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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
01. Juli 2013

diabetesDE: Patienten profitieren von Dapagliflozin

Entgegen der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses sieht die Patientenvertretung Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) für Betroffene einen klaren Zusatznutzen für Dapagliflozin, den ersten Vertreter der neuen Substanzklasse der "SGLT2-Hemmer", die kein eigenes Risiko für Unterzuckerungen mehr aufweisen.

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"Wir hoffen jetzt auf ein korrigierendes Urteil des Bundesgesundheitsministeriums, denn bei der Beschlussfassung sind auch formale Fehler gemacht worden", so der Vorstandsvorsitzende Jan Twachtmann. Die Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) stützt ihre Kritik aber auch auf die inhaltliche Begründung des G-BA: "Vor den potentiell lebensgefährlichen Unterzuckerungen fürchten sich Betroffene und ihre Angehörigen am meisten", so PD Dr. med. Christian Berg, selbst Typ 1-Diabetiker und stellvertretender Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und DDH-M. "Auch die Deutsche, die Europäische und die Amerikanische Diabetesgesellschaft bezeichnen die Vermeidung von Unterzuckerungen als eines der wichtigsten Ziele der Diabetestherapie. Deshalb ist es für uns absolut nicht nachvollziehbar, wenn die erste Substanzklasse, die selbst keine Unterzuckerungen hervorruft, keinen zusätzlichen Nutzen gegenüber einer Standardtherapie mit Sulfonylharnstoffen haben soll, die für ihr Unterzuckerungsrisiko mittlerweile berüchtigt sind."
 
Die Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) verweist im weiteren auf die Stellungnahme der medizinischen Fachgesellschaft Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) zum IQWIG-Bericht zur Nutzenbewertung von Dapagliflozin  sowie auf die Stellungnahme der DDG zum G-BA-Beschluss zu Dapagliflozin.

DDH-M und diabetesDE engagieren sich für die Rechte von Betroffenen und fordern in der Kampagne "Diabetes STOPPEN - jetzt!" eine bestmögliche Versorgung von Menschen mit Diabetes, um eine ebenbürtige Lebensqualität sicherzustellen.
 

 

Quelle: DDH-M und diabetesDE


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