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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
16.02.2017
Ausgabe:
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Editorial
 
News | ASH
© dermatzke / Fotolia.com
ALL bei pädiatrischen Patienten: Weniger ist doch nicht immer mehr
Die Behandlungsschemata für pädiatrische Patienten mit einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) sind intensiv mit einer Therapiedauer von 2-3 Jahren einschließlich einer Erhaltungstherapie. Das Überleben pädiatrischer ALL-Patienten konnte in den letzten 40 Jahren dramatisch verbessert werden, allerdings erleiden einige Patienten ein Rezidiv oder es bestehen therapiebedingte Langzeittoxizitäten. Eine Strategie, letztere zu reduzieren, besteht darin, jene Patienten zu identifizieren, die von einer weniger intensiven Therapie genauso profitieren könnten. Einer der besten prädiktiven Faktoren für das Outcome der ALL-Patienten ist die minimale Resterkrankung (MRD; minimal residual disease).
Multiples Myelom: Zusätzliche Konsolidierung nach autologer Blutstammzelltransplantation bringt keinen Vorteil
Eine Lenalidomid-Erhaltungstherapie nach autologer Blutstammzelltransplantation (ASCT) verlängert das progressionsfreie Überleben (PFS) und das Gesamtüberleben (OS) von Patienten mit Multiplem Myelom (MM), die für eine Hochdosistherapie geeignet sind. Unklar ist jedoch die Rolle zusätzlicher Interventionen nach ASCT. Nach den Ergebnissen der bisher größten US-amerikanischen Transplantationsstudie beim Multiplen Myelom, die als late breaking abstract vorgestellt wurde, ist eine zusätzliche Konsolidierung mit RVD (Lenalidomid, Bortezomib, Dexamethason) sowie eine zweite ASCT (Tandem-Transplantation) einer ASCT, jeweils gefolgt von einer Lenalidomid-Erhaltungstherapie, nicht überlegen. Alle drei Therapiestrategien führten zu einem vergleichbaren PFS und OS (1).
 
News | SABCS
 
Kopf-Hals-Tumoren
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Optimierte Anpassung des Bestrahlungsvolumens an die Tumorsituation bei Kopf-Hals-Tumoren
In den letzten Jahren führten neue Bestrahlungstechniken wie die intensitätsmodulierte Bestrahlung (IMRT) und deren Weiterentwicklung, die volumenmodulierte Bestrahlung (VMAT) sowie moderne Bestrahlungskonzepte (simultan integrierter Boost) und verbesserte diagnostische Möglichkeiten (z.B. Integration von PET-CT/MRT in die Bestrahlungsplanung) zur exakteren Dosisapplikation. So entstand die Möglichkeit, die Dosis im definierten Zielvolumen zu eskalieren und umgebende Risikoorgane möglichst zu schonen. Aber auch prognostische tumorbiologische Faktoren, allen voran das Humane Papillomavirus (HPV) werden in Zukunft in der individuellen Therapieplanung bei Patienten mit Pharynx/Larynx-Tumoren eine größere Rolle spielen. Der folgende Artikel zeigt moderne Bestrahlungstechniken (perkutan und Brachytherapie) und Zielvolumen-, aber auch aktuelle Studienkonzepte, die eine individuelle Anpassung der Therapie an die Tumorsituation untersuchen, auf.
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Aktuelle Konzepte der Rekonstruktion des Gesichtsskeletts nach onkologischer Resektion
Das Plattenepithelkarzinom der Mundschleimhaut stellt mit Abstand den häufigsten malignen Tumor der Mundhöhle dar. Die kurative Therapie besteht in die Regel in einer chirurgischen Resektion und – in Abhängigkeit vom Tumorstadium – einer adjuvanten Radio- oder Radiochemotherapie. In vielen Fällen müssen bei einer angestrebten in-sano-Resektion Anteile der Kieferknochen oder des Mittelgesichtsskeletts geopfert werden. Entsprechend dem Ausmaß des Stützgewebeverlusts, der resultierenden Funktionsstörung und der Prognose erfolgt heute bevorzugt unmittelbar an die radikale onkologische Resektion ein primärer Ersatz der betroffenen Knochen und Weichteile. Hierbei erfolgt je nach bestehender Defektkonfiguration ein autologer Gewebetransfer aus verschiedenen Spenderregionen. Ziel der ossären Rekonstruktion ist der Erhalt bzw. die Wiederherstellung von Funktion und der Ästhetik der entsprechenden Gesichtsregion. Im Vordergrund stehen hierbei die Schluck- und Sprachfunktion der Patienten. In diesem Übersichtsartikel werden allgemeingültige Grundregeln zur Indikationsstellung für die knöcherne Resektion und Rekonstruktion inklusive deren Klassifikationen dargestellt und häufige Behandlungsstrategien exemplarisch vorgestellt.
 
Ältere Patienten
 
Fortbildung
 
Zertifizierte Zentren
 
Supplement
Dieser Beitrag lag dem Journal Onkologie 01/2017 als Supplement bei.
 
 
Studie
 
BNGO
 
Pharmabericht
 
Für Sie vor Ort
© photocrew / Fotolia.com
Neue Studiendaten und Therapieansätze in der gynäkologischen Onkologie und Update Antiemese
In der Therapie des metastasierten Hormonrezeptor-positiven (HR+) Mammakarzinoms zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab: Auf dem ESMO 2016 präsentierte Daten der MONALEESA-2-Studie zeigten eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) durch die Kombination der antihormonellen Therapie mit Letrozol und dem CDK4/6-Inhibitor Ribociclib. Im Bereich der Antiemese sind erstmals valide Daten zur Prophylaxe bei Radiochemotherapie verfügbar. Die Dreifachantiemese mit dem NK1-Rezeptorantagonist (NK1-RA) Fosaprepitant (IVEMEND®) verbesserte die Kontrolle der Emesis über die gesamte Therapiedauer von 5 Wochen signifikant (p=0,008). Auch der Vorteil durch die Dreifachantiemese mit Aprepitant (EMEND®) für Patienten unter Carboplatin-haltiger Chemotherapie wurde durch auf dem ESMO vorgestellte Daten erneut bestätigt. Seit Oktober steht Aprepitant außerdem als Pulver zur Herstellung einer Suspension für Babys ab 6 Monaten, Kleinkinder und Kinder bis 12 Jahren zur Verfügung. Komplementärmedizinische Verfahren ergänzen in jüngster Zeit zunehmend das therapeutische Armamentarium in der klinischen Onkologie, besonders bei der Behandlung von Patientinnen mit Mammakarzinom. Verfahren wie die Misteltherapie oder die Korrektur zu niedriger Blutspiegel an Selen oder Vitamin D durch Supplementation können dazu beitragen, Nebenwirkungen einer Tumortherapie zu vermindern und die Lebensqualität der Patientinnen zu verbessern.
Antiemese im klinischen Alltag prüfen, individuellen Schutz verbessern
Mit modernen Substanzen, die gemäß evidenzbasierten Leitlinien eingesetzt werden, können Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV) bei den meisten Tumorpatienten heute gut kontrolliert werden. Eine Schwachstelle in der Praxis ist jedoch die Symptomkontrolle in der verzögerten Phase nach ambulanten Chemotherapien. Ursächlich ist hierfür zum Teil die mangelhafte Umsetzung der Leitlinien, wie eine auf dem ESMO-Kongress 2016 präsentierte US-Umfrage zeigte. In Deutschland prüft derzeit eine nicht-interventionelle Studie die Lebensqualität von Patienten, die eine antiemetische Prophylaxe mit NEPA (Akynzeo®) erhalten. Auf dem ESMO-Kongress wurden erste Daten zur Beurteilung der Wirksamkeit durch Patienten und Ärzte vorgestellt. Für einen optimalen Schutz für den einzelnen Patienten müssen neben der Emetogenität der Chemotherapie auch individuelle Risikofaktoren berücksichtigt werden. Dabei helfen können standardisierte Instrumente zur Vorhersage des individuellen Emesis-Risikos.
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