News | Beiträge ab Seite 149
Medizin
Interview: Immuntherapien bei Hautkrebs
Mit dem jährlichen internationalen Tag der Immunologie, der am 29. April stattfand, soll das Bewusstsein für das Immunsystem und die immunologische Forschung im Kampf gegen Infektionen, Autoimmunerkrankungen und Krebs geschärft werden. Die Immunologin Patrizia Stoitzner forscht an der Medizinischen Universität Innsbruck und hat dabei vor allem die dendritischen Zellen im Visier.
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Medizin
Nicht-invasive Diagnostik und Künstliche Intelligenz bei Hauttumoren
Die Früherkennung von Hautkrebs kann durch den Einsatz nicht-invasiver Diagnostik noch weiter verbessert werden. Mit modernen Bildgebungstechniken und Künstlicher Intelligenz (KI) können Dermatolog:innen Malignome der Haut und deren Vorstufen früh erkennen und zudem unnötige Exzisionen benigner Hautläsionen reduzieren. Welche weiteren Vorteile die nicht-invasive Diagnostik hat, welche Voraussetzungen an technischer Ausstattung und Wissen im Umgang mit dieser nötig sind und welche Rolle KI in Zukunft für Diagnostik und Therapie in der Dermatologie haben könnte, waren Themen im Rahmen der 52. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e.V. (DDG) vom 26. bis 29. April 2023 in Berlin.
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Medizin
Studie untersucht Palliativversorgung in Pandemiezeiten
Die Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen war insbesondere in der 1. Welle der COVID-19-Pandemie herausfordernd. Infektionsschutz und Besuchsverbote erschwerten die Versorgung der Patient:innen und die Zuwendung durch Angehörige. Wissenschaftler:innen der PallPan-Forschungsgruppe haben unter Leitung der Würzburger Professorin Dr. Birgitt van Oorschot patientennah tätige Klinikmitarbeitende zu ihren Erfahrungen in dieser Zeit befragt. Demnach verschlechterte sich die Versorgungsqualität der Patient:innen in der Pandemie deutlich. Insbesondere die Vereinsamung der Betroffenen wurde als belastend empfunden. Ihre Ergebnisse sowie darauf basierende Empfehlungen für die Zukunft sind 2022 in der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ erschienen. Die Originalarbeit erhält den diesjährigen DMW Walter Siegenthaler Preis. Die Auszeichnung wurde am 24. April 2023 im Rahmen des 129. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) verliehen.
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Gesundheitspolitik
Experten rechnen mit mehr Cannabis-Nutzung durch Legalisierung
Sucht- und Drogenexperten rechnen allgemein mit einer Zunahme der Cannabis-Nutzung im Zuge der geplanten Legalisierung und warnen auch vor einer langfristigen Zunahme des Konsums bei Jugendlichen. Ein entsprechendes Papier des Instituts für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung in Hamburg wurde am Dienstag von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) an die Regierungsfraktionen im Bundestag und die anderen Ministerien verschickt. In dem Gutachten wird auf Erfahrungen in Kanada, Uruguay oder einigen US-Bundesstaaten verwiesen, wo Cannabis bereits legalisiert wurde.
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Gesundheitspolitik
Einigung im britischen Gesundheitswesen nach monatelangen Streiks
Nach monatelangen Streiks hat sich der Großteil der Beschäftigten im staatlich finanzierten britischen Gesundheitswesen NHS in einem Tarifkonflikt mit der Regierung geeinigt. Mehr als 1 Million Beschäftigte sollen in diesem Jahr eine Gehaltserhöhung von 5% und eine Einmalzahlung von mindestens 1.250 Pfund (rund 1.420 Euro) bekommen, wie die britische Nachrichtenagentur PA am Dienstag meldete. Die Inflation in Großbritannien ging zuletzt leicht zurück. Die Verbraucherpreise erhöhten sich zuletzt aber immer noch um mehr als 10% gegenüber dem Vorjahresmonat.
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Gesundheitspolitik
EU-Gesundheitsbehörde zieht Lehren aus Corona-Pandemie
Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC schöpft eine Reihe von Erkenntnissen aus der langwierigen Corona-Pandemie. Damit sich Länder besser auf künftige Pandemien oder andere Notfälle vorbereiten können, machte die in Stockholm ansässige Behörde vier Bereiche aus, in denen Lehren aus der Corona-Zeit gezogen werden können.
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Gesundheitspolitik
Drogenbeauftrager Blienert warnt vor Cannabis-Blockade
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Burkhard Blienert, hat unionsregierte Länder wie Bayern davor gewarnt, die geplanten Modellversuche für den kommerziellen Cannabis-Verkauf zu blockieren. „Wir werden nicht zulassen, dass Modellprojekte nicht zustande kommen, weil sie Landesregierungen aus ideologischer Verblendung nicht passen“, sagte Blienert dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die Ampelkoalition werde prüfen, ob die Mitsprache der Länder bei der Gesetzgebung für die Modellversuche überhaupt notwendig sei, sagte der SPD-Politiker.
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News
Apothekendichte: Versorgung in Deutschland unter EU-Durchschnitt
Die Anzahl an Apotheken in der Bundesrepublik nimmt seit Jahren kontinuierlich ab. Seit dem Jahr 2000 schrumpfte die Apothekenlandschaft in Deutschland um über 16%. Mit rund 18.000 verbleibenden Apotheken ist die deutsche Versorgungslage pro 100.000 Einwohner.innen im europäischen Vergleich nur unterdurchschnittlich.
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Medizin
r/r DLBCL: Zulassungsempfehlung von Glofitamab ab dem 2. Rezidiv
Glofitamab ist als erster bispezifischer Antikörper für erwachsene Patient:innen mit rezidiviertem oder refraktärem diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (r/r DLBCL) ab dem 2. Rezidiv empfohlen worden. Ergebnisse der Phase-I/II-Zulassungsstudie NP30179 bestätigen eine sehr gute Wirksamkeit sowie ein gut handhabbares Sicherheitsprofil, selbst bei intensiv vorbehandelten Patient:innen.
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Gesundheitspolitik
Medikamentenmangel – Kassen kritisieren Pharmabranche
Nach Warnungen vor einem Medikamentenmangel in einem offenen Brief durch Kinderärzte aus mehreren europäischen Ländern haben die Krankenkassen die Pharmabranche kritisiert. Das Schreiben zeige, dass die Nicht-Lieferung bestimmter Arzneimittel ein europaweites Problem für die Menschen sei, sagte der Sprecher des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Florian Lanz. „Es gab ein gemeinsames Vertrauen in die Pharmaindustrie, dass sie im Zweifel die Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherstellt. Dieses Vertrauen ist mittlerweile erschüttert“, fügte er hinzu.
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Gesundheitspolitik
Warnfunktion der Corona-App ausgelaufen
Bei der millionenfach genutzten Corona-App des Bundes ist die Funktion für gegenseitige Warnungen ausgelaufen. Seit Montag ist es nicht mehr möglich, andere nach einem positiven Test zu warnen und eine rote Warnanzeige nach „Risikobegegnungen“ zu erhalten. Angesichts der entspannteren Corona-Lage soll die App dann zum 1. Juni in einen „Schlafmodus“ gehen und vorerst nicht mehr aktualisiert werden. Man kann sie aber auf dem Handy behalten, um damit weiter elektronische Impfzertifikate zu nutzen.
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Gesundheitspolitik
Bayern will Einfuhr nicht zugelassener Antibiotika-Säfte erlauben
Manche Medikamente für Kinder sind schwer zu bekommen. Dazu zählen auch Antibiotika. Mittlerweile ist der Mangel so groß, dass Bayerns Staatsregierung zu einer außergewöhnlichen Maßnahme greift.
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Medizin
Klug-entscheiden-Initiative der DGIM: Neue Empfehlungen
Trotz Abmagerung: Besser Verzicht auf künstliche Ernährung in letzter Lebensphase
Fortgeschrittene Tumorerkrankungen führen häufig dazu, dass Betroffene sehr stark abmagern. Für sie selbst, Angehörige und das medizinische Personal ist das häufig ein Grund zu großer Sorge. Dies führt dazu, dass Patient:innen auch im letzten Lebensabschnitt künstlich ernährt werden, sei es über eine Magensonde oder sogar mittels Gabe von Nährstoffen direkt in den Blutkreislauf – die parenterale Ernährung. Davon rät eine von 6 neuen „Klug-entscheiden-Empfehlungen“ der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) nun ab, der Fokus solle in der letzten Lebensphase zum Wohle der Betroffenen auf einer palliativmedizinischen Betreuung liegen. Beim 129. Internistenkongress stellen beteiligte Schwerpunktgesellschaften der DGIM die neuen Empfehlungen in 2 Sitzungen vor.
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Medizin
Melanom: Zielgerichtete Therapie, Immuntherapie und therapeutische Impfung
Die Behandlung des malignen Melanoms hat sich auch bei fortgeschrittener Erkrankung in den letzten 10 Jahren stark verbessert. Zielgerichtete Therapien und Immuncheckpoint-Inhibitoren haben positive Auswirkungen auf das Langzeitüberleben der Krebskranken. Welche therapeutischen Säulen die Hautkrebstherapie tragen, für wen diese Behandlungsansätze infrage kommen und welche neuen Möglichkeiten die mRNA-Technologie bietet, diskutieren Expert:innen auf der 52. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) vom 26. bis 29. April 2023 in Berlin.
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Medizin
Cholangiozelluläres Karzinom: Optionen nach Versagen der Erstlinie
Das Cholangiozelluläre Karzinom (CCA) gehört mit ca. 5.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland (1) zu den seltenen Tumoren. Bei 70% der Patient:innen ist der Tumor bei Diagnosestellung nicht resektabel, die Prognose ist ungünstig (2). Aktueller Erstlinienstandard ist die Kombination Cisplatin plus Gemcitabin (3), die im Vergleich zur Gemcitabin-Monotherapie das mediane Gesamtüberleben (mOS) und das mediane progressionsfreie Überleben (mPFS) signifikant verlängerte (4). Die Hinzunahme des PD-L1-Inhibitors Durvalumab kann das mPFS und mOS signifikant gegenüber der alleinigen Chemo-Kombination verbessern (5).
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NSCLC
Aktualisierte S3-Leitlinienempfehlungen zum NSCLC
Die Einführung zahlreicher zielgerichteter Substanzen und Immuntherapeutika hat die Therapieoptionen beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) wesentlich bereichert. Dies macht eine Fortschreibung der onkologischen Leitlinien der höchsten Entwicklungsstufe (S3-Leitlinie) erforderlich, die 2022 publiziert wurden.
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Medizin
COVID-19: RKI zählt über 170.000 Pandemie-Tote
Den neuesten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge sind im Pandemieverlauf bereits über 170.000 Personen mit COVID-19-Erkrankung in Deutschland verstorben. Das entspricht rund 0,45% aller vom RKI registrierten COVID-19-Fälle (38,22 Mio.) in Deutschland.
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Medizin
Gezielte Abtötung von Magenkrebs auslösenden Bakterien
Der Krankheitserreger Helicobacter pylori, der für stark verbreitete Erkrankungen wie Magengeschwüre oder -krebs verantwortlich ist, hat eine Schwachstelle, die zur Herstellung neuer Medikamente genutzt werden könnte. Das hat eine Forschungsgruppe um den DZIF (Deutsches Zentrum für Infektionsforschung)-Wissenschaftler Prof. Rainer Haas und den Biologen Dr. Wolfgang Fischer vom Max von Pettenkofer-Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) herausgefunden. Ihre Ergebnisse wurden nun im Fachmagazin Cell Chemical Biology veröffentlicht (1).
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Medizin
Hautkrebs: Mehr Sonnenbelastung durch den Klimawandel
Täglich ist unsere Haut in besonderer Weise der Umwelt ausgesetzt. Der Klimawandel führt zu hohen Temperaturen, mehr Sonnenstunden und damit zu mehr UV-Strahlenbelastung, wodurch das Hautkrebsrisiko erhöht und Hautalterung gefördert wird. Welche Präventionsmaßnahmen beim Sonnenschutz ausgebaut werden müssen und welche Bedeutung Planetary Health und Nachhaltigkeit in der Dermatologie haben, waren Themen einer Pressekonferenz am 25. April 2023 zum Auftakt der 52. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) in Berlin.
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NSCLC
PD-L1-positives NSCLC: Cemiplimab + Chemotherapie in der Erstlinie
Lungenkrebs wird überwiegend in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert. Hier gibt es jetzt eine weitere Therapieoption: Der Anti-PD-1-Antikörper Cemiplimab ist jetzt auch bei Erwachsenen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit einer PD-L1-Expression von ≥ 1% in Kombination mit platinbasierter Chemotherapie zugelassen.
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