News | Beiträge ab Seite 131
Mammakarzinom
Frühes HR-positives Mammakarzinom: Auch Ribociclib auf dem Weg in die Adjuvanz
Das Therapieziel beim frühen Hormonrezeptor(HR)-positiven, HER2-negativen Mammakarzinom ist Heilung. Rezidive treten jedoch oft noch nach vielen Jahren auf, so dass bei Hochrisiko-Karzinomen ein großer Bedarf an langfristigen therapeutischen Strategien besteht. Nach Abemaciclib zeigte nun auch Ribociclib als Ergänzung der adjuvanten endokrinen Therapie (ET) signifikante Vorteile beim Überleben ohne invasive Erkrankung (IDFS).
Lesen Sie mehr
Mammakarzinom
Mammakarzinom: HER2-low-Status erweitert die Therapiechancen
In der DESTINY-Breast04-Studie halbierte die Therapie mit Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) das Risiko für Krankheitsprogress oder Tod bei Patient:innen mit nicht resektablem oder metastasiertem Mammakarzinom und HER2-low-Status gegenüber einer Chemotherapie (1). Nach der entsprechenden Zulassungserweiterung steht T-DXd jetzt für deutlich mehr Patient:innen als bisher zur Verfügung.
Lesen Sie mehr
Medizin
Immunchemotherapie bei Morbus Waldenström
Der Morbus Waldenström ist eine seltene Unterform von Lymphdrüsenkrebs, die sich im Regelfall durch einen chronischen Verlauf auszeichnet. Leider kann die Erkrankung mit den aktuell zur Verfügung stehenden Standardtherapien nicht geheilt werden. Unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Buske, Ärztlicher Direktor und Leiter des Instituts für Experimentelle Tumorforschung am Universitätsklinikum Ulm (UKU), wurde nun in einer neuen Studie die Wirksamkeit einer milden Immunchemotherapie bei Morbus Waldenström überprüft. Die Studienergebnisse zeigten, dass diese eine sehr gut verträgliche und sehr wirksame Therapie bei zuvor unbehandelten Patient:innen mit Morbus Waldenström darstellt.
Lesen Sie mehr
Weitere Inhalte:
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
Lesen Sie 2x jährlich die digitale Ausgabe des JOURNAL HÄMATOLOGIE und bringen Sie sich auf den neuesten Stand zu Leukämien, Lymphomen, Anämien, Gerinnungsstörungen und mehr. Jetzt lesen!
Lesen Sie mehr
Medizin
Bedeutender Fortschritt für neue Bildgebung in der Krebsdiagnostik
Wissenschaftler:innen haben einen entscheidenden Fortschritt erzielt, um Stoffwechselvorgänge im Körper mittels metabolischer Magnetresonanztomografie (MRT) live beobachten zu können. Die Forschenden des Universitätsklinikums Freiburg und des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) entwickelten eine Methode, um natürlich im Körper vorkommende Moleküle günstig, sicher und schnell so zu verändern, dass sie zehntausendfach stärker im MRT sichtbar sind. Das spielt unter anderem für die personalisierte Krebsdiagnostik eine wichtige Rolle.
Lesen Sie mehr
Medizin
r/r follikuläres Lymphom: Hohe Ansprechraten unter Epcoritamab
Seit kurzem liegen Topline-Ergebnisse der Expansionskohorte zum follikulären Lymphom (FL) aus der EPCORE NHL-1-Studie (1) vor. Sie zeigen ein sehr gutes Ansprechen auf eine Monotherapie mit dem subkutanen, bispezifischen Antikörper Epcoritamab bei Patient:innen mit mehrfach vorbehandeltem FL.
Lesen Sie mehr
Hämatologie
Die Therapiewelt des LBCL: Fokus auf T-Zell-Therapien
In der Therapie-Welt des Großzelligen B-Zell-Lymphoms (LBCL) hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Allerdings besteht in der Drittlinie nach wie vor hoher medizinischer Bedarf, da die Heilungschance mit jeder Therapielinie abnimmt. Hier lassen bispezifische Antikörper, die zu einer T-Zell-Antwort führen, auf Fortschritte hoffen.
Lesen Sie mehr
Weitere Inhalte:
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Auf unserer Webseite journalhaema.de finden Sie unsere Berichterstattung rund um maligne und benigne Bluterkrankungen – übersichtlich, modern und immer aktuell!
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Aktionstag für ein faires Praktisches Jahr
Heute, am bundesweiten Aktionstag für ein faires Praktisches Jahr (PJ), gehen Studierende des Hartmannbundes gemeinsam mit bvmd und anderen Studierenden auf die Straße und demonstrieren für bessere Rahmenbedingungen im letzten Abschnitt des Medizinstudiums. Der Studierendenausschuss des Hartmannbundes kritisiert schon lange die fehlende bundesweitverpflichtende PJ-Aufwandsentschädigung.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Pflege im Heim immer teurer – Noch höhere Zuzahlungen
Vielen Pflegebedürftigen machen finanzielle Belastungen zu schaffen. Die Kosten für Heimplätze kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Gerade ist eine Reform beschlossen – nur reicht das schon?
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
DKG: Gewaltige Veränderungen in der Krankenhauslandschaft
Die Krankenhausstudie 2023 der Unternehmensberatung Roland Berger zeigt unmissverständlich, dass die Klinikleitungen deutliche Veränderungen in der Krankenhaus- und Versorgungslandschaft erwarten. In den kommenden Jahren gehen sie von massiven Standortreduktionen aus. Die meisten der befragten Klinikleitungen erwarten, dass jedes dritte Krankenhaus in den kommenden 10 Jahren schließen wird.
Lesen Sie mehr
News
Sonnenschutz wird noch wichtiger
Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft ultraviolette (UV-) Strahlung seit vielen Jahren als Risikofaktor für Hautkrebs ein. Aktuell warnt das Bundesamt für Strahlenschutz vor einer Klimawandel-bedingten Erhöhung des Hautkrebsrisikos. Denn: Kommt es zu mehr Sonnenstunden, nimmt auch die schädliche UV-Strahlung zu. Umso wichtiger ist es, die Haut vor der Sonne zu schützen. Wie das geht und welche Möglichkeiten die Hautkrebsfrüherkennung bietet, erläutert der Krebsinformationsdienst.
Lesen Sie mehr
Medizin
Merkelzellkarzinom: Adjuvante Immuntherapie mit Nivolumab
Um die Therapie beim Merkelzellkarzinom zu optimieren, haben Forschende der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) an den Standorten Berlin, Essen, Dresden, Heidelberg, Mainz und Tübingen in einer multizentrischen Phase-II-Studie erfolgreich eine Behandlung mit einem Immuncheckpoint-Inhibitor als adjuvante Behandlung getestet. Die Ergebnisse wurden kürzlich in „The Lancet“ veröffentlicht.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Streit um Verwaltungskosten: Viele kleine Krankenkassen wäre deutlich günstiger
Seit am 8. Juli der Sozialverband VdK gefordert hat, angesichts des steigenden Kostendrucks im Gesundheitswesen die Zahl der Krankenkassen in Deutschland zu reduzieren, um Verwaltungskosten zu sparen, schlagen die Wellen hoch. Viel Spekulation. Viel Lärm um Nichts! Denn „diese Aussage ist schlichtweg falsch“, weiß Thomas Adolph, Geschäftsführer des unabhängigen Vergleichsportals www.gesetzlichekrankenkassen.de. In dem von Adolph betriebenen Portal werden seit Jahrzehnten die Daten aller gesetzlichen Krankenkassen akribisch erfasst. So kann er nach Auswertung seiner Daten beweisen: „Viele kleine Krankenkassen haben deutlich günstigere Verwaltungskosten als die großen!“ Geht es also um Kostenersparnis in der Verwaltung, kann der verbale Schlagabtausch gerne beendet werden. „Es würde mehr Sinn machen, wie früher zahlreiche kleine Kassen statt weniger Großkassen zu etablieren“, so Thomas Adolph.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Kassenärzte-Chef Gassen: mehr ambulant statt stationär operieren
Kassenärzte-Chef Andreas Gassen fordert, die Zahl der Klinik-Operationen deutlich zu reduzieren und die Möglichkeiten für ambulante Behandlungen auszuweiten. Er sagte der „Bild“: „Wir brauchen eine Kehrtwende bei den Operationen. Es gibt unverändert viel zu viele stationäre Behandlungen in Deutschland. Von den rund 16 Millionen im Jahr könnten 3 bis 4 Millionen ambulant durchgeführt werden, also auch von niedergelassenen Ärzten.“
Lesen Sie mehr
News
Reform unabdingbar: Krankenhäuser kämpfen mit Kostenexplosion
In den letzten 20 Jahren haben sich die Personal- und Sachkosten von Krankenhäusern mehr als verdoppelt. Mit der Krankenhausreform soll zumindest eine Pleitewelle verhindert werden.
Lesen Sie mehr
Medizin
5-Jahres-Follow-Up der L-MIND Studie: Tafasitamab + Lenalidomid beim r/r DLBCL
Das DLBCL ist eine außerordentlich aggressive Lymphomerkrankung, für die nach Versagen der ersten Therapielinie mit jeder weiteren Linie die Überlebenschancen der Patient:innen rapide abnehmen (1, 2). Ein relevanter Anteil von 30 bis 40% der Patient:innen zeigt sich gegenüber der Frontline Rituximab-basierten Immunchemotherapie (in der Regel R-CHOP) refraktär oder rezidiviert (3). Je nach Zeitpunkt des Rezidivs stehen für geeignete Patient:innen – in der S3-Leitlinie als „hochdosisfähig“ bezeichnet – die CAR-T-Zelltherapie oder eine Hochdosischemotherapie mit anschließender autologer Stammzelltransplantation mit kurativem Potenzial zur Verfügung (4).
Lesen Sie mehr
Medizin
STING-Agonismus: Gesteigerte antitumorale Wirksamkeit durch Nanopartikel
Der STING-Agonismus (Stimulator of Interferon Genes Activation) ist ein erfolgsversprechender Ansatz zur Krebs-Bekämpfung durch Mobilisierung der Immunabwehr. Doch noch ist es nicht gelungen, das nötige Präparat so in den Körper einzubringen, dass es optimal wirkt. Der Wirkstoff zerfällt oft, ehe er sein Ziel erreicht hat. Forschende des Brigham and Women's Hospitals haben ein Verfahren mit Nanopartikeln entwickelt, die den STING-Agonismus erst freisetzen, wenn er dort angekommen ist, wo er das Immunsystem stimulieren kann. Ihre Studienergebnisse erschienen jüngst in „Nature Nanotechnology" (1).
Lesen Sie mehr
Medizin
Brustkrebs im Frühstadium: Unnötige Entfernung der Lymphknoten vermeiden
Die präoperative Chemotherapie bei Brustkrebs kann die Größe des Tumors und metastatische Lymphknoten bis zur Operation deutlich schrumpfen. Die Brustchirurgie hat dadurch die Möglichkeit, die komplette Ausräumung der Lymphknoten in der Achselhöhle zu vermeiden und das Risiko für belastende Nebenwirkungen wie ein Lymphödem des Armes zu reduzieren. Ein multidisziplinäres Konsortium aus europäischen Krebsgesellschaften, internationalen medizinischen Einrichtungen mit Heidelberger Beteiligung sowie Patientenvertretern hat sich mit den Herausforderungen des klinischen axillären Lymphknotenmanagements bei Brustkrebs im Frühstadium befasst. Führende Expert:innen haben über alle wesentlichen Fragen abgestimmt und Empfehlungen für die klinische Anwendung formuliert.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Kassenärzte warnen vor Scheitern der Klinikreform – Praxen einbinden
Die Kassenärzte warnen vor einem Scheitern der geplanten Krankenhausreform und fordern eine bessere Vernetzung von Kliniken und Arztpraxen. „Wenn die Ambulantisierung durch Einbindung der Praxen nicht gestärkt wird und die Auswahl der richtigen Kliniken nicht klug und strategisch koordiniert wird, dann wird diese Reform scheitern“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. In Deutschland gebe es weiterhin „absurd viele“ stationäre Eingriffe, konstatierte Gassen. „Noch immer werden viel zu viele Behandlungen stationär erbracht und Versichertengelder verschleudert.“
Lesen Sie mehr
Medizin
Solide Tumoren: NK-Zellen mit Hydrogel können malignes Gewebe angreifen
Erstmals haben südkoreanische Wissenschaftler eine 3D-Bioprinting-Technologie entwickelt, die Krebszellen eliminieren kann, indem die Funktion von Immunzellen eingesetzt wird. Forscher vom Korea Research Institute of Bioscience and Biotechnology (KRIBB) setzten dabei mit Kolleg:innen des Korea Institute of Machinery and Materials (KIMM) auf ein Verfahren, bei dem natürliche Killerzellen (NK-Zellen) als Immuntherapie zur Behandlung von Krebs fungieren. Dabei handelt es sich um Leukozyten, die auf die Formierung von Viren und Tumorzellen reagieren und gezielt jene Zellen abtöten, die für den menschlichen Körper schädlich sind. NK-Zellen entfernen dabei belastete Zellen, die im Inneren des Körpers infiziert wurden.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
1.000 Erwerbsminderungsrenten wegen Post-COVID in 2022
Die Deutsche Rentenversicherung hat 2022 einem Medienbericht zufolge 1.000 Erwerbsminderungsrenten für Betroffene von Post-COVID bewilligt. Insgesamt seien im vergangenen Jahr 1.088 Erwerbsminderungen in Zusammenhang mit COVID-19 erstmals bewilligt worden, meldete die „Rheinische Post“ unter Berufung auf eine Sprecherin der Rentenversicherung. 1.000 davon seien aufgrund von Post-COVID bewilligt worden. 2021 waren es demnach 89 Erwerbsminderungsrenten im Zusammenhang mit Corona-Infektionen, 13 davon aufgrund von Post-COVID-Leiden.
Lesen Sie mehr