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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

22. Mai 2018 Metastasiertes Magenkarzinom: Angiogenesehemmer ab Drittlinie

Study of Special Interest

Bei Patienten mit metastasiertem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs ermöglicht die Studie LSK-AM301 in der palliativen Dritt- und Viertlinientherapie den Einsatz von Apatinib. Dabei handelt es sich um einen oral einzunehmenden Tyrosinkinase-Inhibitor, welcher sich selektiv gegen den Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF)-Rezeptor 2 richtet, um die Gefäßneubildung an Tumoren zu hemmen. Dabei ist eine bereits vorausgegangene Therapie mit dem intravenösen, extrazellulär wirkenden VEGFR2-Anti-körper Ramucirumab oder einem Ramucirumab-haltigen Therapieregimen kein Ausschlusskriterium. Es handelt sich um eine prospektive, randomisierte, doppelverblindete, Placebo kontrollierte Phase-III-Studie. Die Randomisierung zwischen Apatinib und Placebo erfolgt hierbei im Verhältnis 2:1. Beide Arme erhalten darüber hinaus Best Supportive Care (BSC). Die Einnahme von Apatinib (700 mg) erfolgt 1x täglich. Die Therapie wird bis zum Progress oder inakzeptablen Nebenwirkungen fortgesetzt.

Institut für Klinisch-Onkologische Forschung (IKF)
Prof. Dr. Salah-Eddin Al-Batran
UCT – Universitäres Centrum für
Tumorerkrankungen Frankfurt
Krankenhaus Nordwest gGmbH
Steinbacher Hohl 2-26
60488 Frankfurt/Main

Tel.: 069/7601-4420
E-Mail: info.ikf@khnw.de
http://www.ikf-nordwest.de/home.html

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