Hautkrebs und Sport – Präventionsdefizite in einem Risikosetting
Prof. Dr. phil. Sven Schneider M.A.Sport im Freien gilt als Risikosetting für die Entstehung von Hautkrebs. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind in Sportarten wie Fußball, Tennis, Leichtathletik, Wasser- und Bergsport regelmäßig der Sonne und damit UV-Strahlung ausgesetzt. Trainer:innen und Übungsleiter:innen stehen in der Verantwortung, die in ihrer Obhut befindlichen Sportler:innen vor den schädlichen Folgen langfristiger UV-Exposition zu schützen. Eine aktuelle repräsentative Studie belegt deutliche Wissens- und Präventionsdefizite unter Trainer:innen und Übungsleiter:innen in Deutschland. Der vorliegende Beitrag fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und zeigt aktuelle Präventionsansätze auf.
Weltweit steigen die Inzidenzen von Hautkrebs. Längst gelten die Diagnosen malignes Melanom, Plattenepithel- und Basalzellkarzinom als bedeutsames Public Health-Problem. Es ist zu befürchten, dass dieser weltweite Trend nicht nur anhält, sondern sich weiter verschärfen wird: Schließlich gelten eine Zunahme an Sonnenstunden und eine vermehrte UV-Belastung als bedeutende gesundheitsrelevante Folgen des Klimawandels [1].
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) und aktueller medizinischer Leitlinien zählen Outdoor-Sportler:innen zu den Hauptrisikogruppen für die Entwicklung von Hautkrebs [2]. Und dies aus gleich mehreren Gründen: Erstens ist es in Sportarten wie Fußball, Hockey, Golf, Wasser- und Bergsport kaum oder gar nicht möglich, zum Schutz vor UV-Strahlung Schatten aufzusuchen oder den Sport in eine Halle zu verlegen. Zweitens finden in vielen Outdoor-Sportarten die Wettkämpfe (Ligaspiele, Ausdauerläufe, Leichtathletikwettkämpfe, Tennis-, Reit- und Golfturniere, Regatten, Skiwettbewerbe) oft während der stärksten Sonneneinstrahlung in der Mittagszeit statt. Drittens halten sich viele Athlet:innen Sportart-bedingt typischerweise in Umgebungen mit besonders hoher UV-Belastung auf. Dies gilt aufgrund von Höhen- und Reflexionseffekten insbesondere für den Wasser-, Ski- und Bergsport ebenso wie für Sportarten, die auf Oberflächen mit einer hohen Albedo ausgeübt werden (z.B. Sand beim Beachvolleyball). Viertens verhindern Wettkampfregeln in vielen Sportarten die Nutzung protektiver Kleidung wie beispielsweise Kopfbedeckungen, Sonnenbrillen oder langärmelige Trikots. Fünftens verstärkt die Schweißproduktion während der körperlichen Aktivität die Photosensibilität und das Risiko für Sonnenbrände. Und sechstens erschwert die Schweißproduktion im Sport den Gebrauch von Sonnencreme [3].
Die Zahl betroffener Individuen ist erheblich: Laut Mitgliederstatistik des Deutschen Olympischen Sportbundes treiben hierzulande 30% aller deutschen Kinder und Jugendlichen in ihrer Freizeit Sport im Freien. Unter Erwachsenen liegt dieser Anteil aktuell bei 16% (Stand 01/2025) [4]. Insbesondere die große Zahl an minderjährigen Sportler:innen ist aufgrund ihrer spezifischen Anatomie und Physiologie besonders vulnerabel. So erhöhen insbesondere intermittierende UV-Erytheme in der Kindheit das Risiko einer späteren Melanomgenese.
In Deutschland sind rund 600.000 Trainer:innen und Übungsleiter:innen in Sportvereinen aktiv. Sie sind die Schlüsselpersonen, wenn es um den UV-Schutz der in ihrer Obhut befindlichen Sportler:innen geht. Vor diesem Hintergrund widmet sich eine aktuelle Studie unserer Arbeitsgruppe mit dem UV- und Hautkrebs-spezifischen Wissen und diesbezüglicher Präventionspraxis unter bundesdeutschen Trainer:innen und Übungsleiter:innen.
Trainer:innen als Schlüsselpersonen für die Hautkrebsprävention
Im Rahmen der „C3O study“ (ClimateChange, Coaches and Outdoor Sports – Study) wurden zwischen Mai 2022 und Juni 2023 bundesweit 1.200 Trainer:innen und Übungsleiter:innen der 10 größten Outdoor-Sportverbände Deutschlands zu ihrem Wissen bezüglich der gesundheitlichen Risiken von UV-Strahlung und ihrer diesbezüglichen Präventionspraxis befragt. Berücksichtigt wurden demnach der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der Deutsche Tennis Bund (DTB), der Deutsche Alpenverein (DAV), der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV), die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN),der Deutsche Golf Verband (DGV), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Deutsche Skiverband (DSV), der Deutsche Segler-Verband (DSV) sowie der Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Jede der betrachteten Outdoor-Sportarten war mit 120 Fällen vertreten und die Stichprobe hinsichtlich der Verteilung auf die Bundesländer war bundesweit repräsentativ. Die Trainer:innen waren im Durchschnitt 44 +/- 14 (Range: 18-81) Jahre alt und zu 32% weiblich. Sie konnten durchschnittlich auf 15 Jahre Erfahrung als Trainer:innen zurückblicken. Ihre Sportgruppen umfassten im Durchschnitt 11 +/- 8 Personen. Ein Viertel (26%) leitete das Training für Kinder, 40% für Jugendliche und 34% für Erwachsene. Die Studie wurde im Deutschen Register Klinischer Studien präregistriert.
Das Wissen über die Risiken der UV-Strahlung und zum Thema Hautkrebs wurde mittels der weltweit validierten Skin Cancer and Sun Knowledge Scale (SCSK Scale) operationalisiert [5]. Die Erfassung von während des Trainings praktizierten Präventionsmaßnahmen stützte sich auf die aktuelle S3-Leitlinie zur Prävention von Hautkrebs. Hierfür haben wir 14 einschlägige Maßnahmen aus der Leitlinie abgefragt (Leitlinien-Empfehlungen 5.2-7.6). Dazu wurde den Trainer:innen eine Vignette vorgegeben, konkret ein „wolkenloser, sonniger Sommertag“. Vor diesem Hintergrund sollten sie auf einer 100-Punkte-Likertskala mit den Polen 0=„nie“ vs. 100=„immer“ angeben, wie häufig die jeweilige Maßnahme in einem typischen Training unter diesen Bedingungen von ihnen tatsächlich aktuell realisiert wird. Unabhängig von der üblichen Praxis wurden anschließend die grundsätzlich im Training realisierbaren Möglichkeiten mit der Frage erfasst: „Bitte denken Sie erneut an die anfangs erwähnte typische Trainingssituation, also einen wolkenlosen, sonnigen (Sommer-)Tag. Wie einfach wäre/ist die Umsetzung der folgenden Maßnahmen in dem von Ihnen geleiteten Training?“ Am Ende des Fragebogens konnten die Trainer:innen Freitextangaben dazu machen, warum aus ihrer Sicht bestimmte „Präventionsmaßnahmen nur sehr schwierig umzusetzen sind“.
Unterschiede bei Präventionswissen und -praxis
Bundesweit lagen die Werte für die SCSK Scale weit unterhalb des Maximalwertes von 25, nämlich bei 17,76 (+/- 2,98; Range: 0-25) – mit signifikanten Unterschieden zwischen den Sportarten: Die größten Wissensdefizite zeigten Fußball- und Tennistrainer:innen (Abb. 1). Die höchsten Score-Werte erzielten Trainer:innen im Skisport (z.B. Ski Alpin-Trainer:innen, Skilanglauf- oder Skisprungtrainer:innen), im Schwimmsport (z.B. Schwimm- und Rettungsschwimmtrainer:innen) und im Bergsport (z.B. Trainer:innen für Bergwandern, Bergsteigen, Hochtouren, Sport- oder Alpinklettern).
Abb. 1: Ergebnisse einer bundesweiten Befragung unter Trainer:innen und Übungsleiter:innen, konkret Mittelwerte des SCSK-Scores, einem Index, der UV- und Hautkrebs-spezifisches Wissen erfasst, nach Sportart (mod. nach [12]). SCSK=Skin Cancer and Sun Knowledge Scale
Darüber hinaus haben wir untersucht, ob neben der Sportart auch trainer-, vereins- und ortsspezifische Faktoren das Gesundheitswissen determinieren. Besonders wenig Wissen über die Risiken der UV-Strahlung haben demnach männliche, sehr junge oder sehr alte Trainer mit wenig Trainingserfahrung, die in einem kleinen Verein regelmäßig Kinder und Jugendliche trainieren (Abb. 2). Eine anschließende, hier nicht wiedergegebene Regressionsanalyse berücksichtigte, dass sich Trainercharakteristika und Vereinsstrukturen typischerweise von Sportart zu Sportart unterscheiden. Im Wesentlichen ergab sich aber auch unter Adjustierung solcher Strukturen dasselbe Bild: Trainer:innen im Fußball wiesen die schlechtesten Score-Werte auf, auf Mikroebene waren das Alter und auf Mesoebene die Größe des Vereins die wichtigsten Determinanten für den Score-Wert.
Abb. 2: Trainerspezifische und trainingsspezifische Merkmale, die mit einem signifikant unterdurchschnittlichen Score-Wert für UV- und Hautkrebs-spezifisches Wissen einhergehen (mod. nach [12]).
Neben dem allgemeinen Wissen zu den Themen „Sonnenschutz“ und „Hautkrebs“ erfassten wir auch die UV-Präventionspraxis auf deutschen Sportplätzen und Sportstätten. Würden Maßnahmen an sonnigen Sommertagen immer umgesetzt, ergäbe sich dabei der Maximalwert von 100. In der Realität zeigten sich im alltäglichen Sportbetrieb allerdings Defizite. Am nachlässigsten war dabei der Einsatz von Sonnencreme: Wiederholtes Eincremen (31,84) und die Verwendung von UV-Schutz für die empfindliche Lippenpartie (33,13) sind hierzulande nur selten übliche Praxis. Ebenfalls selten verlegen Trainer:innen das Training in den Schatten, weder grundsätzlich (38,26) noch zumindest in der Mittagszeit (38,76; Abb. 3). Am ehesten wird im Training schulterbedeckende Kleidung getragen (74,18) und in den Pausen Schatten aufgesucht (71,60; Abb. 3). Verbesserungspotenziale sind in dieser Abbildung durch hellgelbe Balkensegmente veranschaulicht. Diese sind beim Verwenden von Sonnenschutzmittel, insbesondere beim Nachcremen (+ 23,67) und beim Lippenschutz (+ 19,27), besonders groß. Was das Verbesserungspotenzial angeht, sehen die Trainer:innen außerdem beim Einsatz von wasserfesten Sonnenschutzpräparaten (+ 11,00) und von Sonnenbrillen (+ 9,08; Abb. 3) die meiste Luft nach oben. Weiterführende Analysen zeigten auch bei der Präventionspraxis die größten Defizite für den Fußball- und den Tennissport. Und: Je höher die Lizenzstufe, desto eher schützen die Trainer:innen ihre Athlet:innen. Und im Vergleich zu Nachwuchstrainer:innen haben Trainer:innen mit 5-9 Jahren Trainingspraxis signifikant höhere Score-Werte. Auch vereinsspezifische Faktoren determinieren den UV-Schutz im Sport: So herrschen in kleineren Vereinen, in kleineren Trainingsgruppen und im Kinder- und Jugendtraining signifikant größere Defizite.
Abb. 3: Realisierungsgrad (gelb) und Verbesserungspotenzial (hellgelb) einzelner Präventionsmaßnahmen zum UV-Schutz im Outdoor-Sport (mod. nach [12]). LSF=Lichtschutzfaktor
Abschließend interessierte uns, warum Hautkrebs-spezifische Präventionsmaßnahmen nicht oder schwierig umzusetzen sind. Am häufigsten wiesen die Trainer:innen dabei die Verantwortung von sich und sahen eher andere, vor allem die Sportler:innen bzw. deren Eltern, in der Pflicht. Einen weiteren Hinderungsgrund stellten örtliche und bauliche Gegebenheiten dar, die nicht einfach zu ändern seien. Ebenfalls häufig genannt wurden fest vorgegebene Trainingszeiten, Gefahren oder Behinderungen durch Schutzmaßnahmen sowie Personal-, Zeit- und Geldmangel (Abb. 4).
Abb. 4: Von Trainer:innen und Übungsleiter:innen berichtete Barrieren für die Umsetzung von UV-spezifischen Präventionsmaßnahmen im Outdoor-Sport: Kategorien und beispielhafte Äußerungen (mod. nach [12]).
Gesundheitliche Folgen von Präventionsdefiziten
Nahezu alle Folgen solarer UV-Exposition sind durch adäquates Sonnenschutzverhalten vermeidbar. Im organisierten Sport sind Trainer:innen die Schlüsselpersonen zur Prävention akuter und chronischer Hautschäden. Dies gilt für den Leistungssport mit den typischen großen Trainingsumfängen und langen Expositionszeiten ebenso wie für den Breitensport mit seinem großen Anteil an Kindern und Jugendlichen, die dermatologisch als besonders vulnerabel gelten. Die erhöhte UV-Exposition im Sport spiegelt sich auch in den Inzidenzen melanozytärer Nävi wider: So zeigte eine longitudinale Studie, dass bei Kindern über einen Zeitraum von 2 Jahren ein deutlich stärkerer Anstieg der melanozytären Nävi zu verzeichnen war als bei gleichaltrigen Kindern, die keinen Sport im Freien betrieben [6]. Und eine aktuelle Repräsentativstudie aus den USA kommt zu dem Ergebnis, dass erwachsene Freizeitsportler:innen eine um 5%-Punkte höhere 1-Jahres-Inzidenz für mehrfache Sonnenbrände aufwiesen als Nichtsportler:innen [7]. Darüber hinaus belegen aktuelle Repräsentativdaten unter deutschen Outdoor-Sportler:innen, dass die Erythem-Inzidenz in Teamsportarten wie Fußball in diesem Zusammenhang höher ist als im Individualsport [8].
Ursachen der Handlungsdefizite
Die hier gefundenen Barrieren für adäquate Prävention (wie fehlendes Problembewusstsein und das Abschieben der Verantwortung) weisen Parallelen zu bisheriger Forschung auf: So legen Studien aus den USA und Deutschland bei einigen Trainer:innen eine gewisse Unbekümmertheit und fehlende Motivation beim UV-Schutz nahe. In Gruppendiskussionen zu einschlägigen Präventionsprogrammen für minderjährige Sportler:innen in Deutschland äußerten einige Trainer:innen die Einstellung, dass Sonnenschutz eher in der individuellen Verantwortung der jungen Sportler:innen liege [9]. Und in einer Studie aus den USA gaben 3 von 4 befragten Sportler:innen an, von ihren Coaches nie oder selten auf Sonnenschutz angesprochen zu werden [10].
Ausgerechnet in den 2 größten Outdoor-Sportverbänden Deutschlands, nämlich im Fußball und im Tennis, bestehen im Übrigen die markantesten Defizite. So ist der DFB mit 8 Millionen Mitgliedern der mit Abstand größte Sportverband in Deutschland. Fast jede:r 10. Deutsche betreibt demnach diese Sportart. An 2. Stelle folgt mit 1,5 Mio. Mitgliedern der DTB. Allein in diesen beiden Sportarten sind aktuell 20% aller deutschen Kinder und Jugendlichen aktiv [4].
Präventionsansätze
Zur Klima-, Hitze- und UV-Anpassung im Sport liegen bereits durchaus sehr elaborierte und erfolgreich evaluierte Konzepte vor [11]. Diese empfehlen, Wissensvermittlung (etwa in der Trainer:innenausbildung) durch strukturelle Maßnahmen der Verbände und des Vereines zu flankieren. Strukturelle Maßnahmen zum UV-Schutz umfassen technisch-bauliche Maßnahmen (z.B. Installation von Sonnensegeln, Aufstellen von Sonnenschirmen für Trainings- und Spielpausen), organisatorische Maßnahmen (z.B. Verlegung der Trainingszeiten in den Morgen oder in den Nachmittag, Ausschluss von Sportler:innen ohne ausreichenden Sonnenschutz, Regeländerungen, Kleidungs-Policy, zusätzliche Schattenpausen, Neukonzeption von Ausdauerwettkämpfen als night runs usw.) sowie personenbezogene Maßnahmen (z.B. Anschaffung von hellen, zertifizierten Trikotsätzen und Sportkleidung mit UPF50plus-Ratings, Anbringen von Aufklebern in den Kabinen, die an die Sonnencremenutzung erinnern, Bereitstellung von Sonnencremespendern). Spezifische Schulungen und zielgerichtete Weiterbildungen für die Trainer:innen scheinen dabei der erste Schritt zu sein.
Im Zuge des Klimawandels werden solare UV-Risiken weiter zunehmen. Dies gilt insbesondere für das Risiko-Setting Outdoor-Sport. Wenn wir diese Sportarten auch künftig weiter gerne, erfolgreich und sicher betreiben möchten, sollten bestehende Präventionsdefizite dringend und umfassend – in den Stadien, auf den Sportplätzen, in den Bergen und zu Wasser – angegangen werden. Dazu haben das Bundesamt für Strahlenschutz und der Deutsche Olympische Sportbund ganz aktuell eine Handreichung mit dem Titel „Praxistipps zum UV-Schutz“ herausgegeben, die Vereinen und Sportler:innen Hinweise und Empfehlungen zur Hautkrebsprävention im Sport gibt.
Es besteht kein Interessenkonflikt.
Prof. Dr. phil. Sven Schneider M.A.
Literatur:
- (1)
IPCC. Climate Change 2021 – The Physical Science Basis: Working Group I Contribution to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge: Cambridge University Press; 2023. DOI:10.1017/9781009157896.
- (2)
Weltgesundheitsorganisation. Gesundheitshinweise zur Prävention hitzebedingter Gesundheitsschäden: Neue und aktualisierte Hinweise für unterschiedliche Zielgruppen. Kopenhagen: WHO-Regionalbüro für Europa. 2019.
- (3)
Jinna S, Adams BB. Ultraviolet radiation and the athlete: risk, sun safety, and barriers to implementation of protective strategies. Sports Med 2013;43:531-37.
- (4)
Deutscher Olympischer Sportbund e. V., Bestandserhebung 2025 [Internet]. 2. digitale Aufl. 2025. Verfügbar unter: https://www.dosb.de/
service/bestandserhebung (zitiert am 23. Juli 2026).- (5)
Day AK, Wilson C, Roberts RM et al. The Skin Cancer and Sun Knowledge (SCSK) Scale: Validity, Reliability, and Relationship to Sun-Related Behaviors Among Young Western Adults. Health Educ Behav 2014;41:440-8.
- (6)
Mahé E, Beauchet A, de Paula Corrêa M et al. Outdoor sports and risk of ultraviolet radiation-related skin lesions in children: evaluation of risks and prevention. Br J Dermatol 2011;165:360-7.
- (7)
Braun HA, Adler CH, Goodman M et al. Sunburn Frequency and Risk and Protective Factors: A Cross-Sectional Survey. Dermatol Online J 2021;112(4):13030/qt6qn7k2gp.
- (8)
Görig T, Apfelbacher C, Drewitz KP et al. Sunburn and Sun Protection During Recreational Outdoor Sport in Summer: Findings From the
German General Population Aged 16-65 Years. Photodermatol Photoimmunol Photomed 2023;39(6):589-97.- (9)
Stölzel F, Wolff M, Fieber V et al. UV Protection for Young Athletes: Using Participatory Program Planning to Develop a Sports Schools Program. Environ Health Prev Med 2020;25(1):39.
- (10)
Wysong A, Gladstone H, Kim D et al. Sunscreen Use in NCAA Collegiate Athletes: Identifying Targets for Intervention and Barriers to Use. Prev Med 2012;55(5):493-6.
- (11)
Schneider S. Gesundheitsrisiko Klimawandel – Neue Herausforderungen für Sport, Beruf und Alltag. Bern: Hogrefe Verlag; 2024. DOI:10.1024/86286-000.
- (12)
Schneider S, Parsons ZA, Leer S. Beyond the scoreboard: Coaches‘ UV-related skin cancer knowledge in outdoor sports. 2025. J Eur Acad Dermatol Venereol 2025;39:1297-305.