News | Beiträge ab Seite 25
Medizin
Leitlinie zu Atemwegsinfekten bei Blutkrebs überarbeitet
Menschen mit Blutkrebserkrankungen haben durch die Krankheit selbst und die Therapie ein geschwächtes Immunsystem, was zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führt. In einer überarbeiteten Leitlinie fassen Expert:innen die Erkenntnisse der vergangenen zehn Jahre über alle Viren zusammen, die Atemwegsinfekte verursachen: Wie gefährlich sind sie im Einzelnen? Wie werden sie diagnostiziert? Sind Hygienemaßnahmen erforderlich? Welche Therapie- und Impfstrategien gibt es?
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Nierenzellkarzinom
Pembrolizumab plus Axitinib zeigt anhaltende Überlegenheit nach fünf Jahren beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom
Die finalen Fünf-Jahres-Daten der Phase-III-Studie KEYNOTE-426 bestätigen die langfristige Überlegenheit von Pembrolizumab plus Axitinib gegenüber Sunitinib beim fortgeschrittenen klarzelligen Nierenzellkarzinom (RCC). Die Kombinationstherapie zeigte anhaltende Vorteile beim Gesamtüberleben, progressionsfreien Überleben und der Ansprechrate. Erstmals wurden umfassende Biomarker-Analysen durchgeführt, die wichtige Prädiktoren für das Therapieansprechen identifizierten.
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Gesundheitspolitik
Hacker-Angriff bei Ameos: Auch Patientendaten betroffen
Beim Hackerangriff auf den Klinikkonzern Ameos im Juli sind die Täter auch an Daten von Patient:innen und Mitarbeiter:innen gelangt. Über das gesamte Ausmaß konnte eine Unternehmenssprecherin noch nichts sagen. Jeder Einzelfall müsse geprüft werden. Dazu sei nun eine Internetseite geschaltet worden, auf der jeder ein Auskunftsersuchen stellen kann. Es werde dann individuell beantwortet, welche Daten in welchem Zeitraum betroffen waren. Möglich sei auch, dass keine Daten betroffen sind. Es sei sehr kleinteilig, sagte die Unternehmenssprecherin.
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
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Medizin
Neue Erkenntnisse zu Tamoxifen-Nebenwirkungen
Ein internationales Forschungsteam hat einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, über den das Brustkrebsmedikament Tamoxifen das Risiko für sekundäre Tumore in der Gebärmutter erhöhen kann. Die Studie zeigt, dass Tamoxifen den wichtigen zellulären Tumorsignalweg PI3K direkt aktiviert, und damit die bislang gängigen Modelle therapiebedingter Tumorentstehung erstmals erweitert.
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Hämatologie
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Micafungin zeigt überlegene Wirksamkeit in der Pilzprophylaxe bei pädiatrischen Leukämie-Patient:innen
Eine retrospektive Studie der Universitätsklinik Jena verglich erstmals direkt drei antimykotische Prophylaxe-Regime bei 95 pädiatrischen Leukämie-Patienten (2008-2023). Die Ergebnisse zeigen deutliche Wirksamkeitsunterschiede: Micafungin erzielte eine Durchbruchsinfektionsrate von 0%, Posaconazol 10,8% und liposomales Amphotericin B 29,4%. Die Studie liefert wichtige Real-World-Daten für die Optimierung der Pilzprophylaxe in der pädiatrischen Onkologie.
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Gesundheitspolitik
Arbeitgeber zahlen 82 Milliarden wegen Krankheit
Hohe Krankenstände und mehr Beschäftigung haben in Deutschland die Aufwendungen der Arbeitgeber für erkrankte Beschäftigte auf rund 82 Milliarden Euro im Jahr 2024 nach oben getrieben. Binnen drei Jahren seien die Kosten um 10 Milliarden Euro gestiegen, ermittelte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW).
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Auf unserer Webseite journalhaema.de finden Sie unsere Berichterstattung rund um maligne und benigne Bluterkrankungen – übersichtlich, modern und immer aktuell!
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Medizin
Aktuelle Umfrage zum Multiplen Myelom: Bedürfnisse im komplexen Behandlungsspektrum
Das Multiple Myelom (MM) ist weltweit die zweithäufigste maligne hämatologische Erkrankung [1, 2]. Insbesondere für das rezidivierte/refraktäre Multiple Myelom (RRMM) besteht aufgrund der ungünstigen Prognose ein dringender Bedarf an innovativen Therapiekonzepten. Dabei liegt der Fokus auf einer effektiven Krankheitskontrolle bei zugleich akzeptabler Toxizität sowie der nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität (QoL) [3].
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Medizin
GAWC 2025
CDK4/6 Inhibitoren in der 1L des HR+/HER2– mBC: Real-World-Daten schließen Evidenzlücken
CDK4/6 Inhibitoren (CDK4/6i) sind der Standard in der Erstlinien (1L)-Therapie des Hormonrezeptor-positiven, humaner epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor-2-negativen (HR+/HER2-) fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinoms (aBC/mBC) [1]. Grundlage hierfür sind die Phase-III-Studien PALOMA-2 (Palbociclib), MONALEESA-2 (Ribociclib) und MONARCH-3 (Abemaciclib), die jeweils gegenüber Placebo einen signifikanten Vorteil im progressionsfreien Überleben (PFS) zeigten. Aufgrund verschiedener Faktoren sind die Ergebnisse dieser Studien jedoch nicht direkt vergleichbar. Im Rahmen eines Symposiums auf dem Global Academy of Women’s Cancer (GAWC) 2025 wurde daher die Bedeutung ergänzender Real-World-Evidenz (RWE) für die Therapieentscheidung hervorgehoben.
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Gesundheitspolitik
BDPK: Änderungen am Krankenhausreformanpassungsgesetz
Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) unterstützt das Ziel der Bundesregierung, die Qualität der Krankenhausversorgung zu verbessern. Die im Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) vorgesehenen Instrumente sind jedoch aus Sicht des Verbandes nur bedingt geeignet, dieses Ziel zu erreichen. Statt die Versorgungsqualität zu steigern, würden die Regelungen überwiegend auf eine Reduzierung der Krankenhausstandorte abzielen – ohne Behandlungsqualität und regionalen Versorgungsbedarf zu berücksichtigen.
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Medizin
Neue Therapien bei Neurofibromatose Typ 1 und Desmoid-Tumoren
Seit Juli erweitert Mirdametinib nach positiver Phase-IIb-Studie die Therapiemöglichkeiten bei NF1-assoziierten plexiformen Neurofibromen. Im August folgte mit Nirogacestat die erste in Europa zugelassene systemische Behandlung für Desmoid-Tumoren. Beide Substanzen verbessern Tumorkontrolle, Symptomlast und Lebensqualität bei gut handhabbaren Nebenwirkungen.
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Gesundheitspolitik
Wadephul: Willkommenskultur für ausländische Fachkräfte
Außenminister Johann Wadephul fordert angesichts des Fachkräftemangels in Deutschland eine Willkommenskultur für ausländische Arbeitskräfte in der Gesellschaft. Er wolle die Deutschen „daran erinnern, dass wir nicht nur einen technischen Weg brauchen, um Menschen nach Deutschland zu bringen, sondern wir müssen auch eine Willkommenskultur zeigen für ausländische Fachkräfte, die wir bei uns erwarten“, sagte der CDU-Politiker nach dem Besuch einer staatlichen Fachhochschule für Gesundheitsberufe in der indonesischen Hauptstadt Jakarta.
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Medizin
Nutzung der Darmkrebsfrüherkennung in Deutschland bleibt weit hinter den Möglichkeiten zurück
Nur ein kleiner Bruchteil der anspruchsberechtigten Bevölkerung nutzt das Darmkrebs-Früherkennungsangebot, zeigt eine neue Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der BARMER Krankenversicherung [1]. Organisierte Programme könnten die Teilnahmeraten deutlich steigern.
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Gesundheitspolitik
Höhere Arzneimittel-Zuzahlungen: Künftig bis zu 20 Euro?
Die Ausgaben der Krankenkassen steigen, die Einnahmen hinken hinterher. Jetzt schlägt ein Experte vor, die Patient:innen stärker bei den Arzneimitteln zur Kasse zu bitten.
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Medizin
KI-basierte Hautkrebs-Früherkennung
Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend in der Medizin eingesetzt und spielt auch in der Dermatologie eine immer wichtigere Rolle. Während KI-Anwendungen zunächst vor allem in der Forschung etabliert wurden, finden sie inzwischen auch in der klinischen Praxis Anwendung. Durch die Analyse großer Bilddatensätze können Algorithmen klinische und dermatoskopische Aufnahmen mit hoher Genauigkeit klassifizieren. Besonders hilfreich ist dies bei der Beurteilung pigmentierter Läsionen sowie bei der Ganzkörperfotografie mit Risikobewertung auffälliger Hautveränderungen.
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Gesundheitspolitik
Arbeitgeberverbände fordern neue Art der Praxisgebühr
Angesichts steigender Zusatzbeiträge bei den Krankenkassen schlägt der Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Steffen Kampeter, eine Kontaktgebühr beim Arztbesuch vor. „Wir Arbeitgeber wollen, dass die Krankenversicherungsbeiträge endlich stabil werden. Das bedeutet aber, wir brauchen auch geringere Ausgaben. So kann eine Kontaktgebühr eine stärkere Patientensteuerung herbeiführen“, sagte er im „Berlin Playbook“-Podcast von „Politico“. Die Arbeitgeber zahlen wie die Versicherten die Krankenkassenbeiträge mit.
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Medizin
Leben mit Krebs – was ist bei einem Port zu beachten?
Mit einem Portkatheter oder kurz „Port“ können Krebsmedikamente wie z.B. eine Chemotherapie direkt in die Blutbahn geleitet, oder auch Blutproben entnommen werden. Der Vorteil: Die Ärzt:innen müssen nicht für jede Infusion oder Medikamentengabe eine Vene anstechen. Das kann zum einen manchmal schmerzhaft sein, zum anderen erhöht dieses Vorgehen das Risiko für Venenentzündungen. Infolgedessen wird es immer schwieriger, über die Vene einen Zugang zu legen. Zudem kann ein Port dazu beitragen, Krebserkrankten einen mobilen und aktiven Alltag zu ermöglichen. Antworten auf vier häufige Fragen zum Port liefert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums.
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News
Zu wenig Medizinstudienplätze gegen Ärztemangel
Beim Angebot von Medizinstudienplätzen gibt es einer Studie zufolge enorme Unterschiede unter den Bundesländern und insgesamt zu wenig angehenden Nachwuchs, um den Ärztemangel zu beheben. Zu dem Ergebnis kommt eine Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Sie stellt zugleich heraus, dass Länder, die mehr Medizinstudienplätze bereitstellten, auch bei der ärztlichen Versorgung profitieren.
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Hämatologie
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Übergewicht bei Kindern mit akuter lymphatischer Leukämie: Dauer entscheidet über Prognose
In einer prospektiven Kohortenstudie mit 794 Kindern mit akuter lymphatischer Leukämie (ALL) konnte gezeigt werden, dass nicht nur das Vorhandensein von Übergewicht oder Adipositas, sondern vor allem deren Dauer während der Behandlung maßgeblich die Überlebenschancen und das Rückfallrisiko der jungen Patient:innen beeinflusst.
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Gesundheitspolitik
Neue Regeln für die Lebendorganspende
Das Bundesgesundheitsministerium hat in einem Referentenentwurf neue Regeln für die Lebendorganspende formuliert. Die Bundesärztekammer begrüßt das Gesetzesvorhaben. „Es ist gut, wenn in Zukunft mehr Menschen, die das nach reiflicher Überlegung wünschen, eine Niere für andere geben können“, sagt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt.
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Medizin
Von der Studie in die Praxis: Lorlatinib ermöglicht nachhaltige Kontrolle beim ALK+ aNSCLC
Die Phase-III-Studie CROWN untersuchte Lorlatinib [1] als Erstlinien-Therapie im Vergleich zu Crizotinib bei Patient:innen mit zuvor unbehandeltem, anaplastische Lymphomkinase-positivem (ALK+), lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (aNSCLC) [2]. Lorlatinib erzielte dabei ein signifikant längeres progressionsfreies Überleben (PFS) sowie eine hohe intrakranielle Wirksamkeit [2]. Ziel der klinischen Praxis ist es, diese Studienergebnisse auch unter Real-World-Bedingungen zu erreichen und Patient:innen eine dauerhaft stabile Behandlung zu ermöglichen, so die Expert:innen im Rahmen des internationalen Fortbildungsformats ALKconnect.
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