Mammakarzinom | Beiträge ab Seite 42
Therapie des Mammakarzinoms – die Zukunft
2 Jahre klinische Erfahrungen mit Eribulin ab der 2. Linie beim fortgeschrittenen Mammakarzinom
Neues zu Übelkeit und Erbrechen – aktualisierte MASCC-Leitlinien und NIS des BNGO
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
Studies of Special Interest | 04 / 2016
HER2+ Mammakarzinom: Trastuzumab in der Adjuvanz auch nach 10 Jahren sicher und wirksam
Molekulare Subtypen und individualisierte Therapieentscheidungen
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
DCIS – Heterogenität der Erkrankung erfordert individuelles Vorgehen
Mammakarzinom: Management des Aromatasehemmer-induzierten Arthralgiesyndroms (AIA)
Aktuelle Aspekte der minimal-invasiven Diagnostik und rekonstruktiven Mammachirurgie
Medikamentöse Therapie des luminalen metastasierten Mammakarzinoms
Ansätze zur individualisierten Therapie beim Mammakarzinom
Taxan-induzierte Polyneuropathien – Mechanismus, Diagnostik und Therapie
Nab-Paclitaxel – das innovative Taxan mit besserer Wirksamkeit
Eribulin: OS-Verlängerung beim fortgeschrittenen Mammakarzinom
Mammakarzinom: Palbociclib durchbricht endokrine Resistenz
Chemotherapie beim metastasierten Mammakarzinom immer noch eine Option
Neue Antiemese-Leitlinien der MASCC/ESMO: Bessere Lebensqualität durch Dreifach-Antiemese unter Carboplatin
State-of-the-Art-Meeting – das Wichtigste in Kürze
SABCS: Trends und Highlights
Neben allgemeinen Trends in der Tumortherapie wie einer Reduktion radikaler Operationen und modifizierter Strahlentherapie, berichtete Prof. Michael Untch, Berlin, im Rahmen eines Presseworkshops über adjuvante und neoadjuvante Therapien – ein Hauptthema auf dem diesjährigen San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS)
Leitliniengerechte Neutropenie-Prophylaxe – quo vadis?
Eine Chemotherapie-induzierte febrile Neutropenie (FN) erhöht das Risiko von Komplikationen, Morbidität und Mortalität, beeinträchtigt die Lebensqualität, macht Dosisreduktionen notwendig und gefährdet damit die Effektivität der Chemotherapie. Eine primäre Neutropenie-Prophylaxe mit Granulozyten-stimulierenden Wachstumsfaktoren (G-CSF) wird in der Leitlinie empfohlen, wenn das FN-Risiko unter der Chemotherapie ≥ 20% beträgt oder bei intermediärem FN-Risiko (≥ 10-20%), wenn zusätzliche Patienten-bezogene Risikofaktoren vorliegen, und somit das Gesamtrisiko über 20% ansteigt. Eine retrospektive Analyse zur leitliniengerechten Neutropenie-Prophylaxe bei Krebspatienten in Deutschland, unterstützt von der Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), die im Januar 2016 in Supportiv Cancer Care voll publiziert wurde, ist insgesamt ziemlich ernüchternd ausfallen (1). Der Erstautor Prof. Dr. Hartmut Link, Kaiserslautern, sprach mit JOURNAL ONKOLOGIE über die Ergebnisse der ersten Analyse und über die der zweite Analyse, die er erstmals auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin vorstellte.