News | Beiträge ab Seite 168
Gesundheitspolitik
Bundestags-CSU schlägt „Kinder-Kranken-Gipfel" vor
Die Bundestags-CSU plädiert für einen raschen „Kinder-Kranken-Gipfel", um Maßnahmen gegen die aktuellen Engpässe in Kinderkliniken, bei Kinderärzt:innen und bei der Medikamentenversorgung zu treffen. Das geht aus einem Beschlussentwurf für die bevorstehende Klausur der CSU-Landesgruppe im oberbayerischen Kloster Seeon hervor.
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News
Glykoalkaloide entpuppen sich als Krebskiller
Forscher:innen der Adam Mickiewicz University haben das Potenzial von bioaktiven Verbindungen, sogenannten Glykoalkaloiden, zur Behandlung von Krebs untersucht. Sie sind in vielen Arten von Gemüsen wie Kartoffeln und Tomaten enthalten. Laut Forschungsleiterin Magdalena Winkiel wird weltweit nach Medikamenten gesucht, die für die Krebszellen tödlich, aber gleichzeitig sicher für die gesunden Zellen sind. Der Expertin nach wäre es sinnvoll, sich mit traditionellen Heilpflanzen zu beschäftigen und ihre Eigenschaften zu überprüfen. Details wurden in „Frontiers in Pharmacology“ veröffentlicht.
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Medizin
Kälteagglutinin-Krankheit: Neuer Therapieansatz durch Sutimlimab
Die Kälteagglutinin-Krankheit (CAD) ist eine seltene chronische, autoimmunhämolytische Anämie (AIHA) mit potenziell schwerwiegenden akuten und chronischen Folgen. Sie ist charakterisiert durch ein erhöhtes Thromboembolie-Risiko und kann eine erhöhte Mortalität zur Folge haben (1). Der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency, EMA) hat im September 2022 eine positive Stellungnahme für Sutimlimab abgegeben, mit der Empfehlung, den Antikörper in der Europäischen Union (EU) zur Behandlung der hämolytischen Anämie bei erwachsenen Patienten mit CAD zuzulassen.
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Gesundheitspolitik
Amtsärzt:innen für Testpflicht für Einreisende aus China
Die deutschen Amtsärzt:innen fordern für alle Einreisenden aus China eine einheitliche Corona-Testpflicht in der Europäischen Union. Bei einer explosionsartigen Ausbreitung wie derzeit in China müsse man damit rechnen, dass das Virus mutiere, sagte Johannes Nießen, Vorsitzender des Bundesverbands der Ärzt:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). Deswegen müsse man vorbereitet sein.
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Gesundheitspolitik
Regeln für Einreise aus China: Deutschland wartet ab
Wegen der Corona-Welle in China haben mehrere Länder die Regeln für Einreisen aus dem Land verschärft - teils sehr deutlich. Deutschland ist nicht darunter. Auch die EU hat sich noch nicht auf ein einheitliches Vorgehen verständigt.
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News
Jeder 5. lehnt digitale Services ab: E-Health-Nutzung wächst weiterhin nur zögerlich
Laut einer Umfrage lag die Nutzung von E-Health-Angeboten durch deutsche Patient:innen 2022 nur minimal höher als im Vorjahr. Immerhin ging die Anzahl der Befragten zurück, die keine E-Health-Angebote nutzen möchte.
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News
Laborwerte besser verstehen: Patientenfibel „Multiples Myelom"
Die Deutsche Leukämie- und Lymphom-Hilfe hat eine Neuauflage der Patientenfibel „Multiples Myelom – Diagnostik und Begriffserläuterungen“ rausgebracht. Diese soll den Patient:innen dabei helfen, sich auf ihre Erkrankung vorzubereiten und die Erläuterungen der Ärzt:innen besser zu verstehen.
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Medizin
Erstlinientherapie des mCRPC: Olaparib-Abirateron-Kombinationstherapie in der EU zugelassen
Olaparib wurde in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon in der Europäischen Union zur Behandlung Erwachsener mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) zugelassen, bei denen eine Chemotherapie klinisch nicht indiziert ist (1). Die Zulassung durch die Europäische Kommission basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie PROpel (2) und folgt auf die positive Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel in der EU (CHMP) im November 2022. Die Kombinationstherapie verlängerte das mediane radiologische progressionsfreie Überleben auf über 2 Jahre in diesem Stadium (2).
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Medizin
Wie gut wirkt die COVID-Impfung bei Malignen Lymphomen und Multiplem Myelom?
Forschende der LMU, des LMU Klinikums und des Universitätsklinikums Freiburg zeigen, dass Patient:innen mit Malignen Lymphomen und Multiplem Myelom durch die Impfung vor schweren COVID19-Verläufen geschützt werden. Einige Patient:innen bilden sogar besonders potente Antikörper.
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Gesundheitspolitik
Bayerischer Gesundheitsminister Holetschek fordert Pflegereform
Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) verlangt vom Bund eine umfassende Pflegereform. Er fordert unter anderem eine Reform des Leistungsrechts der Pflegeversicherung und ein Pflegezeitgeld.
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Gesundheitspolitik
Corona-Delle in Kliniken: 2021 mehr Notfälle behandelt
Nach dem vorübergehenden Rückgang während der Corona-Pandemie ist die Zahl der ambulant behandelten Notfälle in Krankenhäusern im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, hatten die Kliniken in Deutschland 2021 rund 9,8 Millionen ambulante Notfälle zu versorgen – und damit 3,9% mehr als 2020. Im Durchschnitt wurden vergangenes Jahr pro Tag rund 26.800 Menschen in der Notfallambulanz eines Krankenhauses versorgt.
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Mammakarzinom
First-in-Class-ADC-Therapie bei mTNBC: 1 Jahr Sacituzumab Govitecan in Deutschland
Seit November 2021 steht das Antibody-Drug-Conjugate (ADC) Sacituzumab Govitecan in Deutschland zur Verfügung. Schon Prof. Dr. med. Frederik Marmé, Mannheim Cancer Center, wies während der DGHO-Tagung 2022 in Wien daraufhin, dass die neuen ADC aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit ein neues Zeitalter für Patientinnen mit metastasierten triple-negativem Brustkrebs (mTNBC) eingeläutet, hätten (1). Darüber wie die Therapie nach 1 Jahr im klinischen Alltag angekommen ist und was bei der Supportivtherapie zu beachten ist, tauschten sich am 15.12.2022 Experten während einer Fachpressekonferenz aus.
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Gesundheitspolitik
Stellungnahme der DGRh und des VRA zu Pflegepersonaluntergrenzen
Ab Januar 2023 gelten auch für die Rheumatologie Pflegepersonaluntergrenzen (PPUG), d.h. rheumatologische Akutstationen müssen gemäß einem festgelegten Personalschlüssel besetzt sein. Am Tag darf eine Pflegekraft demnach maximal 13, in der Nacht 30 rheumatologische Patientinnen und Patienten betreuen. Diese Grenzen bilden jedoch den Personalbedarf in der Rheumatologie sehr undifferenziert ab, mahnen die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) und der Verband rheumatologischer Akutkliniken (VRA) in einer gemeinsamen Stellungnahme. Die sanktionsbewehrten Untergrenzen würden zu einer Fehlverteilung des knappen Personals führen und Kliniken letztlich dazu zwingen, Leistungen zu reduzieren. Dies gehe zulasten der Patienten, weil notwendige Behandlungen nicht mehr oder nur nach unangemessen langer Wartezeit erfolgen könnten.
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News
Psychische Gesundheit
25 pro Tag: Suizidrate durch Corona-Pandemie nicht angestiegen
Aufgrund der weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens, die mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie einhergingen, wurde mit einem Anstieg der Suizidrate in Deutschland gerechnet. Dieser Anstieg ist laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) glücklicherweise ausgeblieben. Damit stagniert die Zahl der festgestellten Selbsttötungen ein weiteres Jahr. Zuvor war die Anzahl des gemeldeten Selbsttötungen über mehr als 3 Jahrzehnte rückläufig.
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Gesundheitspolitik
Hausärzteverband fordert zusätzliches Geld für belastete Praxen
Die Hausärzte fordern wegen der hohen Belastungen der Praxen in der aktuellen Infektionswelle mehr Geld. Die Leistungen, die zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Influenza, Corona oder dem RS-Virus erbracht würden, müssten zusätzlich vergütet werden, erklärte der Deutsche Hausärzteverband. „Wir brauchen dringend Sofortmaßnahmen zur Entlastung und Stärkung der hausärztlichen Versorgung, vergleichbar mit denen, die während der Corona-Pandemie von der Politik ergriffen wurden“, sagte der Bundesvorsitzende Markus Beier.
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News
Medikamenten-Einkauf: Deutsche bestellen vergleichsweise gerne bei Online-Apotheken
Medikamente werden in Europa laut einer Umfrage vor allem in Apotheken vor Ort bezogen. Die Umfrage zeigt aber auch, dass gerade die Deutschen rezeptpflichtige- oder -freie Arzneimittel besonders gerne über Online-Apotheken bestellen. Fast jeder 4. Deutsche hat in den letzten 12 Monaten entsprechende Online-Dienste genutzt. Die Umsätze in Online-Apotheken sind dennoch weit abgeschlagen.
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Gesundheitspolitik
WHO besorgt über Corona-Lage in China
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist besorgt über die Corona-Entwicklung in China. Es sei wichtig, die Impfkampagnen gegen das Coronavirus zu beschleunigen, berichtete die WHO in Genf. „Die WHO ist sehr besorgt über die Entwicklung der Lage in China, wo es immer mehr Berichte über schwere Erkrankungen gibt“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.
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Gesundheitspolitik
Ärztevertreter: Verschärfung der Lage in Kindermedizin über Feiertage
Ärztevertreter befürchten eine Verschärfung der Engpässe in der Kindermedizin über Weihnachten und Silvester. „Im Moment beobachten wir, dass Infektionen mit dem RS-Virus zurückgehen, dafür kommen jetzt immer mehr Kinder mit Grippe und anderen Atemwegserkrankungen“, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Jörg Dötsch, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Durch die Personallage an den Feiertagen wird die Lage in Kliniken und Praxen gleichzeitig noch einmal angespannter sein als jetzt.“
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Gesundheitspolitik
Kassen kritisieren „Weihnachtsgeschenk für Pharmaunternehmen“
Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) haben die geplanten Änderungen bei Preisregeln für Arzneimittel im Kampf gegen Lieferengpässe kritisiert. Für bestimmte Medikamente für Kinder oder Krebstherapien den Festbetrag pauschal um 50% zu erhöhen, sei „ein beeindruckendes Weihnachtsgeschenk für die Pharmaunternehmen“, sagte die Vorstandschefin des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer. „Ob deshalb künftig Medikamente verlässlicher in Richtung Europa geliefert oder vielleicht sogar wieder mehr produziert werden, steht in den Sternen.“ Statt nur auf kurzfristige Effekte zu setzen, die Versicherte über ihre Beiträge finanzieren müssten, werde von der Politik eine strategische Herangehensweise für ganz Europa erwartet.
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Gesundheitspolitik
RKI: Corona-Inzidenz steigt leicht – Zunahme bakterieller Infektionen
Die bundesweite Corona-Inzidenz ist in der vergangenen Woche erneut leicht gestiegen. Der Wert nahm in der Woche bis zum 18. Dezember um 11% gegenüber der Vorwoche zu, wie aus dem COVID-19-Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Bereits in den beiden Wochen davor hatte die Inzidenz leicht zugelegt.
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