Donnerstag, 3. Dezember 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Vargatef
Vargatef
JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

25. Mai 2020 MikaDoc und OnkoButler: Hilfestellung durch Digitalisierung in der Onkologie

Die Digitalisierung in der Onkologie als Hilfestellung für Arzt und Patient stand beim DKK im Fokus. Zwei Anwendungen, die das Arztgespräch bzw. das Patientenmonitoring vereinfachen sollen, wurden im Rahmen eines Symposiums vorgestellt.
Anzeige:
Tecentriq
Tecentriq
 
MikaDoc wurde von der Firma Fosanis gemeinsam mit Amgen entwickelt und durch ein aus Onkologen bestehendes Expertenboard unterstützt. Der behandelnde Arzt kann mit MikaDoc Berichte, Artikel, Videos und weitere Informationen durch das einfache Setzen von Häkchen bei der Erkrankung mit spezifischen Eigenschaften auswählen. Die individuellen Informationen können von den Patienten in der Mika-App bequem und sicher über das Smartphone abgerufen werden. Dadurch wird dem Arzt viel Zeit bei der Aufklärung erspart, da die Patienten bereits gut informiert in das Arztgespräch kommen. Eine Anmeldung ist möglich unter www.mikadoc.de.

Nach Eingabe der relevanten Daten, um ein professionelles Bild der Arztpraxis zu erzeugen, können individuelle Informationen in Text, Bild und Videos erstellt oder aus von Experten verfassten Inhalten ausgewählt werden. Die Patienten werden über einen Aktivierungscode zu den ausgewählten Informationen eingeladen.
Patientenmonitoring mit dem OnkoButler
Aus der Notwendigkeit für ein durchgehendes Patientenmonitoring ist der OnkoButler am Zentrum Ambulante Onkologie in Schorndorf entstanden. Den Anstoß dazu gaben Patienten, die nach einer einfachen Art der Aufzeichnung über ein digitales Medium als Ersatz für die Fragebögen aus Papier fragten. Herausgekommen ist ein digitales Tagebuch, welches das web-basierte Management von Gesundheitsdaten durch den Patienten ermöglicht.

Der OnkoButler verbessert die Behandlung auf vielfältige Weise: Zum einen wird durch das Mehr an Daten auch mehr Sicherheit und ein größerer Erfolg erreicht, zum anderen eröffnet sich für die Patienten eine neue Form der Beteiligung an der Therapie ihrer Erkrankung. Als nächster Schritt ist die Umsetzung der Web-Version in eine App geplant. Zudem soll die Meldung als Medizinprodukt erfolgen. Weitere Informationen sind unter www.onkobutler.info einzusehen, die Anmeldung erfolgt unter www.onkobutler.de.

Dr. rer. nat. Ine Schmale

Quelle: Satelliten-Symposium „Digitalisierung in der Praxis – Chance oder Spielerei?“, DKK, 21.02.2020, Berlin; Veranstalter: Amgen


Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"MikaDoc und OnkoButler: Hilfestellung durch Digitalisierung in der Onkologie"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab