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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

12. Februar 2016 Ossäre Komplikationen bei Tumorpatienten

Alljährlich steht der Jahresausklang aus onkologischer Sicht im Zeichen der weltweit stattfindenden Tagungen aus dem Bereich der Hämatologie (ASH) sowie zum Thema Brustkrebs (SABCS). Die senologischen Neuigkeiten von dort berichtet vom Standpunkt des Klinikers aus in bewährter Weise Michael Untch, Berlin, und vom Standpunkt des gynäkologischen Onkologen Christoph Uleer, Hildesheim.

Schwerpunktthema dieser Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE stellen ossäre Komplikationen bei Tumorpatienten dar. Eine Übersicht zu medikamentösen Interventionen bei ossären Metastasen gibt Ihnen Ingo Diel, Mannheim, flankiert von einem Artikel zum Stellenwert der Strahlentherapie bei solchen Patienten von der Kollegin Tina Reis, Universitätsklinikum Mannheim. 

Zukünftig soll im Rahmen einer Serie der stetig wachsenden Bedeutung der supportiven Therapie Rechnung getragen werden, die sich auch in der zurzeit laufenden Erstellung einer interdisziplinären S3-Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft niederschlägt. Den Anfang hierzu macht ein Interview, in dem die Problematik thromboembolischer Ereignisse im Rahmen von Tumorerkrankungen mit Hanno Riess, Berlin, diskutiert wird.

Den Abschluss bilden zwei weitere Beiträge zur medikamentösen Tumortherapie, wobei insbesondere das Interview mit Michael Staehler, München, zur Zweitlinientherapie des Nierenzellkarzinoms die rasante Entwicklung auf diesem Gebiet der zielgerichteten und immunonkologischen Substanzen verdeutlicht. Bereits an der Vielzahl der aufgeführten Medikamentenklassen wird ersichtlich, dass parallel zu dieser Entwicklung, wie bereits oben erwähnt, das adäquate Nebenwirkungsmanagement sukzessive an Bedeutung gewinnen wird. 

 

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen Ihr

PD Dr. Joachim Bischoff, Dessau-Roßlau


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