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Medizin

13. Januar 2017 Broschüre über Buprenorphin-Schmerzpflaster

Seit Dezember 2016 informiert eine neue Broschüre über die Vorteile des Schmerzpflasters Norspan®. Das 7-Tage-Pflaster mit dem Wirkstoff Buprenorphin ist zur lokalen Anwendung bei opioidsensiblen chronischen Schmerzen indiziert und seit 1. April 2016 in den fünf Dosierungen 5 µg/h, 10 µg/h, 20 µg/h, 30 µg/h und 40 µg/h erhältlich.
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Die Broschüre bietet Behandlern in Klinik und Praxis umfassende Informationen zur Anwendung des Schmerzpflasters Norspan®, insbesondere auch im Hinblick auf die beiden neuen Dosierungen (30 µg/h und 40 µg/h). Die Verfügbarkeit des Buprenorphin-Pflasters in den fünf Wirkstärken erlaubt einen niedrigdosierten Einstieg in die transdermale Opioidtherapie und eine bedarfsgerechte Dosissteigerung ohne Umstellung auf andere Applikationsformen oder Wirkstoffe.

Durch die transdermale Applikationsform gewährleistet Norspan® konstante Plasmaspiegel und somit eine gleichmäßige und anhaltende Analgesie über sieben Tage. So können schmerzbedingte Beeinträchtigungen, z.B. der Beweglichkeit, vermindert werden und ein Höchstmaß an Selbständigkeit im Alltag gewahrt bleiben (1).
 
Auch bei betagten und hochbetagten Patienten ermöglicht das Buprenorphin-Pflaster durch die einfache Handhabung für Patienten oder Pflegepersonal eine korrekte Medikation. Das leicht zu merkende Applikationsintervall von sieben Tagen erhöht darüber hinaus die Compliance (2). Älteren Patienten, die vielfach multimorbide und infolgedessen polymediziert sind, bietet die lokale transdermale Applikation zudem den Vorteil einer reduzierten Tablettenlast und geringerer Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen (3). Insbesondere bei Schluckstörungen, Einschränkungen der peroralen Aufnahme und Störungen der gastrointestinalen Funktion ist Norspan® eine geeignete Alternative bzw. Ergänzung zur oralen Schmerztherapie.

Der Wirkstoff Buprenorphin kann selbst bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion bis hin zur terminalen Niereninsuffizienz ohne Dosisanpassung angewendet werden, da die Substanz überwiegend hepatisch metabolisiert wird (4,5,6). Die Substanz weist gegenüber anderen Wirkstoffen wie Fentanyl oder Morphin eine besseres Sicherheitprofil auf (7). So ist seine ZNS-Verträglichkeit vermutlich aufgrund des κ-Antagonismus vergleichsweise gut (4,5).  Das geringe Interaktionspotential und die geringe zu erwartende Toleranzentwicklung machen Buprenorphin zum Analgetikum der Wahl bei geriatrischen Schmerzpatienten (5,8).
 
Die neue Broschüre präsentiert aktuelle Studienergebnisse, die nach Umstellung auf Norspan® eine deutlich verringerte Schmerzintensität im Vergleich zur Vorbehandlung sowie eine verbesserte Lebens- und Schlafqualität belegen (9). Durch die dauerhafte Schmerzkontrolle über eine gesamte Woche kann eine effektive Schmerzlinderung erzielt werden, die mit einer umfassenden Verbesserung der Alltagskompetenz korreliert (10). "Die Patienten erhalten durch eine adäquate Schmerztherapie viel Lebensqualität zurück, können beispielsweise wieder Gartenarbeit verrichten und Hobbys nachgehen," berichtet Schmerztherapeut Ulf Schutter aus Marl.

Die Broschüre erhalten Sie unter www.schmerz-infocenter.de

Quelle: Grünenthal

Literatur:

(1) Schutter U et al, MMW Fortschr Med (2010/II) 152:62-69
(2) Schutter U et al, MMW Fortschr Med (2008/II) 150:96-103
(3) Basler HD et al, Schmerz (2003) 17:252-260
(4) Fachinformation NORSPAN® Stand März 2009
(5) Likar R, Ther Clin Risk Manag 2006; 2 (1): 115-125
(6) Tegeder I et al., Schmerz 1999; 13: 183-195
(7) Khanna IK et al, J Pain Research 2015;8: 859-870
(8) Pergolizzi J et al, Pain Practice, 2010;10: 428-450
(9) Wahle K. et al., MMW Fortschr Med 2013; Suppl 1: 25-31
(10) Überall MA et al, CMRO 2012;28(10):1-11


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