Prof. Dr. med. Wolfgang Schütte
Beiträge von Prof. Dr. med. Wolfgang Schütte
NSCLC
3 Min|
Interview mit Prof. Dr. med. Wolfgang Schütte, Krankenhaus Martha-Maria, Halle-Dölau
ALK+ NSCLC: Therapiesequenz im Wandel
Die Therapielandschaft beim ALK-positiven nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (ALK+ NSCLC) ist heute so differenziert wie herausfordernd: Mehrere Generationen von Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) stehen zur Verfügung, langjährige Erfahrung trifft auf neue Studiendaten und erwartete Updates. Diese Dynamik macht die praktische Einordnung zur Therapiesequenz zunehmend komplex, was sich nicht nur verstärkt bei Ärztekongressen zeigt, sondern auch bei der Leitlinienüberarbeitung. Prof. Dr. Wolfgang Schütte, Mitgestalter der Leitlinie und Stellvertretender Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Martha-Maria, Halle-Dölau, bestätigt: Aktuell gibt es leider noch sehr viele offene Fragen.
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NSCLC
18 Min|
Metastasiertes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom
Erstlinientherapie von Patient:innen mit KRAS-Mutationen
Über viele Jahre hinweg galten KRAS -Mutationen beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) in Ermangelung von wirksamen zielgerichteten Therapieoptionen als „undruggable“ (nicht therapiebar) [1, 2]. Die deutschen Leitlinien empfehlen im Stadium IV dieser Erkrankung bei Vorliegen von KRAS -Mutationen in der Erstlinie eine Immuncheckpoint-Inhibitor-basierte Systemtherapie [3, 4]. Wie gut Patient:innen auf diese immunonkologisch (IO)-basierten Therapien ansprechen, scheint vom Subtyp der KRAS -Mutation und von bestimmten KRAS -Ko-Mutationen beeinflusst zu werden [5]. Was ist über diesen molekularen Einfluss auf IO-basierte Erstlinientherapien bekannt und welche Implikationen haben diese Erkenntnisse für die Praxis des metastasierten KRAS -mutierten (KRAS m) NSCLC?
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NSCLC
25 Min|
Sequenzielle Behandlungsstrategien beim fortgeschrittenen NSCLC
Patient:innen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) profitieren heute von molekular begründeten Entwicklungen in der Onkologie. So können Tumoren mit Treibermutationen in bestimmten Genen mit zielgerichteten Substanzen behandelt werden; ein erheblicher Teil der übrigen Patient:innen profitiert darüber hinaus von zugelassenen Therapieregimen wie Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) oder antiangiogenen Substanzen. Insgesamt haben sich damit die Prognosen der Patient:innen deutlich verbessert (1, 2). Um aus der Vielzahl der verfügbaren Therapieoptionen die patient:innenindividuell bestmögliche Therapiestrategie auszuwählen, ist es entscheidend, frühzeitig ein onkologisches Gesamtbehandlungskonzept zu planen, das eine sinnvolle Therapiesequenz über verschiedene Therapielinien hinweg umfasst. Das gilt für Patient:innen mit Treibermutationen, aber auch für Tumoren ohne therapeutisch adressierbare Zielstrukturen.
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