Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 108

Die Phase-II-Studie IMscin002 untersuchte die Präferenz von Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) für die subkutane (SC) gegenüber der intravenösen (IV) Verabreichung von Atezolizumab. Neue Daten, die kürzlich auf dem Europäischen Lungenkrebskongress (ELCC) präsentiert wurden, zeigen, dass 79% der Patient:innen sich für die subkutane Anwendung entschieden, um ihre Behandlung abzuschließen.
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O-Ton Onkologie Staffel 5

Myelodysplastische Neoplasien – Diagnostik, aktuelle Therapie und Ausblick

Welchen Patient:innen droht ein Übergang von einer Myelodysplastischen Neoplasie (MDS) zu einer sekundären akuten myeloischen Leukämie (AML)? Wie unterscheidet sich die Therapie von Hochrisiko- und Niedrigrisiko-MDS? Kann Luspatercept die Therapie der transfusionsabhängigen MDS-Patient:innen unterstützen? Und inwieweit können neue zielgerichtete Therapieansätze die Prognose einer MDS verbessern? Diese und mehr Fragen klärt Dr. med. vet. Astrid Heinl, stellvertretende Chefredakteurin von Journal Onkologie, im Gespräch mit Prof. Dr. med. Haifa Kathrin Al-Ali, Direktorin des Krukenberg-Krebszentrums Halle.
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Medizin

r/r MM: Zulassung von Idecabtagen vicleucel ab der Drittlinie

Die CAR-T-Zelltherapie Idecabtagen vicleucel (Ide-Cel) wurde in der EU zur Behandlung erwachsener Patient:innen mit rezidiviertem und refraktärem Multiplem Myelom (r/r MM), die mindestens 2 vorausgegangene Therapien, einschließlich eines Immunmodulators, eines Proteasominhibitors und eines Anti-CD38-Antikörpers, erhalten und unter der letzten Therapie eine Krankheitsprogression gezeigt haben, zugelassen. Ide-Cel zeigte sich in der Phase-III-Studie KarMMa-3 gegenüber konventionellen Therapien signifikant überlegen und reduzierte das Progressions- oder Mortalitätsrisiko um 51% (1).
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Medizin

Langzeitfolgen von Immuncheckpoint-Inhibitoren

Krebs-Therapien mit Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) sind inzwischen weit verbreitet, doch ihre Langzeitwirkungen noch kaum erfasst. Wissenschaftler:innen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben nun erstmals systematisch Studien zu den Langzeitfolgen dieser Therapien zusammengefasst (1). Ein signifikanter Anteil der Cancer Survivor berichtet über eingeschränkte Lebensqualität und unerwünschte Nebenwirkungen der Therapie. Allerdings sei noch wesentlich detaillierteres Wissen über die Langzeiteffekte der ICI erforderlich, betonen die Forschenden, um den Betroffenen die bestmögliche Nachsorge zu bieten.
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Medizin

Basalzellkarzinom: Neuer Ansatz in der Mohs-Chirurgie

Eine Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Gutermuth am Universitätsklinikum Brüssel untersuchte einen neuen Ansatz zur Behandlung des Basalzellkarzinoms (BCC): die Integration von Ex Vivo Konfokaler Mikroskopie (EVCM) während der mikrographischen Chirurgie nach Mohs (MMS) (1). Die Methode ermöglicht eine präzise und schnelle Bewertung der Tumorausdehnung und Resektionsränder. Durch diesen Ansatz konnte die Effektivität der MMS gesteigert und die Qualität der Patientenversorgung verbessert werden.
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Mammakarzinom

Mammakarzinom

In der März-Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE 2024 geht es um das Mammakarzinom. Es werden u.a. Ansätze zur Brustkrebsprävention vorgestellt. Auch bei der Therapie und der Versorgungssituation in Deutschland hat sich einiges getan. In der Fortbildungsserie zu neuen Therapiekonzepten werden im nun schon 3. Teil Bispecific T cell Engager vorgestellt. Ein Interview widmet sich dem zunehmend relevanten Thema „Burnout in der Onkologie“. Darüber hinaus können Sie mit einem wiederaufgenommenen Beitrag zur perioperativen Therapie bei Adenokarzinomen des Magens und des gastroösophagealen Übergangs 2 CME-Punkte erwerben. Außerdem finden Sie hier Kongress-Highlights vom ASCO-GU und ASCO-GI sowie erste Berichte vom DKK 2024.
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Mammakarzinom

HR+/HER2- eBC: Möglichst präzise Risikoabschätzung für optimale Therapie essenziell

Beim frühen Mammakarzinom (eBC) ist das Therapieziel die Heilung. Allerdings kommt es beispielsweise bei jeder 3. Patientin mit einem Hormonrezeptor-positiven (HR+) BC im Stadium II zu einem Rezidiv innerhalb von 20 Jahren nach Beginn einer adjuvanten endokrinen Therapie (ET). Im Stadium III ist sogar jede 2. Patientin innerhalb von 10 Jahren nach dem Beginn einer ET von einem Rezidiv betroffen. Bei welcher Patientin die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls erhöht ist, und somit eine intensivere Therapie indiziert ist, kann anhand der Betrachtung verschiedener Risikofaktoren abgeschätzt werden. Welche Faktoren hier besonders wichtig sind und welche neuen Optionen es für die Therapie beim eBC gibt, wurde auf einem Symposium im Rahmen des Deutschen Krebskongresses (DKK) 2024 erörtert.
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NSCLC

Therapie des mNSCLC: Patientenindividualisierung wird immer wichtiger

Beim metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (mNSCLC) haben sich in den letzten Jahren viele neue Behandlungsoptionen etabliert. Und auch in der Zweitlinientherapie bahnen sich innovative Lösungen an. Die beiden Expert:innen Dr. Petra Hoffknecht, Georgsmarienhütte, und Prof. Dr. Niels Reinmuth, München, stellten die momentane Datenlage und die Ergebnisse der wichtigsten Studien im Rahmen eines Symposiums auf dem Deutschen Krebskongress (DKK) 2024 in Berlin vor.
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ZNS-Tumoren

Glioblastom: Durch Tumortherapiefelder länger leben

Tumortherapiefelder (Tumor Treating Fields, TTFields) sind seit über 10 Jahren die erste von der FDA zugelassene Therapie, die eine statistisch signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens bei Patient:innen mit einem neu diagnostizierten Glioblastom nachweisen konnte. Über die Zulassungsstudie und weitere Therapieoptionen für TTFields tauschten sich Expert:innen während des Deutschen Krebskongresses (DKK) 2024 aus.
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Entitätsübergreifend

DKK 2024: Deutsche Krebshilfe stellt Förderschwerpunkt „Präklinische Wirkstoffentwicklung“ vor

Aus dem Forschungslabor ans Krankenbett – bis ein Krebserkrankter mit einem neuen Medikament behandelt werden kann, durchläuft es eine Reihe von vorklinischen Tests, um zu gewährleisten, dass es wirksam und gleichzeitig sicher ist. Diese Studien sind sowohl zeit- als auch kostenintensiv. Daher ist die Erforschung neuer Wirkstoffe bei seltenen und schwer therapierbaren Krebserkrankungen für die pharmazeutische Industrie oftmals nicht rentabel. Diese Lücke will die Deutsche Krebshilfe nun angehen. Auf dem 36. Deutschen Krebskongress 2024 stellte sie ihren neuen Förder- und Forschungsschwerpunkt „Präklinische Wirkstoffentwicklung“ vor, mit dem sie 3 umfänglich angelegte Projekte zur Entwicklung neuartiger Krebstherapeutika mit insgesamt 20 Millionen Euro für 5 Jahre fördert.
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Urothelkarzinom

Metastasiertes Urothelkarzinom: Gibt es bald 3 Behandlungsoptionen?

Mit einer Erstlinientherapie werden in Deutschland nur 50% der Patient:innen mit metastasiertem Urothelkarzinom (Ia/mUC) versorgt, wobei nur Avelumab zugelassen ist. „Typische“ unbehandelte Patient:innen sind weiblich, älter und kränker. Neue Daten von internationalen Kongressen, die auf dem Deutschen Krebskongress (DKK) 2024 diskutiert wurden, bringen Schwung in das Thema – weil wohl bald 3 mögliche Behandlungsoptionen zur Auswahl stehen werden.
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Mammakarzinom

Medikamentöse Brustkrebsprävention: Der potenzielle Nutzen von Anastrozol

Aromatasehemmer werden üblicherweise zur Behandlung von Hormonrezeptor-positiven (HR+) Mammakarzinomen eingesetzt. Nun erhielt der Aromatase-Inhibitor Anastrozol kürzlich in England die erweiterte Zulassung und kann dort künftig auch zur Brustkrebsprävention eingesetzt werden. Die Entscheidung zu dieser Zulassungserweiterung basierte auf Studiendaten, die zeigen, dass die 5-jährige Einnahme von Anastrozol Frauen mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko vor einem Mammakarzinom schützen kann. Das Thema der medikamentösen Brustkebsprävention war Gegenstand eines Vortrags im Rahmen eines Presseworkshops des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg.
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Mammakarzinom
Interview mit Dr. med. Susanne Weg-Remers, DKFZ, Heidelberg

„Das größte Potenzial zur Brustkrebsprävention liegt in Lebensstilveränderungen“

Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebs­forschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg, ordnete im Interview mit JOURNAL ONKOLOGIE die Zulassungserweiterung von Anastrozol in England ein und stellte klar, dass vor allem ein gesunder Lebensstil zur Brustkrebsprävention beitragen kann.
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Mammakarzinom

Optimierungen der Therapie von Brustkrebspatient:innen im klinischen Alltag

Die onkologische Systemtherapie entwickelt sich zunehmend weg von einer „one size fits all“-Infusionsbehandlung hin zu einer Ambulantisierung mit personalisierten, oralen Therapiekonzepten. Die Versorgungsstrukturen müssen sich dementsprechend anpassen, um die Patient:innen sicher, aber auch autonom führen zu können. Der Beitrag schildert exemplarisch, wie das Brustzentrum der LMU München dieser Herausforderung begegnet. Drei Stichworte sind: Testung des endokrinen Ansprechens, E-Health-Applikationen und Orale Tumortherapie-Sprechstunde durch Pflegekräfte.
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