News | Beiträge ab Seite 195
Gesundheitspolitik
Wieler: dem Bürger mehr Eigenverantwortung zutrauen
Der Präsident der Robert Koch-Instituts hält die Corona-Pandemie nicht für beendet, traut den Bürgern inzwischen aber mehr Eigenverantwortung zu. „Nein, die Pandemie ist natürlich nicht vorbei“, sagte Lothar Wieler am Freitag beim Kongress der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) zum Thema „Sind die Gefahren der COVID-19-Pandemie gebannt?“
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine bei beruflicher Integration
Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. (BDP) und der Dachverband für Technologen/-innen und Analytiker/-innen (DVTA) kooperieren mit dem Ziel, Geflüchteten aus der Ukraine bei der beruflichen Integration zu helfen und diese auf passende Arbeitsstellen zu vermitteln.
Lesen Sie mehr
Medizin
Wie funktioniert die Tumorimpfung?
Die Krebsforschung hat in den vergangenen Jahren immense Fortschritte gemacht. Vor allem wenn man die Überlebenschancen und die Lebensqualität von Krebspatient:innen betrachtet, ist eine deutliche Verbesserung beobachtbar. Dabei gewinnen neben klassischen Therapieverfahren wie der Systemischen Chemotherapie auch neue Therapieverfahren wie die personalisierte Immuntherapie an Relevanz.
Lesen Sie mehr
Weitere Inhalte:
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
Lesen Sie 2x jährlich die digitale Ausgabe des JOURNAL HÄMATOLOGIE und bringen Sie sich auf den neuesten Stand zu Leukämien, Lymphomen, Anämien, Gerinnungsstörungen und mehr. Jetzt lesen!
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Lauterbach plant „Zwischenspurt“ für Gesetzesvorhaben bis Herbst
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will in der entspannteren Corona-Lage über den Sommer zentrale Neuregelungen für die generelle medizinische Versorgung anstoßen. Der SPD-Politiker sprach am Mittwoch in Berlin von einem „Zwischenspurt“, um mehrere Vorhaben bis zum Herbst ins Laufen zu bringen. Dabei geht es unter anderem um digitale Anwendungen wie elektronische Patientenakten und E-Rezepte, die weitere Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen und die vorgesehene kontrollierte Freigabe von Cannabis.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
WHO-Chef kritisiert Pharmafirmen – „moralisches Versagen“
Der Chef der Weltgesundheitsorganisation hat Pharmafirmen aufgefordert, ihre Preise für COVID-19-Medikamente zu senken. Während die Firmen Rekordgewinne machten, verlangten sie für diese Medikamente Preise, die für arme Länder nicht erschwinglich seien, kritisierte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Er sprach von moralischem Versagen. Tedros nannte keine Firma beim Namen.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Marburger Bund und VKA einigen sich auf Tarifabschluss für Klinikärzte
Nach dreitägigen Verhandlungen haben sich die Verhandlungskommissionen des Marburger Bundes und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) auf einen Tarifabschluss geeinigt. Der neue Tarifvertrag sieht eine Reihe von Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen vor, unter anderem zusätzliche Urlaubstage. Die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern steigen rückwirkend zum 1. Oktober 2021 um 3,35%. Bereits zum 1. Januar 2023 soll angesichts der Preisentwicklung erneut über die Gehälter verhandelt werden.
Lesen Sie mehr
Weitere Inhalte:
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Auf unserer Webseite journalhaema.de finden Sie unsere Berichterstattung rund um maligne und benigne Bluterkrankungen – übersichtlich, modern und immer aktuell!
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Hilfe für geflüchtete Behinderte und Pflegebedürftige aus der Ukraine
Geflüchtete Menschen mit Behinderung und Pflegebedürftige aus der Ukraine können sich für den Erhalt von Hilfsangeboten von einer neuen Kontaktstelle des Bundes unterstützen lassen. Geschaffen wurde die Stelle von den Bundesministerien für Soziales sowie Gesundheit, das Deutsche Rote Kreuz hilft mit seinen Netzwerken.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Zi öffnet digitales Informationsportal zu Gesundheits-Apps für alle Interessierten
Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat sein digitales Informationsportal zu Gesundheits-Apps für alle Interessierten geöffnet. Der KV-App-Radar ist seit November 2020 online. Bislang war die umfassende Nutzung der Website lediglich registrierten Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen vorbehalten. Ab sofort haben alle User:innen die Möglichkeit, nach sämtlichen in App-Stores gehosteten Gesundheits-Apps und DiGA zu recherchieren sowie sich zu verwandten Themen und Funktionen der jeweiligen Anwendung zu informieren. Die Möglichkeiten zum Informationsaustausch und zur Bewertung bleiben weiterhin auf die registrierten Nutzer:innen beschränkt.
Lesen Sie mehr
News
„Aktiv gegen Krebs“ – Unterstützungsprogramm für Überlebende
Was können Betroffene während oder nach einer Krebserkrankung selbst tun, um ihre Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern? Wissenschaftlich fundierte Antworten auf diese Frage finden Interessierte ab sofort in der kostenfreien Broschüre „Aktiv leben mit Krebs“ sowie auf der Website www.aktivmitkrebs.de. Im Zentrum stehen die Themen Bewegung, Ernährung, Nichtrauchen und Sonnenschutz. Ein individueller Test und zahlreiche Praxis-Tipps helfen bei der Auswahl relevanter Inhalte und bei deren Umsetzung im Alltag. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit 110.000 Euro. Das Informationsangebot „Aktiv leben mit Krebs“ wurde vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) und vom Fachgebiet Gesundheitswissenschaften der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) entwickelt.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Datenschatz im Gesundheitsbereich soll in der EU gehoben werden
EU-Bürger sollen ihre Gesundheitsdaten künftig ganz einfach in allen Ländern der Europäischen Union nutzen können. Die EU-Kommission präsentierte dazu einen Vorschlag, wonach ein „Europäischer Gesundheitsdatenraum“ geschaffen werden soll. Patientinnen und Patienten könnten ihre Krankengeschichte, Testergebnisse oder Verschreibungen dann mit Krankenhäusern und Ärzten in der gesamten EU teilen, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides in Straßburg. EU-Kommissionsvize Margaritis Schinas sagte: „Das ist revolutionär.“
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Abtreibungsrecht: Tausende demonstrieren in New York
Tausende Menschen haben in der US-Metropole New York gegen die möglicherweise drastische Einschränkung des Abtreibungsrechts demonstriert. Menschenmassen füllten am Dienstag den Foley Square in Downtown Manhattan – die Teilnehmer signalisierten mit grünen Kleidern ihre Unterstützung für weibliche Selbstbestimmung. Auf Plakaten stand unter anderem „Frauenfeindlichkeit tötet mehr Menschen als Abtreibung“ oder „Stoppt den Krieg gegen Frauen“.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Kasse entsteht Millionenschaden durch betrügerische Pflegedienste
Betrügerische ambulante Pflegedienste haben bei der KKH Kaufmännischen Krankenkasse im vergangenen Jahr einen Millionenschaden verursacht. Die Pflegedienste erschwindelten sich nach Angaben der Kasse knapp 3,4 Millionen Euro zulasten der Kranken- und Pflegeversicherung. Insgesamt sei im vergangenen Jahr der KHH ein Schaden von 4,7 Millionen Euro durch Abrechnungsbetrug entstanden – so viel wie in keinem Jahr zuvor. Die KKH gehört mit mehr als 1,6 Millionen Versicherten bundesweit zu den größten gesetzlichen Krankenkassen.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
EU-Parlament will strengere Grenzwerte für gefährliche Chemikalien
Die Grenzwerte für bestimmte besonders schädliche Chemikalien in Abfällen sollen in der EU gesenkt werden. Das EU-Parlament hat am Dienstag in Straßburg einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission zugestimmt, aber gleichzeitig noch strengere Werte für einige Stoffe vorgeschlagen. Dabei geht es beispielsweise um Perfluoroctansäure (PFOA), die den Angaben zufolge etwa in wasserdichten Textilien und Feuerlöschschaumstoffen enthalten ist.
Lesen Sie mehr
Medizin
Aktualisierte S2k-Leitlinie „Kutane Lymphome“: Neue Empfehlungen zur systemischen Therapie mittels therapeutischer Antikörper
Durch ein zunehmendes Spektrum an Substanzen verändert sich die individuell angepasste Therapie kutaner T-Zell-Lymphome. Mit der S2k-Leitlinie „Kutane Lymphome“ hat die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) 2021 eine aktualisierte Empfehlung herausgegeben, u.a. unter Berücksichtigung der zielgerichteten Antikörpertherapie.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Krankenkasse startet Informationsportal zur Digitalisierung für Versicherte
Die Mobil Krankenkasse und das Beratungs- und Schulungsunternehmen DG Digitales Gesundheitswesen haben sich darauf verständigt, ein Informationsportal zu entwickeln, das zur Förderung der digitalen Gesundheitskompetenz von Versicherten beiträgt. Geplant ist eine Lösung, die auch von anderen Krankenversicherungen genutzt werden kann, um den Wissensstand bei den Versicherten nachhaltig zu erhöhen und den gesetzlichen Qualifizierungsverpflichtungen von Krankenkassen im Zusammenhang mit dem Paragrafen 20k SGB V gerecht zu werden.
Lesen Sie mehr
Medizin
Stigma Krebs: Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs fordert Recht auf Vergessen!
In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 16.500 junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 39 Jahren an Krebs. Über 80% von ihnen können heute geheilt werden. Sie möchten danach ihre meist unterbrochene Ausbildung, ihr Studium oder ihre Arbeit wieder aufnehmen und beruflich durchstarten, sich eine Existenz aufbauen und gegebenenfalls eine Familie gründen. Doch das Stigma ihrer früheren Erkrankung begleitet sie ein Leben lang.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Kein neuer Corona-Toter gemeldet – Nullwert liegt an Meldepraxis
Erstmals seit September 2020 haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) keinen einzigen neuen Corona-Todesfall binnen 24 Stunden übermittelt. Allerdings melden derzeit – anders als in der ersten Phase der Pandemie – nur wenige Bundesländer am Wochenende neue Fälle, die Daten werden später nachgereicht. Die RKI-Zahlen von Montag zu Todesfällen sind also wenig aussagekräftig. Zur Einordnung: Im Mittel der vergangenen 7 Tage wurden 182 Todesfälle pro Tag an das RKI gemeldet. Dass kein einziger Corona-Toter innerhalb eines Tages gemeldet wurde, war zuletzt am 21. September 2020 der Fall. Es geht um Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Kretschmann warnt vor Selbstbetrug beim Schutz von Gesundheitsdaten
Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat eindringlich vor deutschem Selbstbetrug beim Umgang mit Patientendaten in der Medizin gewarnt. „Wir sind die Weltmeister im Datenschutz in Deutschland“, sagte der Grünen-Politiker am Freitag bei einem Besuch des weltgrößten Pharmakonzerns Roche im schweizerischen Basel. Das sei auch gut so, dürfe aber nicht dazu führen, dass klinische Studien ins Ausland verlegt würden. „Wenn bei uns die Standards zu hoch sind, dann geht man nach Peru – das ist ja eine Art Datenkolonialismus. Das ist Selbstbetrug und eine Selbstlüge.“ Das müsse überwunden werden.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Corona: Baltenstaaten wenden sich wegen Impfstoff-Überschuss an EU
Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen haben sich wegen eines sich abzeichnenden Überschusses an Corona-Impfstoff an die EU-Kommission gewandt. In einem gemeinsamen Brief riefen die Regierungschefs der 3 EU- und Nato-Länder die Brüsseler Behörde dazu auf, Gespräche mit den Herstellern aufzunehmen, um die bestehenden Lieferverträge zugunsten der EU-Mitgliedstaaten zu ändern.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Digitale Kurzsichtigkeit der Kranken- und Altenpflege?
Der wachsende Einsatz smarter Kontroll- und Monitoring-Tools in der Pflege entkoppelt diese zunehmend von ethisch-moralischen Erwägungen – das ist die Kernthese einer jetzt international veröffentlichten Analyse eines Wissenschaftlers der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems (Österreich). Die in Nursing Philosophy erschienene Argumentation legt den Rollenwandel, der sich für Pflegende durch digitales Monitoring und KI-basierende Entscheidungsprozesse ergibt, überzeugend dar: Pflegebedürftige als Menschen mit individuellen Bedürfnissen wahrzunehmen, könnte standardisierten, „smarten“ Entscheidungsprozessen zum Opfer fallen. Das Einbinden von Pflegepersonal in die Entwicklung von Kontrolltechnologien oder eine neue Definition des Pflegeberufs könnte aber Abhilfe schaffen.
Lesen Sie mehr