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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

22. Februar 2019 Neue Studiendaten zu Luspatercept und Lenalidomid

Die Studie MEDALIST untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von Luspatercept zur Behandlung von Anämie-Patienten, die an einem Ringsideroblasten-positiven (RS+) Niedrigrisiko-MDS leiden, Transfusionen mit Erythrozytenkonzentraten (EK)- benötigen und bei denen eine Erythropoetin-Therapie erfolglos blieb, eine Unverträglichkeit vorlag oder eine derartige Therapie nicht in Betracht kam. 37,9% der mit Luspatercept behandelten Patienten erreichten den primären Endpunkt, definiert als Transfusionsunabhängigkeit über mind. 8 Wochen, innerhalb der ersten 24 Behandlungswochen, vs. 13,2% im Placebo-Arm (p<0,0001). Den sekundären Endpunkt von mind. 12 Wochen Transfusionsunabhängigkeit erreichten 28,1% der mit Luspatercept behandelten Patienten, im Vergleich zu 7,9% der Patienten im Placebo-Arm (p=0,0002).
Erste Daten der AUGMENT-Studie zeigen das Potential von Lenalidomid (REVLIMID®) als Chemotherapie-freie Behandlungsoption beim follikulären Lymphom (FL) und Marginalzonenlymphom (MZL). Der primäre Endpunkt des progressionsfreien Überlebens (PFS) nach den IWG-Kriterien von 2007 ohne funktionelle Parameter, wie sie vom Independent Review Committee (IRC) bewertet wurden, wurde mit einer signifikanten Verbesserung von im Median 25,3 Monaten erreicht (medianes PFS: 39,4 Monate unter Lenalidomid + Rituximab vs. 14,1 Monate unter Rituximab + Placebo; HR=0,46; 95%-KI: 0,34-0,62; p<0,0001). Auch die Resultate hinsichtlich verschiedener sekundärer Endpunkte waren unter der Chemotherapie-freien Kombination von Lenalidomid und Rituximab signifikant verbessert.


Mehr unter: www.med4u.org/14580

Quelle: Celgene


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