzinom (n = 24) eine objektive Ansprechrate (ORR, primärer Endpunkt) von 20,8% (95%-KI: 7,1-42,2). Die Krankheitskontrollrate, definiert als der Prozentsatz der Patientinnen, die ein vollständiges oder partielles Ansprechen oder eine Stabilisierung der Erkrankung (Stable Disease) zeigten, betrug 70,8%. Das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) lag bei 5,5 Monaten (95%-KI: 3,5- n.e.), das mediane Gesamtüberleben (OS) wurde noch nicht erreicht. Ein Ansprechen konnte nur bei Patientinnen mit einem Zervixkarzinom beobachtet werden: Von den 19 Zervixkarzinom-Patientinnen zeigten 5 Patientinnen ein vollständiges oder partielles Ansprechen. Die ORR in dieser Gruppe lag bei 26,3% (95%-KI: 9,1-51,2).
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
SGS, HyPOS und PRIMAS jetzt in weiteren KV-Regionen abrechenbar
Die von der BERLIN-CHEMIE AG unterstützten Diabetes-Schulungsprogramme SGS, HyPOS und PRIMAS können im Rahmen von Disease-Management-Programmen eingesetzt und ab sofort in zusätzlichen KV-Regionen abgerechnet werden.
Die Strukturierte Geriatrische Schulung (SGS), speziell für ältere Menschen mit Diabetes konzipiert, ist ab jetzt auch in Westfalen-Lippe abrechenbar. Sie kann damit aktuell in fünf KV-Regionen abgerechnet werden. Hierzu gehören außerdem Bayern, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Die Strukturierte Geriatrische Schulung (SGS), speziell für ältere Menschen mit Diabetes konzipiert, ist ab jetzt auch in Westfalen-Lippe abrechenbar. Sie kann damit aktuell in fünf KV-Regionen abgerechnet werden. Hierzu gehören außerdem Bayern, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Lesen Sie mehr
Medizin
Hochrisiko-Mammakarzinom: Dramatische Erhöhung der pCR-Rate bei triple-negativem Brustkrebs und HR+/HER2- Tumoren durch eine Kombination von Pembrolizumab mit einer neoadjuvanten Standardchemotherapie
Immunonkologische Behandlungsansätze stehen derzeit im Fokus der klinischen Onkologie. Immer mehr Studiendaten sprechen dafür, dass eine Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren wie Pembrolizumab Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren, deren Prognose bislang eher schlecht war, neue Chancen bieten kann. Mit Spannung erwartet wurden die ersten Teilergebnisse der Phase-II-Studie I-SPY 2, die den Einfluss innovativer Substanzen, hier Pembrolizumab (KEYTRUDA®), in Kombination mit einer neoadjuvanten Standard-Chemotherapie auf die Rate an pathologischen Komplettremissionen (pCR) bei Frauen mit Hochrisiko-Mammakarzinomen untersuchte. Die vorläufigen Daten, die Dr. Rita Nanda, Chicago/IL, USA bei der 53. ASCO-Jahrestagung in Chicago/IL, USA, im Rahmen einer Oral Abstract Session präsentierte, zeigen eine klinisch relevante und bisher nicht gekannte Erhöhung der pCR-Rate unter dem Einfluss des Checkpoint-Inhibitors (1, 2).
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
MDS-Zahlen bestätigen: Behandlungsfehler seltene Ereignisse
Die an diesem Dienstag vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes der Krankenkassen (MDS) vorgelegten Zahlen zu Behandlungsfehlern unterstreichen, dass Behandlungsfehler sehr seltene Ereignisse sind: 3.564 bestätigte Fälle benennt der MDS für 2016 - davon 2.585 im Krankenhaus. Im Vergleich zum Vorjahr (4.064) ist die Zahl deutlich gesunken.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Masern mit hohem Gefährdungspotential
So mancher von den älteren Jahrgängen erinnert sich noch an die belastende Krankheit mit Bindehautentzündung und hohem Fieber. Wenn die Masern „nur“ so verliefen und folgenlos ausheilten, konnte man von Glück sagen. Auch die Immunologin beim Deutschen Grünen Kreuz e.V. in Marburg, Dr. Ute Arndt, erinnert sich gut daran, wie es war: „Im Grundschulalter hatte ich die Masern, ich dämmerte im Sommer mit 40 Grad Fieber in meinem wegen der entzündeten Augen abgedunkelten Zimmer vor mich hin und hatte immer wieder hässliche Fieberträume.“
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Weiterbildungsordnung für Ärzte muss mit Ambulantisierung der Medizin schritthalten
Die Weiterbildung zum Facharzt in der Medizin muss stärker an ambulanten Weiterbildungsinhalten orientiert werden. Das sei notwendig, um das komplette inhaltliche Spektrum der jeweiligen Fachrichtungen weiterhin in der Weiterbildung abbilden zu können, fordern Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender der Hamburger Vertreterversammlung, und Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. Der 120. Deutsche Ärztetag diskutiert unter TOP 7 voraussichtlich am 26. Mai über die Novellierung der (Muster-) Weiterbildungsordnung.
Lesen Sie mehr
Medizin
Zulassungserweiterung: Epoetin Alfa zur Behandlung der symptomatischen Anämie bei Niedrigrisiko-MDS
Die Europäische Kommission hat Epoetin Alfa (Erypo®) am 26.04.2017 zum Einsatz bei Patienten mit Myelodysplastischem Syndrom (MDS) zugelassen. Die Zulassung der Erythropoese-stimulierenden Substanz (ESA) umfasst die Behandlung von symptomatischer Anämie bei MDS-Patienten mit niedrigem bis intermediärem-1 Risiko und niedrigem Erythropoetin-Serumspiegeln (< 200 mU/ml) (1). In der DGHO-Leitlinie der Niedrigrisiko MDS wird der Einsatz von ESA, trotz fehlender Zulassung, bereits seit Jahren empfohlen (2). Erypo® stellt die erste zugelassene ESA-Therapie dar und bestätigt damit die praktischen Erkenntnisse aus dem klinischen Alltag.
Lesen Sie mehr
Medizin
Schmerztherapie: Neue Wirkstärken 60 mg/30 mg und 80 mg/40 mg retardiertes Oxycodon/Naloxon
Seit 18. April 2017 liegt die Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon Targin® in den höheren Wirkstärken 60 mg/30 mg und 80 mg/40 mg vor (1). Von den höheren Wirkstärken profitieren vor allem Patienten mit starken und stärksten Schmerzen, die bereits eine Dauertherapie mit retardiertem Oxycodon/Naloxon erhalten und eine höhere Dosis für eine wirksame Schmerzkontrolle benötigen.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Auswirkungen von Schmerzen auf die Gesellschaft kostet die EU bis zu 441 Milliarden Euro jährlich
Schmerzen sind ein Problem für Individuen sowie eine Herausforderung für Gesundheitssysteme, Volkswirtschaften und die Gesellschaft insgesamt: Jedes Jahr ist etwa jeder fünfte Europäer in Europa von chronischen Schmerzen betroffen. Dazu gehören 153 Millionen Menschen mit Migräne oder anderen beeinträchtigenden Kopfschmerzen, 200 Millionen Personen mit Störungen des Bewegungsapparates und 100 Millionen Menschen, die unter anderen Formen von chronischen Schmerzen leiden.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
GOÄ-Verhandlungen: Stecken ärztliche Mandatsträger noch immer in Interessenkonflikten?
Der Poker ist noch nicht gelaufen: Bundesärztekammer und die Privaten Krankenversicherungen (PKV) basteln weiter an einer neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Den Ärzten ist dabei wichtig, dass die Verhandler der Bundesärztekammer nicht in Interessenkonflikten stecken. "Auf dem Deutschen Ärztetag 2016 in Hamburg haben die Delegierten klar beschlossen: Die Mitglieder des Vorstands der Bundesärztekammer (BÄK) und besonders der GOÄ-Kommission sollen keine Funktionen in Gremien der PKV innehaben", erinnerte Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, am Dienstag in Essen.
Lesen Sie mehr
Medizin
Opioid-Pflaster: Unverzichtbarer Teil der Schmerzmedizin
Patienten mit tumorbedingten und nicht-tumorbedingten Dauerschmerzen benötigen eine effektive Schmerztherapie. Der Einsatz der Fentanyl- und Buprenorphin-haltigen Schmerzpflaster ermöglicht – je nach Produkt – den Aufbau nahezu konstanter Plasmaspiegel und somit eine stabile analgetische Wirkung über 3, 4 oder 7 Tage. Das breite Sortiment an Opioid-Pflastern mit der größten Wirkstärkenvielfalt in Deutschland bietet die Basis für eine individuelle, auf den Patienten abgestimmte, Schmerztherapie. Bei einem Symposium im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages vom 23. bis 25. März in Frankfurt gaben erfahrene Schmerztherapeuten praktische Tipps, wie Opioid-Pflaster richtig angewendet werden und erläuterten, welche Patienten am meisten von einer Schmerztherapie mit Opioid-Pflastern profitieren.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Hartmannbund und Pflegerat legen gemeinsame Checkliste für Krankenpflegepraktikum vor
Mit einer gemeinsam abgestimmten „Checkliste für das Krankenpflegepraktikum“ wollen der Hartmannbund und der Deutsche Pflegerat Inhalte und Aufgabenfelder des Ausbildungsabschnittes für angehende Mediziner klarer regeln. Die Liste umfasst alle Tätigkeiten, die im Wesentlichen während des dreimonatigen Krankenpflegepraktikums gelehrt, gelernt beziehungsweise übernommen werden sollten und soll den Medizinstudierenden und dem ausbildenden Pflegepersonal, aber auch den Medizinischen Fakultäten als Orientierung und Anleitung dienen.
Lesen Sie mehr