Samstag, 31. Oktober 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Revlimid
Revlimid
 

Medizin

17. Januar 2017 Leukämie: Einfluss von Fasten auf die Krankheitsentstehung

Bei einer im Dezember in Nature Medicine veröffentlichten Studie wurde der Einfluss von Fasten auf die Krankheitsentstehung unterschiedlicher Leukämiearten untersucht. Ergebnis war, dass im Mausmodel bei der B-Zell und T-Zell akuten lymphoblastischen Leukämie (B-ALL und T-ALL) Fasten die Tumorinitiation hemmt sowie die Progression aufhebt. Für die akute myeloische Leukämie (AML) konnte dies nicht bestätigt werden.
Anzeige:
Avastin MammaCA BC
Avastin MammaCA BC
 
So zeigte sich, dass eine geschwächte Expression von Leptin-Rezeptoren (LEPR) für die Entwicklung und Erhaltung der ALL verantwortlich ist und dass Fasten über eine Hochregulierung von LEPR und nachgeschaltete Signalwege durch das Protein PR/SET Domain 1 (PRDM1) die Entstehung der ALL hemmen. Die Expression von signalgebundenen LEPR-Genen korrelierte mit der Prognose von pädiatrischen Prä-B-Zell-ALL-Patienten, und Fasten hemmte im menschlichen Xenograft-Modell das Wachstum der B-ALL effektiv.
 
Fazit: Die Ergebnisse deutet darauf hin, dass Fasten in Bezug auf das Tumorwachstum von der jeweiligen Krebsart abhängt und neue Ansätze für die Behandlung von Leukämien notwendig sind.
 
(übs. v. Red.; siko)

Quelle: Nature Medicine

Literatur:

Lu Z, Xie J, Wu G et al.
Fasting selectively blocks development of acute lymphoblastic leukemia via leptin-receptor upregulation
Nat Med. 2017 Jan;23(1):79-90. doi: 10.1038/nm.4252. Epub 2016 Dec 12.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=10.1038%2Fnm.4252


Anzeige:
Xospata
 

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Leukämie: Einfluss von Fasten auf die Krankheitsentstehung"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab