Samstag, 19. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE
Cover Border
Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
09.12.2016
Ausgabe:
Jahr:
 
Zum Bewerten bitte anmelden!
 
 
JOURNAL ONKOLOGIE digital
 
Die digitale Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE mit aktuellen Nachrichten.Lesen Sie die neue Ausgabe bereits vor Erscheinen der Print-Version.
 
Ältere Ausgaben
 
Alle Ausgaben von JOURNAL ONKOLOGIE sind für Sie kostenlos in unserem Archiv zugänglich.
 
 
 
 
Editorial
 
News | ESMO
Der diesjährige ESMO-Kongress in Kopenhagen stand unter dem Motto „From disease treatment to patient care“. Insgesamt 80 late-breaking abstracts widmeten sich vor allem kolorektalen und gastrointestinalen, urogenitalen sowie Lungenkrebserkrankungen – und wieder stand die Immuntherapie im Fokus des Interesses. Die Abstracts sind über das Online-Programm zugänglich (www.esmo.org).
 
 
News | DGHO
Moderne Verfahren zur Tumordiagnostik wie Next Generation Sequencing oder Liquid Biopsy ermöglichen es, innovative Arzneimittel gezielt einzusetzen. Der Paradigmenwechsel von der organzentrierten Betrachtungsweise hin zu einer organübergreifenden systemischen Perspektive – beispielsweise basierend auf bestimmten genetischen Mutationen, werde gerade vollzogen, betonte DGHO-Kongresspräsident Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Jena. Daher komme der Immuntherapie sowie dem organunabhängigen Nebenwirkungsmanagement eine so wichtige Bedeutung zu.
 
 
Ovarialkarzinom
© nerthuz / Fotolia.com
Zielgerichtete Therapie des Ovarialkarzinoms
In der Therapie des Ovarialkarzinoms sind die chemotherapeutischen Substanzen seit Jahren etabliert und konnten keine wegweisende Änderung erfahren. Trotz Dosiseskalation, Dosisintensivierung, Hinzunahme einer dritten Substanz oder Erhaltungstherapie konnte keine signifikante Überlebensverbesserung erzielt werden, sodass auf den zielgerichteten Substanzen wie bei anderen Malignomen großes Augenmerk und Hoffnung liegt. Beim Ovarialkarzinom spielen drei Substanzklassen eine klinische Rolle, auf die im Weiteren genauer eingegangen wird: Angiogenese-Inhibitoren, poly ADP ribose polymerase(PARP)-Inhibitoren, deren Kombination und – bisher nur in Studien verfügbar – die Immuntherapie mit programmed death 1(PD-1/PD-L1)-Antikörpern (Checkpoint-Inhibitoren). Durch die – auf die Tumorzelle – zielgerichtete Therapie entstehen jedoch Herausforderungen für den behandelnden Gynäkoonkologen, da neue Nebenwirkungen auftreten können und für jede Substanz spezifische Besonderheiten bedacht werden müssen.
Neoadjuvante Therapie und Operation des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms
Im Jahr 2010 ist die Frage des optimalen Zeitpunktes der operativen Therapie beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom in Diskussion gekommen. In zwei prospektiv randomisierten Phase-III-Studien wurde die Bedeutung der neoadjuvanten Chemotherapie beim Ovarialkarzinom untersucht und publiziert (1, 2). Seitdem wird das Therapiekonzept von neoadjuvanter Chemotherapie gefolgt von einer Intervall-Operation als Alternative für die Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms angesehen und als Vorteil eine möglicherweise reduzierte perioperative Morbidität angegeben. Da beide Studien vor allem bezüglich der Qualität der operativen Therapie Mängel aufweisen, muss die vorliegende Evidenz jedoch weiterhin als insuffizient beurteilt werden, um darauf aufbauend die Abfolge der Therapiemodalitäten zu bestimmen. Im folgenden Artikel werden die aktuellen Daten ausführlich diskutiert und weiter offene Fragestellungen adressiert.
 
Zertifizierte Zentren
 
Fortbildung
 
Interview
 
Zulassung
 
BNGO
 
IQUO
 
Studie
 
Pharmabericht
Pomalidomid (IMNOVID®): Wirksamkeit und Sicherheit bei Patienten mit fortgeschrittenem multiplem Myelom und Niereninsuffizienz
Bei Erstdiagnose weisen 20-40% der am multiplen Myelom (MM) erkrankten Patienten eine eingeschränkte Nierenfunktion auf, die sich oft im weiteren Erkrankungsverlauf zunehmend verschlechtert (1-5). Der myelombedingten Niereninsuffizienz liegt zugrunde, dass die malignen Plasmazellen in großer Menge M-Protein bzw. freie Leichtketten sezernieren. In der Folge wird eine entzündliche Reaktion in den renalen Tubuli ausgelöst, welche zu der sogenannten „cast nephropathy“ mit tubulointerstitieller Fibrose und damit einhergehendem Funktionsverlust führen kann (5). Myelomassoziierte Niereninsuffizienz wirkt sich negativ auf die weitere Prognose aus (2-7) – Nierenversagen ist eine häufige Todesursache bei Myelompatienten (8). Eine wirksame Myelomtherapie kann eine Erholung der renalen Funktion induzieren und damit das Gesamtüberleben der Patienten verbessern (3, 5, 7). Myelompatienten mit Niereninsuffizienz können sicher mit 4 mg Pomalidomid therapiert werden, ohne dass eine Reduktion der Startdosis notwendig wäre. Bei dialysepflichtigen Patienten sollte Pomalidomid im Anschluss an die Dialyse verabreicht werden. Die Fachinformation von IMNOVID® wurde diesbezüglich im Juli 2016 aktualisiert.
 
Für Sie vor Ort
Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2017