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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

26. Juli 2020 CD38 als Zielantigen beim r/r MM: Isatuximab zu Kd verbessert PFS und Ansprechtiefe signifikant

„Der typische Verlauf eines Multiplen Myeloms (MM) be­inhaltet Rezidiv und Refraktarität, daher braucht es weiterhin Innovationen in der Therapie“, stellte Prof. Dr. Katja Weisel, Hamburg, die Bedeutung von Neuzulassungen bei dieser Entität heraus. Bei Patienten mit einem refraktären/rezidivierten MM (r/r MM) führte die Hinzunahme von Isatuximab (Isa) zu Carfilzomib und Dexamethason (Kd) zu einer statis­tisch signifikanten Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) und einer klinisch bedeutsamen Verbesserung der Ansprechtiefe, so Weisel zu einer auf dem EHA vorgestellten Auswertung der Phase-III-Studie IKEMA.
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Die kürzlich erfolgte EU-Zulassung für Isatuximab beim r/r MM nach 2 Vortherapien (darunter Lenalidomid und ein Proteasom-Inhibitor) zusätzlich zu Pomalidomid und Dexamethason basiert auf Daten aus der randomisierten Phase-III-Studie ICARIA-MM, die für die Zugabe des monoklonalen Anti-CD38-Antikörpers Isa eine um 40% signifikant reduzierte Krankheitsprogression oder Tod gezeigt hatte. „Wir haben Daratumumab, aber nicht als zugelassene Kombination Dara/Pom/Dex durch die EMA. Daher ist es für uns so wichtig, in Form von Isa/Pom/Dex nun eine Anti-CD38-Kombination in Europa zu haben“, so Weisel.

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter: www.med4u.org/17470.

(ab)

Quelle: Meet-the-Expert zum EHA25 virtual, 15.06.2020; Veranstalter: Sanofi Genzyme


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