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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

23. Juli 2019 CML – State of the Art/Hautkrebs

Uwe Pelzer
In dieser Doppelausgabe für Juli/August von JOURNAL ONKOLOGIE steht die chronische myeloische Leukämie (CML) im Mittelpunkt. Mit der zertifizierten Fortbildung können Sie 2 CME-Punkte erwerben.

Durch die Anwendung der Tyrosinkinase-Inhibitoren können CML-Patienten eine nahezu normale Überlebenszeit erreichen. Die Prävalenz der CML steigt bei konstanter Inzidenz jährlich an. Damit verbunden sind Fragen zur Auswahl des individuell besten Medikaments, zu den Nebenwirkungen der Langzeitherapie, zur Kostenkontrolle, zur Familienplanung, zum langfristigen Monitoring und zur Indikationsstellung einer allogenen Stammzelltransplantation in Problemfällen. Die tiefe molekulare Remission ermöglicht heute bei vielen Patienten eine Therapieunterbrechung – diese führt nach aktuellen Erkenntnissen bei etwa der Hälfte der Patienten zur langfristigen therapiefreien Remission.

Die Deutsche CML-Allianz (www.uniklinikum-jena.de/cml) hat das Ziel, für jeden Patienten eine optimale Diagnostik und Therapie zu ermöglichen. Dies geschieht durch Information und Kommunikation – unter Einbeziehung der Selbsthilfegruppen – und durch ein breites Studienangebot zur Erstlinientherapie, zur therapiefreien Remission, zur frühen Therapieoptimierung und zu Optionen nach Versagen der Initialtherapie. Register ergänzen das Studienportfolio. Mit einer Serie von Beiträgen möchte Sie die Deutsche CML-Allianz über die aktuellen Optionen beim Management der CML-Patienten und über Kontaktmöglichkeiten (cml@med.uni-jena.de) informieren.  

Das zweite Titelthema widmet sich dem Thema Hautkrebs; Frau Prof. Dr. Hassel und Frau Dr. Schäfer stellen die Kombinationstherapien mit sowohl zielgerichteten als auch immunonkologischen Wirkstoffen beim metastasierten Melanom in den Fokus, die den Patienten heutzutage mehrere Jahre Krankheitsstabilität bis hin zur dauerhaften Tumorkontrolle ermöglichen. In einem weiteren Artikel gehen Frau Dr. Müller und Herr Prof. Dr. Utikal auf das durch langjährige UV-Einstrahlung-begünstigte Plattenepithelkarzinom der Haut (cSCC) ein, das wie die aktinischen Keratosen als Berufskrankheit anerkannt ist. Ausführlich werden Diagnose und Therapiemöglichkeiten dieses klinisch sehr heterogenen Tumors vorgestellt.

Außerdem finden Sie im Heft eine Fortbildung zum Magenkarzinom von Frau Prof. Dr. Lorenzen und Kollegen sowie einen Fortbildungsartikel zum nicht oder nur mild symptomatischen metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom, hier gibt Herr Prof. Dr. Wolff eine Einschätzung zur aktuellen Debatte, ob mit Enzalutamid oder Abirateron begonnen werden sollte.

Ich wünsche Ihnen einen schönen und erholsamen Sommer, die nächste Ausgabe dieser Zeitschrift erscheint im September.

Ihr
Prof. Dr. Andreas Hochhaus

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