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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
21. September 2018

BAH: Anteil der Arzneimittelausgaben in der GKV gesunken

Der Anteil der Arzneimittelausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist in den vergangenen zehn Jahren gesunken – und zwar von 17,6% im Jahr 2008 auf 16,4% im Jahr 2017. „Von "einer Verschärfung eines Hochpreistrends" bei Arzneimitteln kann also keine Rede sein“, kommentiert Dr. Hermann Kortland, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH), den Arzneiverordnungs-Report 2018 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Er verweist auf die jüngsten Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG).
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Nach vorläufigen Daten des BMG sind die anteiligen Ausgaben von Arznei- und Verbandmitteln in der GKV in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres unterdurchschnittlich gestiegen. Sie verzeichnen einen Zuwachs um 2,96% je Versicherten. Im Vergleich hierzu stiegen die Verwaltungskosten der Krankenkassen um 5,6 Prozent und die Gesamtausgaben der GKV um 3,07% an. „Betrachtet man die Arzneimittelausgaben im Gesamtkontext, wird schnell klar, dass sie nur moderat gestiegen sind“, sagt Kortland.

Er weist außerdem auf die zahlreichen Preisregulierungsmaßnahmen hin, denen die Hersteller unterworfen sind: „Auf Rekordniveau befinden sich die Herstellerrabatte, die die Industrie an die gesetzlichen Kassen zahlt. Das waren 2017 mehr als 4 Milliarden Euro.“ Zudem müssen Hersteller den gesetzlichen wie auch privaten Kassen weitere Abschläge gewähren, wie etwa Hersteller- und Generikaabschläge, das Preismoratorium und Erstattungsbeträge. Diese beliefen sich im Jahr 2017 auf 3,2 Milliarden Euro (GKV) bzw. 530 Mio. Euro (PKV).

Quelle: Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH)


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